Reichsbahnausbesserungswerk (AW) Cottbus

Ein geschichtlicher ÜberblickVon der damaligen „Königlichen Hauptwerkstatt Kottbusüber das Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Cottbus
zum Werk Cottbus der DB Cargo AG


Allgemeines

Zeitabschnitt 1874 – 1932

Zeitabschnitt 1933 – 1945

Zeitabschnitt 1946 – 1989

Zeitabschnitt 1990 – 2008

Zeitabschnitt 2009 – 2020

Besondere Ereignisse

Informatives

Quellennachweis

Impressum


Allgemeines

Das Ausbesserungswerk (AW – ehemals RAW, interne Bezeichnung BCSX) Cottbus kann auf eine lange ereignisreiche Geschichte von mittlerweile 147 Jahren Geschichte zurück blicken. Dieser in Cottbus ansässige Betrieb ist der letzte Großbetrieb der seit der Wende noch übrig geblieben ist. Heute ist er ein Full-Service-Betrieb für dieselelektrische oder dieselhydraulische Lokomotiven der V-Baureihe und gehört zu der DB-Fahrzeuginstandhaltung GmbH.
Angefangen von der Instandhaltung, Hauptuntersuchungen, Diagnostik bis hin zu Umbauten wird alles gemacht. Von den ursprünglich über 2000 Mitarbeitern (inkl. Berufsschule und Lehrlinge/Azubis) sind nach der Wende nicht viele übrig geblieben: Stand 1992 ca. 1537 ohne Azubis, Dezember 2014 waren es noch ca. 650 Angestellte, ca. 480 Beschäftigte Stand Dezember 2017 [5] und ca. 400 Mitarbeiter Stand Juni 2019.

Quelle: DB Fahrzeuginstandhaltung Standort Cottbus (www.db-fzi.com)
Haupteingang Waisenstraße, Foto: O. Arnold
Alte Kleinlok BR 310 links vom Haupteingang, Foto: O. Arnold
Sozialgebäude, Foto: O. Arnold
Bürogebäude rechts, Foto: O. Arnold
Anfahrskizze [1]
Anfahrskizze [1]

Das RAW Cottbus war vor der Wende nicht nur ein hervorragender Arbeitgeber, sondern auch ein sehr sozialer Betrieb. Es gab ein medizinisches Zentrum (Ärzte für Allgemeinmedizin, Zahnarzt, Chirurgie und eine Physiotherapie). Sport wurde immer groß geschrieben. Es gab viele Möglichkeiten (Fußball, Kanu, Handball, Kegeln, Wehrsport, Sportfeste und Betriebsmeisterschaften), ein ausgeprägtes Vereinsleben und ein Fitness-Studio.
Weiterhin:
Bibliothek („Gewerkschaftsbibliothek“), informative betriebsinterne Zeitung, Werkzeugleihe auch für die private Nutzung, Jugendarbeit beim „Jugendclub Schwarzer Weg“ und Veranstaltungen wie Weihnachten, Frauentag, Preisskat. Eine große Betriebsberufsschule für die Ausbildung von Instandhaltern, Schlosser, Industriemechaniker, Elektriker, Schweißer, Zerspaner, Kfz-Mechaniker. Auch externe Betriebe ließen ausbilden und viele bekannte Cottbuser Sportler (Rad, Boxen, Fußball) lernten im RAW.


Zeitabschnitt 1874 – 1932 [2]

1873 – Ankauf des Geländes: 5 Hektar (≙ 50.000 Quadratmeter), 91 Ar (≙ 9.100 Quadratmeter) und 35 Quadratmeter, Preis: 16.212 Taler, 23 Silbergroschen und 4 Pfennige

1874 – Aufbau der Zentralwerkstatt für Lokomotiven und Wagen der Königlich-Preußische-Eisenbahnverwaltung, Mitarbeiter: 70

1874 – Weiterer Geländekauf: 10 Morgen (≙ ca. 2,5 Hektar) für 250 Taler pro Morgen

1875 – Belegschaftsstärke schon auf ca. 400 Mitarbeiter gestiegen

1888 – Bau der Wagenhalle II mit Lehrlingswerkstatt

1890 – Beginn der Lehrlingsausbildung mit 6 Lehrlingen zum Schlosser

1895 – Umorganisation des Eisenbahnwesens, Unterstellung des RAW Cottbus der Eisenbahndirektion Halle

1899 – Bau der Wagenhalle IV

Körperlich schwere Arbeit in der Schmiede [1]
Alte Lokrichthalle [1]

