Die Pionier- und Parkeisenbahn

1952

Auf Beschluss des Rates des Bezirk Cottbus wurde mit der Planung für den Bau einer Pioniereisenbahn am Rande der Stadt begonnen.

 

1953

Am 30. Mai war die Gründung der Arbeitsgemeinschaft junger Eisenbahner. Im Winter begannen erste Schulungen der Kinder für den Betrieb der Pioniereisenbahn.

 

1954

Schachtarbeiten und Vorbereitung der Streckentrasse durch Erwachsene und Jugendliche Helfer im Rahmen des NAW.
Foto: Förderverein

Am 24. Mai begann die Vorbereitung der Strecke durch etwa 150 Helfer im Rahmen des NAW (Nationales Aufbauwerk).  Man entschied sich für die Spurweite von 600 Millimeter, weil Lok und  Wagen von der Waldeisenbahn Bad Muskau übernommen werden sollten.

Die ersten Gleisbauer waren Stadtangestellte, Lehrer, Oberschüler und Eisenbahner. Der Bahnhof, ein Blockhausbau, wurde von der Bauunion errichtet. Das Material wurde von der Forstwirtschaft gespendet. Ende des Jahres war das Dach für den Lokunterstand fertiggestellt. Eine Halle aus Kriegszeiten diente als Lokschuppen.

Am 1. Juni 1954 war Probebetrieb vom Bahnhof „Freundschaft“ zur damaligen Gaststätte „Vorpark“ Diese Strecke betrug 200 Meter. Der Zug bestand aus einer 36 Jahre alte Heeresfeldlok mit vier offenen Personenwagen, die mit einem Holzdach versehen waren. Als Fahrkarten dienten am Anfang Garderobenmarken, die in der ersten Zeit im Bahnhofsgebäude verkauft wurden. Damit startete die dritte Pioniereisenbahn der DDR.

 

 

Bahnhof „Freundschaft“. Die Erste  Dampflok 01 im Rangierbetrieb. Die Lok wurde 1918 in Breslau hergestellt und  ist eine ehemalige Heeresfeldlok vom Typ Brigadelok.
Fotos: Werner Zeuge

Fahrbetrieb der Dampflok 01 mit den ersten offenen Holzdachwagen zum Bahnhof „Freundschaft“. Im Vordergrund sind Pioniereisenbahner zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 5. Juni 1954 war offizielle Übergabe durch Herbert Rothe, RAW- Direktor (Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus), an die Arbeitsgemeinschaft „Junge Pioniereisenbahner“.

 

Bahnhof „Freundschaft“ zu den Anfangszeiten der Pioniereisenbahn. Die Fahrkarten wurden zu dieser Zeit noch im Gebäude verkauft. Später diente das Fenster als Fahrkartenschalter.
Foto: Werner Zeuge

 

 

Bahnhof „Freundschaft“. Junge Pioniereisenbahner am Abfahrtsignal in Fahrtrichtung Bahnhof „Tierpark“. Links im Hintergrund ist eine Kleingartenanlage zu erkennen.
Fotos: Werner Zeuge

Zugbetrieb mit der Brigadelok 01 bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof „Freundschaft“. Links im Hintergrund befinden sich die Sportstätte „Stadion der Freundschaft“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überlegungen führten dazu, die Strecke bis zum neu eröffneten Tierpark weiter auszubauen. Die erste Route führte über 1,1 km vom Eliaspark zwischen Kornfeldern entlang der Kiekebuscher Straße bis zum Tierpark. Der Bahnhof am Tierpark lag damals auf dem heutigen Tierpark-Parkplatz, etwa 100 Meter entfernt dem heutigen Bahnhof Zoo.

Dokument mit Streckenskizze: Bodo Kopetzki

 


Fahrdienstleiter und Pioniereisenbahner vor dem Bahnhof „Tierpark“ am Fahrkartenschalter.
Fotos: Werner Zeuge
Der Bahnhof „Tierpark“. Pioniereisenbahner am Ausfahrtsignal. Die beiden Bäume im Hintergrund stehen heute auf dem eingezäunten Gelände des Spreeauenparks.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrgäste bestaunen die Dampflok 01 beim rangieren am Bahnhof „Tierpark“. Der Lokführer kuppelt den Zug ab, setzt die Zugschlussscheiben und die Lok fährt dann zum Ausfahrtsignal an das andere Ende des Zuges.
Foto: Förderverein

Täglicher Fahrbetrieb am Bahnhof „Tierpark“ mit den ersten Holzdachwagen.
Foto: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Rente gegangene Eisenbahner waren die ersten Mitarbeiter Loks und Bahnhöfen. So zum Beispiel der 80-jährige Herrmann Bett. Er arbeitete zuvor bei der Reichsbahn und war der erste Lokführer bei der Pioniereisenbahn. Seinen Dienst versah er pingelig genau. So durften die Heizer Robert Müller und Josef Nickel niemals auf seiner Seite die Lok besteigen. Er war auch immer eine Stunde vor Dienstbeginn da und lief die gesamte Strecke zu Fuß ab. Es sollte kein Unrat oder Müll an den Gleisen liegen, erinnert sich Bodo Kopetzki aus Erzählungen.