1902 – Bau des Kesselhauses und der Lokrichthalle

1910 – Bau der Rohrwerkstatt

1911 – Bau der Wagenhalle III

1913 – Bau der Kesselschmiede, Belegschaft ca. 888 Mitarbeiter

1914 – Bau der Wagenhalle V; Vorbereitungen für den Kriegsfall, Vorbereitungen und Umbauten von Lokomotiven und Waggons, auch Artilleriegeschosse für die Fa. Krupp

1915 – Produktion von Artilleriegeschossen, Brand in der Dreherei und Wiederaufbau ohne Obergeschoss

1919 – Belegschaft etwa 1950 Mitarbeiter

1920 – Gründung der Deutschen Reichsbahn als Staatsbahnverwaltung

1922 – Umbau der Kesselschmiede

Baureihe BR92/T13 [2, 7]

Baureihe BR38/P8 [3, 7]

Baureihe B56/G8 Baureihe BR38/P8 [3]
BR17/S10 [2]

1923 – Länderlokomotiven G8, P8, T13, T16, T18, S10 instandgesetzt, 300 Mitarbeiter werden wegen
politischer Arbeit entlassen

1924 – Zahlreiche Entlassungen, Belegschaft ca. 1409

1925 – RAW Cottbus gehört jetzt zur Reichsbahndirektion Dresden

1927 – Schließung der Personenwagenabteilung wird wegen Unwirtschaftlichkeit erwogen, Belegschaft ca. 1070

1928 – Bau der Wagenhalle I zur Ausbesserung von Güterwagen im Fließverfahren, RAW ist
Zentralwerkstatt für Tragfedern

1930 – Werk soll wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen werden, Belegschaft ca. 949, Ausbesserungsleistungen für Dampfloks der BR 25, 38, 55, 56, Triebwagen mit Speicher und Güterwagen

1932 – viele Entlassungen wegen Krankheit der Beschäftigten


Zeitabschnitt 1933 – 1945 [3, 4, 5, 6]

Tenderlokomotive der BR86 – „Einheitslok“ [1, 7]

Personenzugtenderlokomotive der BR64 „Einheitslokomotive“ [2, 7]

1933 – Viele Entlassungen von Mitarbeitern wegen „politischer Unzuverlässigkeit“

1934 – Durch ein Arbeitsbeschaffungsprogramm entwickelte sich das Werk zum Größten der Stadt Cottbus. Weitere Baureihen kamen hinzu G12, BR 43, BR 86, BR 64, BR 03, BR 41
BR03[7]
BR03 [1]

1935 – Das Werk Cottbus wird als „Paradewerk“ in dem damaligen Direktionswerkstättenbezirk Dresden bezeichnet, Belegschaft ca. 1583

1944 – Panzer werden repariert und Bau von Panzerungen für Führerstände

1945 – 15.2. Bombenangriff auf Cottbus, dabei wurde das RAW fast völlig zerstört

1945 – 30.4. Wiederaufbau des RAW (darunter beteiligt 396 ehemalig Beschäftigte des RAW)


Zeitabschnitt 1946 – 1989 [1, 4, 5, 6, 7, 8]

Dampflok BR52 [1]
Dampflok BR55/ G8 [1]

1947 – Ausbesserungsprogramm für Lok-Baureihe 38, 52, 55, 56, 58, 64, 9.1 und Wagen Baureihe O, OOt, Reisezugwagen – Gesamtleistung monatlich 20 Loks und 275 Wagen.​

beispielhaft ein Selbstentladewagen OOT [10]
beispielhaft ein Selbstentladewagen OOT [10]

1948 – 15.9. Einführung des betrieblichen Vorschlagwesens

1951 – Fertigstellung der Lokrichthalle

1952 – RAW wird reines Lokinstandhaltungswerk

1953 – Die 1. Betriebszeitung wird ab Mai im RAW veröffentlicht

Eine Betriebszeitung von 1984 [9]

1954 – RAW macht wieder „nebenbei“ Wagenerhaltung für die Reihen 45, 66, 68, 81, 83, Sauerstoffwagen und Schneepflüge

1954 – Übernahme Instandhaltung Lok-BR 17, 23, 42, 43, 65, 78, 83, 94

1959 – Einweihung des neuen Speisehauses

1959 – Einführung des polytechnischen Unterrichts im RAW

1959 – Das Betriebsferienheim „Schöffenhaus“ wird gekauft, nachdem es von 1956 bis 1958 gepachtet war.

Ansichtskarte 1981 [3]
Bierkrug [3]

1960 – Eine Sanitätsstelle des Medizinischen Dienstes des Verkehrswesens wird im Verwaltungsgebäude eingerichtet.