Herr Werner Zeuge erinnert sich ebenfalls an den Lokführer Bett. Als später der Bahnhof „Friedenseiche“ fertiggestellt war und der Zug dort Halt machte, schickte der Lokführer zwei Pioniereisenbahner zur Gaststätte „Friedenseiche“. Sie mussten eine Flasche Bier und eine Zigarre holen und auf dem Rückweg noch ein paar Äpfel auflesen. Erfinderreichtum war in den Anfangszeiten auch viel gefragt. Da die Wagen unterschiedliche Kupplungen hatten, wurden mittels selbstgebauten Adaptern die Wagen angekuppelt.

 


Oben: Selbst gebaute Kupplungsverbindung für den Rangier- und Fahrbetrieb (Höhenausgleich).
Rechts: Die erste Lokbesatzung der Brigadelok 01 am Bahnhof „Freundschaft“ vor einem Wagen mit Holzdach. Von links: Herrmann Bett, Robert Müller und Josef Nickel.
Fotos: Werner Zeuge/Förderverein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis 1972 fuhr die Eisenbahn nur am Mittwoch, Samstag und Sonntag. Jeden Tag, an dem Fahrbetrieb war, kam eine andere Brigade zum Einsatz. In der Regel waren es 10 bis 12 Pioniereisenbahner pro Einsatztag.

 

1955

Ein Verkaufskiosk der HO, diente am ersten Bahnhof „Tierpark“ als Dienstraum und Fahrkartenschalter.

 

Fahrkartenverkauf am Kiosk Bahnhof „Tierpark“.
Fotos: Werner Zeuge

Fahrkartenkontrolle am Bahnhof „Tierpark“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1956

Am 13. Januar fand eine Streckenbegehung durch Vertreter der Stadt, der Pionierorganisation und der Deutschen Reichsbahn statt. Grund hierfür war die Weiterführung der Strecke bis zur Gaststätte „Friedenseiche“. In Gesprächen mit dem damaligen Besitzer des Grundstücks Otto Rätzel war man sich einig. Die Strecke der Pioniereisenbahn und ein Bahnhof durften auf dem Grundstück gebaut werden. Im Gegenzug erwartete der Betreiber des Lokals „Friedenseiche“ mehr Kundschaft für sein Gasthaus, welches für seine Plinse in Cottbus und Umgebung berühmt war.

Zu Saisonbeginn bekamen die Pioniere neue Uniformen mit Schulterstücken und Dienstmützen, angefertigt von den Beschäftigten der Konsum Bekleidungswerke. Die Garderobenmarken wurden durch Pappfahrkarten ersetzt.

 

Oben: Fahrdienstleitung und Pioniereisenbahner bei der Mittagspause mit neu angefertigten Uniformen. Rechts: Der Wachhund Rolf auf dem Gelände Bahnhof „Freundschaft“.
Fotos: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1958

Helfer bei der schwierigen Streckenerweiterung in Richtung Bahnhof „Friedenseiche“.
Foto: Förderverein

Als Jugendobjekt zu Ehren des 5. Parteitags der SED begann 1957 der Verlängerungsbau vom Bahnhof „Tierpark“ zum künftigen Bahnhof „Friedenseiche“.

Im Zeltlager „Pioniereisenbahn“ verwirklichten 14 Jugendliche mit fast 200 Helfern das Bauvorhaben. Unter ihnen der damals 23 jährige Bauleiter Bodo Kopetzki, späterer Leiter der Cottbuser Pioniereisenbahn.

Die Bedingungen waren mehr als schwierig. Bei strömendem Regen, Hochwasser der Spree und mit Schippen und Schubkarren wurde das Vorhaben verwirklicht. Die Feuerwehr kam zu Hilfe und pumpte das Wasser aus dem vorbereiteten Gleisbett.

 

 

Zugpendelbetrieb am Bahnhof „Friedenseiche“.
Foto: Werner Zeuge
Der Bahnhof „Friedenseiche“ in späteren Jahren.
Diaserie/Foto: Cristian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bahnhof „Tierpark“ wurde um etwa 100 Meter an den heutigen Standpunkt verlegt. Der einstige HO Kiosk und das Schrankenpostenbretterhäuschen dienten weiterhin als Bahnhofsgebäude.

Am 10. Juli erfolgte die Einweihung des neu erbauten Bahnhofes „Friedenseiche“. Die Pioniereisenbahn befuhr nun eine Strecke von insgesamt 2,1 Kilometer. Die Geschwindigkeit lag (wie noch heute) bei 20 km/h.