1964 – Auftrag zur Spezialisierung auf Triebfahrzeugausbesserung für die BR 03 und BR 41

1965 – Qualifizierung der Mitarbeiter für die Diesellok-Instandhaltung; Spezialisierung auf Wagenausbesserung für Selbstentladewagen (OOt) und Tiefladewagen (SSt).

beispielhaft ein Tiefladewagen (SSt) [10]

1968 – Übergabe der 1. instandgesetzten Diesellok der BR 110; 19.12. Großbrand – Haupthalle wurde zerstört (1 Tote), siehe auch („Besondere Ereignisse“); Abgabe der BR 65 nach Meiningen.

1969 – Grundsteinlegung für die Rekonstruktion des ganzen Werkes; Grundsteinlegung für das Sozialgebäude, Ausgliederung der Güterwagen-Instandhaltung.

1970 – Inbetriebnahme der neuen Wärmeumformstation

1971 – Früheres RAW Görlitz als Werksteil an das RAW Cottbus angegliedert; Übergabe der 100. instandgesetzten Diesellok der BR 110; 1. Etage des Sozialgebäudes wird übergeben; Ausbesserungsarbeiten an einer Dampflok BR 17 für das Verkehrsmuseum Dresden. Das Werk hat ca. 2000 Beschäftigte mit dem Werksteil Görlitz.

1972 – Fertigstellung des Sozialgebäudes – jetzt vorbildliche Wasch- und Umkleidemöglichkeiten für ca. 1600 Mitarbeiter. Erste Fundamentarbeiten für den neuen Kompaktbau; Übergabe Lehrlings-Wohnheim; die sogenannte „Konsumgüterproduktion“ beginnt.

Lehrlingswohnheim am RAW (Schwarzer Weg) [4]
Letzte Dampflok BR86 verlässt am 25.6.73 das RAW. [4]
Diesellokomotive BR110 Baujahr 1963 [4]

1973 – Die letzte ausgebesserte Dampflok wird feierlich an das Rbd (Reichsbahndirektion) Cottbus übergeben; ab 1.7.1973 werden nur noch Dieselloks der BR 110 und 107 ausgebessert; 1974 – die 1. russische Diesellok der BR 130 wird zur Ausbesserung an das RAW übergeben.

Letzte Dampflok im RAW [4]
Sonder-Briefumschlag herausgegeben vom RAW [9]

1975 – 1. Bauabschnitt Kompakthalle in Betrieb genommen; planmäßige Instandhaltung der BR 130 und 132 der Schad- und Unterhaltungsgruppen V0, V5, V6; Kooperationsleistungen für das RAW Dessau bei der Drehgestell-Aufarbeitung für die Diesellok der BR 120.

1976 – Instandsetzung der Diesellok BR 110 wird an das RAW Stendal abgegeben; RAW ist jetzt „Mutterwerk“ für Dieselloks BR 130-132.

1977 – Übergabe der Batterie-Werkstatt

1978 – Inbetriebnahme der Hilfsmaschinenwerkstatt und der Dieselmotoren-Baugruppenreparatur

1979 – Bau von hochmodernen Motorenprüfständen

1980 – Übernahme Instandsetzungs- und Aufarbeitungsleistungen für die Diesellok BR 120 vom RAW Dessau.

Diesellok BR 120 („Taigatrommel“) [11]
Aufbau des eingebauten Luftverdichters für die Druckluftversorgung [12]
Technische Schulungsunterlagen für Diesellok BR 120 [12]
Begleitheft für die Wartung des Luftverdichters [12]

1982 – Halle D für Motoreninstandsetzung in Betrieb genommen; Übergabe der Betriebsschule.

1983 – 1. Probelauf im Motorenprüffeld

1984 – Übergabe des Motorenprüffeldes

1985 – Sprengung des Wasserturms

1986 – Rekonstruktion der Drehscheibe

1987 – Baubeginn der neuen Farbspritzanlage

1988 – Baubeginn der Abwasserbehandlungsanlage

1989 – Baubeginn der Vorreinigungsanlage


Zeitabschnitt 1990 – 2008 [1, 3, 4, 5]

1990 – Die Aufarbeitung der Dieseltriebfahrzeuge der BR 120 wird langsam eingestellt; Beginn Aufarbeitung Triebfahrzeuge BR 232 der Schadgruppe I7; Umrüstarbeiten der Hallen B und C für Zubringerarbeiten, Inbetriebnahme einer Vorreinigungsanlage und Spachtelanlage, für Triebfahrzeuge.