 

1960

Vier umgebaute Personenwagen und die erste Diesellok kamen von der Waldeisenbahn Bad Muskau. Die Lok hatte dann aber einen Getriebeschaden und sollte in Dessau repariert werden. Dort wurde sie aber verschrottet. Dafür kam eine Diesellok von Dessau nach Cottbus, die Lok 02. Die Raketenverkleidung der Lok wurde vor der Lieferung aus Dessau abgebaut. Die ersten Wagen waren komplett aus Holz. Sie wurden später auf Metallverkleidungen umgebaut.

Im Jahr 1960 war auch Baubeginn des Empfangsgebäudes am Bahnhof „Friedenseiche“. Die Pioniereisenbahn wurde bei den Cottbusern und Gästen immer beliebter.

 

Umgebaute Diesellok, Pionierlok 02 aus Dessau am Bahnhof „Freundschaft“.
Foto: Werner Zeuge
Umgebaute Drehgestellwagen mit Metallverkleidung am Bahnhof „Tierpark“.
Diaserie/Foto: Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1961

Bis 1960 wechselten die Leiter der Pioniereisenbahn beinahe jede Saison. Leiter waren zum Beispiel Herr Quilitsch, Herr Buske, Herr Baron und Herr Rademacher.

Im Jahr 1961 wurde Bodo Kopetzki Leiter der Pioniereisenbahn, er bekleidete das Amt bis zum Jahr 1992. Keiner prägte die Pioniereisenbahn so wie er. Der gelernte Tischler mussten sich später im Fernstudium als Lehrer ausbilden lassen. Eine pädagogische Ausbildung war Voraussetzung für die Leitung der Pioniereisenbahner.

Zu Saisonbeginn am 1. Mai wurde die Strecke täglich befahren. Nur am Montag war Ruhetag. Herr Kopetzki erinnert sich auch noch an die Fahrpreise für die Fahrkarten. Sie waren dem damaligen Durchschnittsverdienst eines DDR Bürgers von 444,00 Ost- Mark angemessen.

  • vom Bahnhof „Freundschaft“ bis Bahnhof „Tierpark“
    30 Pfennig für Erwachsene, 15 Pfennig für Kinder und Rentner
  • vom Bahnhof „Freundschaft“ bis Bahnhof „Friedenseiche“
    50 Pfennig für Erwachsene, 25 Pfennig für Kinder und Rentner
  • vom Bahnhof „Tierpark“ bis Bahnhof „Friedenseiche“
    10 Pfennig für Erwachsene, Kinder und Rentner

 

1963

Ein zweites Gleis am Bahnhof „Tierpark“ wurde fertiggestellt. Die Bahn konnte jetzt alle 20 Minuten fahren.

 

Der Bahnhof „Tierpark“. Rechts: Im Vordergrund die Dampflok 04 im Rangierbetrieb, Links: Im Hintergrund die Diesellok 02 mit offenen Drehgestellwagen im Fahrbetrieb.
Der Bahnhof „Tierpark“. Links: Diesellok 02 mit offenen Drehgestellwagen, Rechts: Dampflok 04 mit geschlossenen Wagen im Fahrbetrieb.
Fotos: Werner Zeuge/Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1965

Mit Unterstützung der Deutschen Reichsbahn wurde der Bahnhof „Tierpark“ signaltechnisch ausgebaut.

 

1968

Von 1965 bis 1968 wurde die Bahnhofsanlage am Tierpark umgestaltet. Dies bezog sich aber nur auf den technischen Bereich wie Weichen, Signale, Hebelbank und Schranke. Später hatten die drei Holzbuden ausgedient und es entstand ein neues Gebäude, projektiert vom Entwurf- und Vermessungsbüro Cottbus unter Leitung von Herrn Hoffmann. Besonderheit war, dass das Gebäude um die inneren technischen Anlagen herum gebaut wurde. Der Vorteil hierbei, es brauchten keine Änderungen der Technik vorgenommen werden. Nun gab es einen Dienstraum, Unterrichtsraum, einen Raum für die Leitung der Eisenbahn, Abstellkammern und ab 1968 einen Warteraum für die Reisenden.

Am Bahnhof „Freundschaft“ wurde ein viertes Gleis gebaut. Von der Berliner Pioniereisenbahn kamen vier geschlossene Wagen. Die nächste Diesellok kam aus Johannesthal bei Babelsberg. Sie wurde aber später wegen Getriebeschadens ausgemustert.

Erst 1973 ergab es sich, dass die Berliner Pioniereisenbahn eine eigene Diesellok auf einen Spielplatz stellen wollte. Bevor sie zerlegt wurde, kam es zum Tausch mit der defekten Lok aus Cottbus. Die ausgemusterte Lok aus Cottbus stand dann dafür auf dem Kinderspielplatz in Berlin und Cottbus hatte nun die Lok 03.

 

Der Bahnhof „Freundschaft“ 1973. Täglicher Rangier- und Fahrbetrieb. Links: Zug mit der Diesellok 02 und offenen Drehgestellwagen. Rechts: einfahrender Zug mit der Dampflok 01 und geschlossenen Wagen.
Foto:Bodo Kopetzki
Der Bahnhof „Sandower Dreieck“. Zugbetrieb mit der Diesellok 03 mit überdachten Wagen (von der Pioniereisenbahn Berlin übernommen) in der heutigen Zeit.
Foto: Förderverein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahnenappelle waren damals selbstverständlich. Sie gehörten zum Pionieralltag, wie auch zahlreiche Fahnen.

 

Fahnenappell der Fahrdienstleitung und der Pioniereisenbahner am Bahnhof „Freundschaft“.
Fahnenplatz am Bahnhof „Freundschaft“.
Fotos: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1969

Dampflok 04 „Graf Arnim“ (Puffer-Billy genannt) am Lokunterstand Bahnhof „Freundschaft“.

Am 3. April1969 kam eine weitere Dampflok von der Waldeisenbahn Bad Muskau, die ein Jahr später zur Saison 1970 eingesetzt wurde. Außerdem wurde ein Güterwagen übernommen, der später als Gepäckwagen umgebaut wurde.
Am Bahnhof „Friedenseiche“ wurde eine Schranke gebaut und im Bahnhof „Freundschaft“ wurde der erste Fahrkartendrucker in Betrieb genommen.

 

 

 

 

Lokführer beim bedienen der Armaturen, Blick in den Führerstand der Dampflok 04 „Graf Arnim“.
Fotos 1969: Werner Zeuge
Gepäckwagen und offener Drehgestellwagen für den Transport von Kinderwagen am Bahnhof „Freundschaft“ im Rangierbetrieb am Abstellgleis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1970

Die Cottbuser Pioniereisenbahner knüpften Kontakte zu ausländischen Partnern. Begonnen hatte das mit der ungarischen Parkeisenbahn in Budapest. Ende der siebziger Jahre kam Saporoshje in der Ukraine dazu. Die Kontakte halten noch immer an.

 

Treffen mit ungarischen Pioniereisenbahnern in Cottbus, Herr Kopetzki nimmt Glückwünsche entgegen.

Ein ungarischer Pioniereisenbahner übergibt als Gastgeschenk eine Uniform.
Fotos: Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1972

Am 16. April, nach Umgestaltung des Bahnsteiggeländes wurde das neue Bahnhofsgebäude am Tierpark übergeben.

 

Der Bahnhof „Zoo“ heute, ehemals Bahnhof „Tierpark“.
Foto: Wikipedia
Der Bahnhof „Tierpark“ im Sommer 1973.
Diaserie/Foto: Bodo Kopetzki

 

 

 

 

 

 

 

 

Diaserie zu den Bauarbeiten an der Zug-Wendeschleife Bahnhof „Friedenseiche“:

Im Herbst begannen die Arbeiten für eine Wendeschleife am Bahnhof „Friedenseiche“. Die Volksarmee half mit Räumpanzern die Strecke zu ebnen. Mit Schaufeln, Spaten und Pferden wurde die Gleisstrecke gerodet. Die Arbeiten fanden aber größtenteils in Eigeninitiative statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diaserie/Fotos: Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Bauarbeiten waren die älteren und kräftigeren Pioniereisenbahner gefragt. Eberhard Lobedan, Hubert Kliesch, Herbert Eifler, Jürgen Sakretz und Hans- Peter Kofnit gehörten zu ihnen. Der jüngere Eisenbahner Uwe Rokita kam jedesmal von der Schule zum Einsatz. Er wollte unbedingt helfen.

Zum Schichtende wurde die Lore absichtlich umgelegt. Damit sollte verhindert werden, dass sich Unbefugte in der Nacht an der Gleisanlage zu schaffen machten.

 

Baustellenabsicherung mit Lore.
Diaserie/Fotos: Christian Thiemann

Baustellenabsicherung mit Lore im Detail.

 

 

 

 

 

 

 

 


Neubau der Gleisanlage und Wendeschleife
Diaserie/Foto: Christian Thiemann
Alter Bahnsteig und Gleisanlage für den Zug-Pendelbetrieb.
Foto: Wener Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Weichenanlage, im Hintergrund links der Bahnsteig und Bahnhhof „Friedenseiche“.
Diaserie/Foto: Christian Thiemann

Neue Weichenanlage und im Bau befindliche Wendeschleife in Richtung Branitz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1973

Zu Saisonbeginn 1973 war die Wendeschleife fertig. Wie sich aber dann herausstellte war die Arbeit umsonst. Die Schleife war zu klein und die Züge entgleisten oft. Der alte Pendelbetrieb ging weiter. Erst vier Jahre später wurde durch eine Gleisbaufirma eine größere Wendeschleife im Radius von 60 Meter geschaffen. Die Vermessungen hierfür führten Herr Reusch und Herr Kopetzki durch. Die Arbeiten endeten 1978.

Bahnhof „Sandower Dreieck“. Überdachte Personenwagen, übernommen von der Berliner Pioniereisenbahn.
Foto: Förderverein

 

Ein kompletter Zug (Diesellok 03 und 8 überdachte Personenwagen) wurden von der Berliner Pioniereisenbahn übernommen.