1991 – Grundinstandsetzung Diesellokomotiven BR 132; Anzahl der Mitarbeiter: 1884 und 102 Azubis; Abwasseraufbereitung realisiert (Verbesserung Umweltschutz); Inbetriebnahme der Farbgebungsanlage.

Die letzte Lok der BR 120 wurde im August 1992 übergeben. [1]
Diesellok der BR 232 (ehemals BR 132) [2]

1992 – Auftrag zur Remotorisierung der BR 232 (ehemals BR 132) zu BR234, Einbau von Testmotoren (GUS, Catapilar, MAK).

1992 – Letzte Aufarbeitung einer Diesellokomotive BR 120; die Werksküche wurde rekonstruiert; Übernahme Schadgruppe I5-DGA-Aufbereitung durch das Bahnwerk Neustrelitz.

1993 – Anzahl der Mitarbeiter: 1491 und 195 Lehrlinge.

1994 – Gründung der DB AG (Deutsche Bahn AG); Werk Cottbus wird Stammwerk über 4 Werke (Bw Cottbus, Senftenberg, Falkenberg), damit war ein weiterer Arbeitsplatzabbau und Schließung von Betriebsstätten verbunden.

1995 – Instandhaltung Elektrolokomotiven.

1996 – Instandhaltung Elektrolokomotiven der BR 155; weiterhin Diesellokomotiven der BR 232 und 234.

1997 – Die ersten remotorisierten Dieselloks der BR 232 werden als V300 übergeben.

1998 – Probezerlegung E-Lok BR 145; Elektro-hydraulische Hubgleise für Drehgestelle werden in Betrieb genommen.

E-Lok EL2 [6]
E-Lok BR 155 [7]

1999 – Das AW (Ausbesserungswerk Cottbus) ist Hauptwerk in Deutschland, in dem Dieselloks bis 4000 PS und Elektroloks verschiedener Baureihen instandgesetzt werden. Aufarbeitung und Neufertigung von Bauteilen bahntypischer Komponenten wie Dieselmotoren, Fahrmotoren, Gleich- und Wechselstrommotoren, Relais, Schütze, mechanische und hydraulische Getriebe, Kühler, Pumpen, Verdichter.

1999 – Auftrag von Lausitzer Braunkohle AG (LAUBAG) alte Bergbaulokomotiven auf den neuesten Stand bringen Instandhaltung der BR 140, 155, 232

2000 – Instandhaltung Baureihen 140, 155, 232, EL2

2001 – Modernisierungsprogramm von 140 Triebfahrzeuge der Baureihe 132 (Diesel-elektrisch 233/234) – Einbau von neuen GUS-Motoren (Kolomna 12 D49 M); dem Werk Cottbus wird die Werkstatt Neustrelitz zugeordnet; Instandhaltung Baureihen 140, 155, 232, EL2.

2002 – Instandhaltung der BR 140 läuft aus; Kurzarbeit im Motorenbereich; Übergabe der ersten umgerüsteten Lok BR 233; Übergabe der ersten Serienlokomotive EL 2; Übergabe der ersten remotorisierten Lok BR 290 – komplette Übernahme der BR 29X aus Chemnitz; Instandhaltung Baureihen 140, 155, 232, 290, 740, EL 2.

2003 – 4 Produktionsabteilungen werden zusammengelegt (2 Bereiche); BR 36X kommt nach Cottbus, Übergabe der letzten Revisions-E-Lok der BR 155 – danach Abgabe der BR 155 nach Dessau; Projekt Remotorisierung BR 233 läuft aus; Instandhaltung der Baureihen 232, 290, 294, 364, 365, 740, EL2.

2004 – Betrieb gehört jetzt zum Unternehmensbereich DB Dienstleistungen; Lüfteraufbereitung aus Dessau kommt nach Cottbus; Kollegen verhindern einen Großbrand in der Kompakthalle; Übergabe der ersten Lok der BR 296; Umbau der BR 290 (Funk KM-Fernsteuerung); Instandhaltung der Baureihen 232, 290, 294, 296, 298, 362, 363, 364, 265 (V65), 703, 704, EL2.

2005 – Einführung von Kurzarbeit im Werk (1.1. – 31.12.); Befristete Erhöhung der Basisarbeitszeit von 38 auf 40 Stunden plus Streichung eines Urlaubstages; Befristete Versetzungen nach Kassel, Nürnberg, Krefeld, Dessau; Übergabe der ersten remotorisierten Loks der Baureihe 298 an Railion (gesamt 31); erster Triebzug mit Dieselantrieb BR VT 614 im Werk (Umbau zur BR 719 als Schienenprüffahrzeug/Messzug); Instandhaltung der BR 232, 290, 294, 295, 296, 298, 335, 362, 363, 703, 704, 719, EL2.

2006 – Übergabe der neuen Motorfließlinie; für 950.000 Euro wurde das Materiallager umgebaut; befristete Einstellung von Mitarbeitern wegen erhöhtem Arbeitsaufkommen und Versetzungen werden aufgehoben; Proberevision der BR 6400 (Railion Niederlande); Hauptuntersuchungen der Triebwagen VT 614, VT 628 und Instandhaltung der Baureihen 155, 232, 290, 291, 294, 295, 296, 298, 335, 362, 363, 703, EL2, RzW 614 bis 628 Reisezugwagen).

2007 – Beginn fälliger Hauptuntersuchungen an der BR 241; Instandhaltung der BR 140, 232, 241, 290, 291, 294, 295, 296, 298, 335, 362, 363, 212, 703, 704, 711, 740, EL2, RzW 614 – 628.

2008 – Übergabe der ersten remotorisierten (MTU-Motor) Lok der BR 212 (ehem. Diesellok V100) an DB Fahrwegdienste; Beginn Umbau Sozialgebäude; Auftragslage ist schlecht – Mitarbeiter werden nach Dessau, Neumünster, Wittenberge, Nürnberg, Krefeld, Niesky, München und Berlin „ausgelagert“; neuer Motorenprüfstand für 4000-PS-Motoren in Betrieb gegangen (1,5 Mill. Euro investiert); Instandhaltung der Baureihen 140, 185, 228, 229, 232, 290, 291, 294, 295, 298, 333, 335, 362, 363, 212, 740, Blue Tiger, EL2, n-Wagen.

Blue Tiger [8]
n-Wagen [9]

Zeitabschnitt 2009 – 2020

2009 – schwierige Auftragslage – Kurzarbeit

  • Umgebaute Schiebebühne wurde übergeben
  • Auftrag zur Aufarbeitung von Radsätzen von der Berliner S-Bahn
  • Inbetriebnahme der neuen Farbspritzanlage mit Vor- und Nachbehandlungsanlage
  • Instandhaltung der BR 185, 231, 233, 234, 260, 285, 290, 291, 294, 295, 298, 332, 333, 335, 363, 61206, 212, 711 und n-Wagen (Personenwagen)

2014 – schlechte Auftragslage, es fehlt Arbeit für ca. 100 Mitarbeiter – Personalausgleich (externer Einsatz für 4 bis 6 Monate) – aktueller Personalbestand ca. 650 Mitarbeiter nach 140 Jahre Geschichte RAW/AW

2016 – es fehlt Arbeit für ca. Mitarbeiter am Standort (externer Einsatz für 4 bis 6 Monate) – aktueller Personalbestand ca. 550 Mitarbeiter.

2017 – Cottbus hat sich auf dieselelektrische und dieselhydraulische Loks spezialisiert – aktuell ca. 480 Mitarbeiter.

2018 – Mai – Schließung Radsatzwerkstatt, 60 Mitarbeiter davon betroffen.

  • Neue Werksleitung, Dr. Mathias Krug, bisheriger Werkleiter Wolfgang Stepanek zum 1.8.2018 in den Ruhestand (Quelle: LR 14.5.2018)
  • Es kommen Gerüchte auf, das der Standort auf 260 Mitarbeiter schrumpfen soll (weniger Bedarf an Diesellok-Reparaturen) – Quelle: Eurailpress 4.10.2018
  • LR-online meldet aber am 4.10.2018 das die Arbeitsplätze erhalten bleiben und eine Neuausrichtung bis 2021 stattfindet – Wartung von Hybridloks

2019 – 20.1. Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen: Investitionen in eine neue Produktionshalle zur Instandsetzung von Hybridloks (dieselelektrisch/dieselhydaulisch) – Standort Cottbus soll von den milliardenschweren Investitionen des Bundes in die Elektrifizierung profitieren (beschlossener Kohleausstieg).

  • Neue Hoffnung keimt auf:
    Umbau von Dieselloks auf Hybrid und ICE-Wartung: Neue Betätigungsfelder schaffen rund 350 neue Arbeitsplätze am Standort Cottbus. Das jahrelange Bangen um die Zukunft des Instandhaltungswerkes der Deutschen Bahn in Cottbus ist zu Ende. Der Betrieb mit derzeit knapp 400 Beschäftigten soll nicht nur erhalten bleiben, sondern kräftig ausgebaut werden. (Quelle: LR-online 5.6.2019)
  • Betrieb feiert 145-jähriges Bestehen

2020 – September – gute Nachrichten für Cottbus und das Instandhaltungswerk!