Der Bahnhof „Tierpark“ wurde von einem manuellen auf ein mechanisches Stellwerk umgerüstet.

Es erfolgten umfangreiche Bauarbeiten zur Stellwerksumrüstung, u.a. wurden Kanäle für die Seilzüge verlegt.

 

 

 

Der Bahnhof „Tierpark“. Im Vordergrund werden Kanäle für die Seilzüge verlegt. Im Hintergrund Links: die Danpflok 04 und Rechts: die Brigadelok 01 im Rangierbetrieb.

Bahnhof „Tierpark“ 1979. Pioniereisenbahner Jörg Schnalle, Assistent des Bahnhofleiters im Stellwerksdienst.
Fotos: Bodo Kopetzki/Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Hauptsaison von April bis Oktober fuhren die Züge nun an fünf Tagen in der Woche. Es erfolgte die Umbenennung des Bahnhofs „Tierpark“ in Bahnhof „Zoo“. Initiator war Bodo Kopetzki, der anfangs mit heftigem Widerstand zu kämpfen hatte. Es sollte nicht sein, dass ein Bahnhof nach einem klassenfeindlichen Bahnhof „Zoo“ in West- Berlin benannt wird. Herr Kopetzki setzte sich aber durch. Am Bahnhof „Zoo“ wurden die Bahnsteige verlängert. Das Schrankenwärterhäuschen wurde Verkaufsstelle für Ansichtskarten.

 

Täglicher Fahrbetrieb am umbenannten Bahnhof „Zoo“, zwischenzeitlich wurde auch eine Bahnhofsuhr angebracht.
Der Bahnhof „Tierpark“ wurde um 1975 in Bahnhof „Zoo“ umbenannt, Vorderansicht des Gebäudes.
Fotos: Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dienst der Pioniereisenbahner lief nach strengen Regeln ab. Es gab Brigadeeinteilungen und Fahrpläne, an diese mussten sich die Pioniere halten. Jeder Pioniereisenbahner hatte ein Heft derArbeitsgemeinschaft. Dort wurden Punkte vergeben. Fünf Punkte an einem Einsatztag war die Höchstzahl. Hatte mal ein Eisenbahner vergessen seine Mütze aufzusetzen, gab es einen Punkt Abzug. Das spornte natürlich an, denn am Monatsende wurden die Besten ausgezeichnet.

An den Schulterstücken der Uniform konnte man ersehen, wie lange ein Eisenbahner dabei war. Jedes Jahr kam ein Balken dazu. Nach drei Jahren war man Unterassistent. Im vierten Jahr waren die Schulterstücke goldumrandet und man durfte als Assistent den Bahnhofsdienst versehen.

 

Auswahl Dokumente/Betriebsfahrpläne: Bodo Kopetzki

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betriebsfahrplan 1973, erstellt vom Leiter der Pioniereisenbahn Bodo Kopetzki. Auf der ersten Seite ist  aufgelistet, in welchem Zeitraum die Züge an den Tagen fahren. Auf den folgenden Seiten stehen die Ab – und Ankunftszeiten der Züge. Diese Übersicht hatte jeder Bahnhof.

Die Einteilung der Brigaden war Aufgabe der Frauen der festen Belegschaft. Sie planten den Dienst meist für die ganze Saison. Für das leibliche Wohl der Pioniere wurde auch gesorgt. Sie mussten ihr eigenes Essbesteck mitbringen und dann ging es in verschiedene Einrichtungen, die gewechselt wurden. So zum Beispiel in die Vorparkgaststätte, in die Küche des Energiestadions, in die Tierparkgaststätte, in die Gaststätte „Zum kleinen Spreewehr“ und auch in andere Einrichtungen. Bezahlt wurde das vom Rat des Bezirkes Cottbus.

 

 

Dokument der Brigadeeinteilung 1972
Foto: Bodo Kopetzki
Dokument der Brigadeeinteilung 1975
Foto: Bodo Kopetzki

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Links und Oben: Dokumente der Brigadeeinteilungen 1975
Fotos: Bodo Kopetzki

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1974

Eine Verlegung der Strecke wurde durch den Bau des Stadtringes notwendig. Eigens für die Pioniereisenbahn wurde ein Tunnel geschaffen. Die Strecke verlief jetzt am Stadion entlang, durch einen Tunnel und mündete danach links wieder in die vorhandene Strecke.

Dokument mit Streckenskizze: Bodo Kopetzki

 

Postkarte/Foto: Christian Thiemann
Links: Zugeinfahrt in den Tunnel mi zwei Dampfloks. Rechts: Zugeinfahrt vom Pionierpark kommend zum Tunnel in Richtung Stadion der Freundschaft 1985.

 

Gleisanlage der großen Wendeschleife, im Hintergrund ein einfahrender Zug vor dem Bahnhof „Friedenseiche“.
Zugausfahrt, Blick auf den Tunnel 1974.
Fotos: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1978

Pioniereisenbahner Detlev Henoch als Aufsicht tätig, erteilt den Abfahrauftrag am Bahnhof „Freundschaft“.
Ab 1981 nahm er eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn auf.
Foto: Bodo Kopetzki

Es erfolgte eine Rekonstruktion der Strecke zwischen Bahnhof „Zoo“ und Bahnhof „Friedenseiche“. Das Material wurde von der Waldeisenbahn Bad Muskau geliefert.
Fertiggestellt wurde die größere Wendeschleife von 60 Metern. Der Wagenschuppen am Bahnhof „Freundschaft“ wurde um- und ausgebaut. Es wurden Fenster eingebaut und eine Heizung installiert.

 

 

 

 

 

Links: Dampflok 04 „Graf Arnim“ und Rechts: Brigadelok 01 am Lokunterstand 1981.
Diesellok 03 am Lokunterstand Bahnhof „Freundschaft“ 1981.
Fotos: Bodo Kopetzki

 

 

 

 

 

 

 

 

1979

Cottbuser Pioniereisenbahner 1979.
Foto: Bodo Kopetzki

Bodo Kopetzki (Leiter der PE) erinnert sich heute noch an viele Pioniereisenbahner auf dem Gruppenfoto vom Mai 1979, wie zum Beispiel an:

Detlev Paasch, Kai- Uwe Karwinski, Thomas Kunick, Hubert Kliesch, Ralf Näcker, Peter u. Horst
Schröder, Petra Barthel, Achmed Lamrini, Herr Kopetzki, Sabine Arndt, Petra Bleil, Carola Siegel,
Babett Arndt, Frau Hübner, Ute Marchlewitz, Detlev Henoch, Kai-Uwe Schiemens, Ariane Leckschaz, Andrea Rösler, Wilfried Jäckel, Thomas Bolt, Carola Jahnke.
Und Frau Thiemann erkennt noch Cornelia Krause, Ute Epstein, Bärbel Pietzko, Irina Elter, Michaela Reinschke und Gabriela Thiemann wieder.

 

Lokführer Werner Zeuge im Führerstand der Dampflok 01.
Foto: Bodo Kopetzki

Herr Zeuge kam 1956 zur Pioniereisenbahn. 1968 begann er seine Lehre als Betonbauer.

Er blieb der Pioniereisenbahn in seiner Freizeit aber immer treu. So begann seine Laufbahn 1970 als Festangestellter bei der Pioniereisenbahn.

Er war Bahnhofsleiter bei der Pioniereisenbahn und machte in Ruhland bei der Reichsbahn seinen Lokführerschein.

Bis zu seiner Rente 2008 lenkte er zuletzt als Oberinspektor die Züge der Cottbuser Pioniereisenbahn.

 

 

 

 

Im Jahr 1979 wurde das 25. Jubiläum der Cottbuser Pioniereisenbahn groß gefeiert. Die Pioniereisenbahner bedankten sich mit einen Gedicht. :

 

Genau vor 25 Jahren, da war in Cottbus etwas los,
sie ist zum ersten mal gefahren, die kleine Eisenbahn -ganz Groß !

Die Großen und die kleinen Leute, ans Werk sie gingen frisch und froh,
und darum woll’n wir fahren heute, von „Freundschaft“ bis zum Bahnhof „Zoo“!

Ein Pionier stellt dort die Weiche, die Fahrt geht weiter, wart’s nur ab,
und bis zum Bahnhof „Friedenseiche“, setzt sich die kleine Bahn in Trab.

Ein Pionier sitzt an der Kasse, wünscht allen eine gute Fahrt,
Zugführer sein ist große Klasse, doch Schrankendienst ist etwas hart.

Mit Tatendrang und pflichtbewusst, die Kinder hier den Dienst versehen,
und Stolz erfüllt manch kleine Brust, wenn jemand sagt: Die Fahrt ist wunderschön!

Ein jeder kennt hier seine Pflichten, ein jeder weiß worum es geht,
Man muss auf’s Spielen mal verzichten, sonst kommt man noch zum Dienst zu spät.

Den Chef und auch den beiden Damen sei hiermit Dankeschön gesagt,
dass sie sich so viel Zeit stets nahmen, und niemals haben sich beklagt.

Von fern und nah kommen heute Gäste, sie freuen sich und sind dabei,
bei unserem Eisenbahnerfeste! Wir alle rufen jetzt: Fahrt frei!

 

Links und Mitte: Geschmückte Loks zum 25. Jubiläum der Pioniereisenbahn. Rechts: Postkarte, Lokführer Werner Zeuge beantwortet Fragen der Kinder.
Fotos: Förderverein/Werner Zeuge

 

Dreharbeiten des DEFA-Studio 1979 für die Kinderserie des DDR-Fernsehen „Clown Ferdinand rettet die Sonne“:

Die Dampflok 01 diente als Drehort für „Clown Ferdinand“ im DDR Fernsehen (Clown Ferdinand rettet die Sonne). Gedreht wurde am Bahnhof „Zoo“, erzählt der damalige Lokführer Werner Zeuge.