Lausitzer Rundschau vom 18.9.2020
Portrait eines Bahnmitarbeiters [4, 6]

Bericht zur Umstrukturierung[5, 6]

  • Im Rahmen des „Strukturstärkungsgesetze“ werden im Werk auch Dieselloks auf Hybridtechnik umgerüstet.
  • Zukünftig werden ICE’s gewartet und ein Technologie- und Verwaltungszentrum geschaffen.
  • Auf dem ehemaligen Gelände Containerbahnhof (zur Zeit brachliegend) nahe Spreewaldbahnhof (Wilhelm-Külz-Straße/Waisenstraße) entsteht eine neue Halle und das Technologiezentrum.[1, 2]

Besondere Ereignisse [1, 2, 5]

1945 – am 15.2. schwerer Bombenangriff auf Cottbus – 459 B17-Bomber zerstören in mehreren Wellen das Krankenhaus, den Bahnhof, die Lutherkirche, das Frauenzuchthaus und das RAW – ca. 1000 Tote und ca. 13.000 Obdachlose. Wegen der damals hohen Zahl von Flüchtlingen kann bis heute keine genaue Zahl festgelegt werden.

1953 – am 17.6. begann der „Volksaufstand“ in Cottbus mit einem Streik im RAW (ca. 2.500 Beschäftigte), um 10.30 Uhr nach dem Ertönen der Werkssirene.

Plakat Erklärung des Ausnahmezustandes [3]

Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei
Cottbus
Abteilung Sekretariat

Webschulallee 61-63
Fernruf 1434-1436, Hausapparat Nr. 4
Cottbus, den 27. Juni 1953
Aktenzeichen 14 00 25
Ha./Fa.

An den VVS-Nr. 01768/53
Chef der Deutschen Volkspolizei
Gen. Generalinspekteur M a r o n
B e r l i n

5 Exemplare je 28 Blatt
1. Ausfertigung

Betr.: Auswertung der Ereignisse seit dem 16. Juni 1953
Bezug: Fernschreiben Nr. 581 vom 21.6.1953

1.) Wann, wo und wie begannen die Provokationen im Bezirk?

…In der Bezirksstadt Cottbus begann das Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus, welches eine Belegschaftsstärke von 2.500 Mann hatte, um 10.30 Uhr nach Ertönen der Werksirene mit dem Streik. Die Arbeiter verließen die Arbeitsplätze und sammelten sich nach Aufrufen einiger Rädelsführer zu einem Demonstrationszug in Richtung Stadt-Mitte. Die Spitze dieses Zuges wurde von Soldaten der Sowjetarmee noch vor Erreichen des Stadtinnern angehalten, und der Zug begab sich zum RAW zurück. In den Mittagsstunden des 17. Juni 1953 nutzten junge Menschen, besonders Angehörige der Jungen Gemeinde und eine Anzahl weiblicher Wesen (Prostituierte) die Streikbewegung im RAW Cottbus aus und formierten einen Demonstrationszug zur Stadtmitte…[4] 

1968 – am 19.12. Großbrand in der Lokrichthalle. Ein Kesselwagen geriet bei Schweißarbeiten in Brand und explodierte. Die Lokhalle wurde dabei komplett zerstört und 1 Kranfahrerin fand dabei den Tod.

Fotos vom Großbrand in der Lokrichthalle am 19.12.1968 [2]
Peter Klar ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und war beim Großbrand im RAW dabei. [1]

1973 – am 25.6. verließ nach 99 Jahren Instandhaltung von Dampflokomotiven die letzte Lok das Werk.

1974 – 100-jähriges Bestehen des RAW „Hermann Matern“ Cottbus.

1990 – im Sommer beginnt der Abbau des Personalbestandes durch großzügige Vorruhestandsregelungen und übertarifliche Abfindungen – die beiden ehemaligen Berufsschulen RAW Cottbus und Automatisierungsanlagenbau Cottbus vereinen sich zur Berufsschule Metall-, Kfz- und Elektrotechnik – ab 1991 Oberstufenzentrum II des Landkreise Spree-Neiße unter Anschluss weiterer Berufsschulen.

1994 – die Deutsche Bahn AG wird gegründet – am 1.1. wird das RAW Stammhaus über 4 Werke.