 


Clown Ferdinand mit Sonnenschirm am Bahnhof „Zoo“.
Fotos: Christian Thiemann
Zug mit Dampflok 99 3301 mit geschlossenen Wagen am Bahnhof „Zoo“, der Zug wurde von den Mitarbeitern der DEFA geschmückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiter der DEFA und Clown Ferdinand in einer Drehpause am Bahnhof „Zoo“.
Fotos: Christian Thiemann

Lokführer Werner Zeuge bekommt in einer Szene eine Sonnenblume von Clown Ferdinand überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Dampflok 01 (99 3301) ist nun Publikumsliebling. So stand sie 1979 beim Stadtfest von Cottbus angeheizt auf dem Parkplatz am „Konsument“ Warenhaus.

Die Deutsche Post richtete am 8. Juni 1979 eine Zweigstelle am Bahnhof „Freundschaft“ ein. Nur an diesem Tag gab es einen Sonderstempel zu Ehren des 25 jährigen Jubiläums. An einem kleinen Stand konnte man seine Ansichtskarten abstempeln lassen.

 


Links: Dampflok 01 (99 3301) als Publikumsliebling auf dem Parkplatz am „Konsument“ Warenhaus beim Stadtfest Cottbus 1979.
Rechts: Postkarte mit Sonderstempel der Post, Sammlung Christian Thiemann.
Foto/Postkarte: Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotoauswahl aus den 80er Jahren vom damaligen Leiter der Pioniereisenbahn Bodo Kopetzki:

 

1981

Der Bahnhof „Freundschaft“. Park-Eisenbahner Achmed Lamrini als Heizer auf der Dampflok 04. Sie steht in der Mittagspause auf dem Lokgleis und wird für den Nachmittag aufbereitet.

 

 

 

1983

Der Bahnhof „Freundschaft“. Zug aus Richtung „Friedenseiche“ wird umgesetzt. Der Zugführer stellt die Weichen per Hand.

 

 

 

1983

Der Bahnhof „Freundschaft. Park-Eisenbahner Thomas Kunik, Lokführer für Diesel- und Dampfloks.

 

 

 

1983

Ein Pioniereisenbahner/Zugführer am „offenen Zug“ bei der Fahrkartenkontrolle am Bahnhof  „Freundschaft“.

 

 

 

1983

Ein Pioniereisenbahner/Zugschaffner am „offenen Zug“, Tages- Schlussscheiben am Bahnhof „Freundschaft“ werden aufgesteckt am Bahnhof „Freundschaft“

 

 

 

1984

Fotos 1981 bis 1984: Bodo Kopetzki/Werner Zeuge

Der Bahnhof „Freundschaft“. Stammbelegschaft der Cottbuser Pioniereisenbahn.
In der Dampflok von links: Die Lokführer, Herr Kunik und Herr Lamrini.
Unten von links: Die Mitarbeiter, Frau Pannewitz, Frau Kliesch, Frau Döring, Herr Kopetzki, Frau Glöckner, Herr Zeuge sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiter, Herr Eifler und Herr Bolt.

 

 

 

 

Im Jahr 1984 wurde ebenfalls das 30. Jubiläum der Cottbuser Pioniereisenbahn gefeiert:

 

Oben: Zugbetrieb mit zwei Dampfloks bei der Ehrenrunde zum 30. Jubiläum der Pioniereisenbahn. Links: Einladungskarte Tag des Kindes anläßlich 30 Jahre Pioniereisenbahn der Stadt Cottbus.
Einladung/Foto: Christian Thiemann/Werner Zeuge

 

Oben: Lokparade der Pioniereisenbahn zum 30. Jubiläum am Bahnhof „Freundschaft“. Rechts: Einladungskarte zur Festveranstaltung.
Foto/Einladung: Förderverein/Christian Thiemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1986

Es gab Vorgespräche zwischen der Reichsbahn und dem Rat der Stadt Cottbus, die Pioniereisenbahn so umzubauen, dass sie auch zur Lehrlingsausbildung genutzt werden kann. Ein Relaisraum entstand und ein mechanisches Stellwerk mit Gleisbildpult wurde im Bahnhof „Friedenseiche“ eingebaut. Ein verschlossener Schaltschrank im Dienstraum diente dazu Störungen im Fahrbetrieb zu simulieren. Dies diente der Schulung der Pioniereisenbahner und den Lehrlingen der Deutschen Reichsbahn und war damals einmalig in der DDR. Am 18. September nahmen Vertreter der Reichsbahndirektion die Anlage in Betrieb.
Das Empfangsgebäude am Bahnhof „Friedenseiche“ wurde baulich erweitert. Ein Brigadewagen von der Muskauer Eisenbahn, der zum Arbeitswagen umgerüstet wurde, konnte übernommen werden.