2008 – ab Oktober gibt es wieder eine Betriebszeitung (nach 14 Jahren Unterbrechung).

2009 – 135-jähriges Betriebsjubiläum wird gefeiert und anlässlich dessen wird am 19.9. zum Tag der offenen
Tür eingeladen.

2015 – Großalarm im Werk – ein nicht gleich erkannter Rohrbruch beschädigt stark die Radsatz-Waschmaschine.

2016 – am 21.5. wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Deutschen Bahn (Ausbildungsbetrieb AW Cottbus) und der Parkeisenbahn unterzeichnet. Zukünftig sollen Auszubildende an Praxistagen bei der Parkeisenbahn eine Ausbildung erhalten. Im Gegenzug hilft das AW Cottbus mit seinem technischen Knowhow.[5]

2019Betrieb feiert 145-jähriges Bestehen


Informatives

Foto: Privatbesitz O. Arnold

Verdienter Eisenbahner der DDR: [1]

1952 – Dullin, Kurt – Brigadier im Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus (RAW)
1953 – Schülke, Walter – Brigadier-Schlosser im RAW
1965 – Reichert, Paul – Schlosser im RAW
1977 – Hempe, Karl-Heinz – Arbeitsprüfer im Reichsbahnausbesserungswerk „Hermann Matern“

„sonstige“ Auszeichnungen

1972 – Werk erhält Ehrenamen „Hermann Matern“ und die GST-Organisation (Gesellschaft für Sport und Technik) den Ehrentitel „Paul Hornick“.
1973 – Kampfgruppen-Hundertschaft des RAW erhält den „Vaterländischen Verdienstorden in Silber“.
1974 – Werk erhält Orden „Banner der Arbeit“.

Die PioniereisenbahnCottbuser Parkeisenbahn [2]

Postkarte 90iger Jahre [3] 

 

Die Parkeisenbahn Cottbus war eine für den 1. Weltkrieg hergestellte Heeresfeldbahnlok. Die Schmalspurlok hat eine Spurbreite von 600 mm und ein Gewicht von 10,2 Tonnen. Diese Dampflok wurde auch „Brigadelok“ genannt. Sie wurde 1918 in Breslau von den Linke-Hofmann-Werken gebaut.

  • 1954 mit der Betriebsnummer 990001 im RAW Cottbus in freiwilligen Arbeitsstunden als zukünftige Pioniereisenbahn aufgearbeitet.
  • Am 1.6.1954 zum internationalen Kindertage feierlich eingeführt und versieht heute noch zuverlässig ihren Dienst.
  • 1958 wurden vom RAW 4 Grubenwagen zu Personenwagen ohne Dach umgebaut.
  • 2016 bekam die Lok eine Hauptuntersuchung, bei der auch der Kessel ausgetauscht wurde (nicht im AW Cottbus).
  • 2018/2019 – der Dieseltriebzug ICE erhielt eine komplette Instandhaltung der Bremsanlage und bei der Diesellok 05 eine Getriebe-Instandsetzung.


Quellennachweis

Startbild Beitrag: Collage aus Privatfotos O. Arnold und Logos (siehe nachfolgend)
Logo DB – https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deutsche_Bahn_AG-Logo.svg,
Logo DR – https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deutsche_Reichsbahn_DDR.svg,
Logo DB alt1 – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsche_Reichsbahn_Gesellschaft_logo.svg
Logo DB alt2 – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsche_Bundesbahn.svg
Abschnitt Allgemeines:

Luftbildaufnahme 2009: Festzeitung zum 135-jährigen Bestehen des Werkes Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Herausgeber DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH Werk Cottbus, Sonderausgabe 18.9.2009
[1] https://www.db-fzi.com/resource/blob/715948/e7547f36532083e4ebcce927e23cbe1b/Download-Anfahrtsskizze-Cottbus-data.pdf

Abschnitt 1874 – 1932
Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20)

Bahnstatistik.de
DB Cargo AG Werk Cottbus „Von der königlichen Hauptwerkstatt Kottbus zum Werk Cottbus der DB Cargo AG – 1874 – 1999
Festzeitung zum 135-jährigen Bestehen des Werkes Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Herausgeber: DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH Werk Cottbus, Sonderausgabe 18.9.2009

[1] Festzeitung 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus 1874 – 1974
[2] Festzeitung 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus 1874 – 1974

[3] Alle Lokomotiven die man kennen muss, Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Köln, ISBN: 978-3-625-12040-7
[4] dampfsound.de
Abschnitt 1933 – 1945
[1] Festzeitung 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus 1874 – 1974
[2] Festzeitung 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus 1874 – 1974
[3] Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20)
[4] Bahnstatistik.de

[5] DB Cargo AG Werk Cottbus „Von der königlichen Hauptwerkstatt Kottbus zum Werk Cottbus der DB Cargo AG – 1874 – 1999“
[6] Festzeitung zum 135jährigen Bestehen des Werkes Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Herausgeber: DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH Werk Cottbus, Sonderausgabe 18.9.200
[7] dampfsound.de
Abschnitt 1946 – 1989
[1] Reichsbahnausbesserungswerke der DDR, Lothar Weber, transpress Verlag Stuttgart, 1. Auflage 2017
[2]
DB Cargo AG Werk Cottbus „Von der königlichen Hauptwerkstatt Kottbus zum Werk Cottbus der DB Cargo AG – 1874 – 1999“
[3] Privatbesitz Autor, gekauft vor Ort 1984
[4] Festzeitschrift 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus – Auf dem Schienenstrang des Sozialismus – 1874-1974
[5] Festschrift 25 Jahre DDR – 100 RAW „Hermann Matern“ Cottbus
1874 – 1974 „Auf dem Strang des Sozialismus“, Herausgeber RAW „Hermann Matern“ Cottbus
[6] Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20)
[7] DB Cargo AG Werk Cottbus „Von der königlichen Hauptwerkstatt Kottbus zum Werk Cottbus der DB Cargo AG – 1874 – 1999“
[8] Festzeitung zum 135jährigen Bestehen des Werkes Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Herausgeber: DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH Werk Cottbus, Sonderausgabe 18.9.2009
[9] Betriebszeitung 1984, Briefumschlag: Privatbesitz O. Arnold
[10] Sammelbild („Zigarettenbilder“) 3oiger Jahre: Privatbesitz O. Arnold
[11] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DR_120_269_Heizhausfest_Chemnitz_2009.png
[12] Privatbesitz Autor O. Arnold
Abschnitt 1990 – 2008
[1] Festzeitung 135 Jahre Werk Cottbus, Herausgeber DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH Werk Cottbus – (Stadtarchiv Cottbus)
[2] Von LVT771 at de.wikipedia.org – LVT771, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14773437
[3] Festzeitung 100 Jahre RAW „Hermann Matern“ Cottbus 1874 – 1974
[4] Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20)

[5] DB Cargo AG Werk Cottbus „Von der königlichen Hauptwerkstatt Kottbus zum Werk Cottbus der DB Cargo AG – 1874 – 1999“
[6] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:4-1204-100-B3_Senftenberg_20.05.10_(1).JPG
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Elektrolokomotive_DBAG_155_040-9_in_Worms_2009-06-26.jpg
[8] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blue_tiger10.11.97.jpg
[9] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:N-Wagen_20100724.jpg
Abschnitt 2009- 2020
[1] Lausitzer Rundschau vom 18.9.2020
[2, 3] RBB 17.9.2020
[4] https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/f2/32/f232f60d-96d0-4749-9262-35b30d7bca0d/f232f60d-96d0-4749-9262-35b30d7bca0d_hd-3584k.mp4
[5] stbtram www.youtube.com / https://youtu.be/U9SkgfgY8KI
[6] https://images.app.goo.gl/vnUSeLjnwQRXH1Cu5
Besondere Ereignisse
[1] Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20),
Fernschreiben Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei
Cottbus – Betr.: Auswertung der Ereignisse seit dem 16. Juni 1953 Bezug: Nr. 581 vom 21.6.1953
[2] lr-online 19.8.2018
[3] https://www.stadtmuseum-cottbus.de/cottbus-lexikon-detail/id-17-juni-1953.html; Plakat, Städtische Sammlungen Cottbus
[4] http://www.17juni53.de/karte/cottbus/bdvp.html
[5] https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/61446/parkeisenbahn-schliesst-kooperationsvertrag-mit-der-db.html
[6] freie Sounds gemixt und geschnitten, O. Arnold
Informatives
[1] Stoffsammlung „RAW Cottbus“ Stand 1.12.1992, Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, Reg. 93/1951, Region Cottbus (Reg V 20)
[2]
de.wikipedia.org, www.pe-cottbus.de
[3] Privatbesitz O. Arnold

Impressum
Autor: O. Arnold, Lichtblick Cottbus e. V.
Alle Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert – Presseerzeugnisse, frei zugängliche Dokumentationen, Internet, Bücher usw.. Fehler sind nicht ganz auszuschließen. Veröffentlicht: 26.10.2020, Stand der Bearbeitung 2.11.2020