 

Oben: Bahnhof „Friedenseiche“, Stellwerksdienst.
Rechts: Diesellok und Arbeitswagen im Streckeneinsatz.
Fotos: Förderverein

 

 

 

 

 

 

 

 

1987

Ein elektromechanisches Stellwerk in den Bahnhöfen „Zoo“ und „Friedenseiche“ wurde eingebaut. Der Vorteil war, dass die Abfahrt der Züge dem jeweils anderen Bahnhof nicht mehr telefonisch mitgeteilt werden musste.

 

1988

Am 18. November erfolgte die Inbetriebnahme eines original mechanischen Stellwerks der Deutschen Reichsbahn am Bahnhof „Friedenseiche“.

 

1989

Das 35. Jubiläum der Pioniereisenbahn Cottbus wurde in einer Festwoche vom 30. Mai bis 4. Juni gefeiert.

 

Der Warteraum Bahnhof „Zoo“ wurde auch als Versammlungsraum genutzt.
Foto: Werner Zeuge

Im Warteraum des Bahnhofs „Zoo“ wurden auch Veranstaltungen durchgeführt. Auf dem Foto sieht man eine Feier zu Ehren der freiwilligen Helfer.

Herr Kopetzki erinnert sich auch noch an den Pioniereisenbahner mit der Brille rechts auf dem Foto. Es ist Dirk Albrecht. Er arbeitete im Stellwerk B23 (an der Bahnhofsbrücke) in Cottbus und stellte die Weichen für den Bahnhof Cottbus.

Im Jahr 2010 wurde das Stellwerk geschlossen und Herr Albrecht stellt jetzt die Weichen in Berlin für den Cottbuser Hauptbahnhof.

 

Zur Wende 1989/90 wurde der Warteraum Bahnhof „Zoo“ als Imbiss-Laden umfunktioniert. Die Wand nach außen wurde durch große Fenster ersetzt. Die Firma Hartmann verkauft jetzt dort Eis, Bockwurst/Bratwurst u.a. Snacks.

 

1990

Es gab Überlegungen die Pioniereisenbahn über die Treuhand abzuwickeln. Sie gehörte bis dahin zur Abteilung Volksbildung der DDR. Es wurden Stimmen laut, die Pioniereisenbahn umzubenennen. Nach der politischen Wende war das Wort „Pioniereisenbahn“ nicht mehr zeitgemäß.

Obwohl die Festangestellten der Bahn keine Änderung wollten, wurde sie in „Parkeisenbahn“ umbenannt. Das Kürzel PE (für Pionier- Eisenbahn und Park- Eisenbahn) blieb aber bestehen.

 

1991

Am 18.Juni gründete sich der Verein zur Förderung der Cottbuser Parkeisenbahn e.V. Betrieben wurde die Bahn nun vom Freizeit und Bäderbetrieb. Über Nachwuchs brauchte sich die Bahn aber auch weiterhin keine Sorgen machen. So standen die Kinder der ehemaligen Pioniereisenbahner bereits in den Startlöchern.

 

1993

Zum Saisonende im Oktober befuhr die Bahn letztmalig die Strecke vom Bahnhof „Freundschaft“ aus.

 

Im Hintergrund Rechts der Bahnhof „Freundschaft“.
Lok- und Wagenschuppen am Bahnhof „Freundschaft“.

 

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund der Bahnhof „Freundschaft“ mit Lok- und Wagenschuppen vor dem Abriss.
Fotos: Hans Dörschel

Diesellok mit Arbeits- und Gepäckwagen am Bahnsteig Bahnhof „Freundschaft“ vor dem Abriss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfangreiche Baumaßnahmen in Vorbereitung auf die Bundesgartenschau begannen 1993. Das Gelände vom Eliaspark bis Zoo musste umgestaltet werden. Bis 1995 verschwanden die Gleisanlagen, Lokschuppen und Unterstände am Bahnhof „Freundschaft“. Nur das Bahnhofsgebäude blieb stehen.

 

Links und Rechts: Abrissarbeiten der gesamten Gleisanlage, Lok- und Wagenschuppen am Bahnhof „Freundschaft“.

Fotos: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinter dem Bahnhof „Freundschaft“, auf dem Gelände der Unterstände und Lokschuppen, entstand später der Trainingsplatz des FC Energie Cottbus. Vor dem Bahnhof wurde für die Kinder ein Wasserspielplatz angelegt.

 

Wasserspielplatz in der Entstehungsphase.
Foto: Hans Dörschel

 

Die Bahn erhielt eine neue Streckenführung, zwei neue Bahnhöfe und einen Haltepunkt. Die Linie sollte nun vom neuen Bahnhof „Sandower Dreieck“ parallel der Reichsbahnstrecke, über die Willy- Brandt- Straße, am Stadion und neuen Bahnhof „Messe“ entlang führen.

 

Brücke über die Willy Brandt Straße.
Fotos: Werner Zeuge
Neue Streckenführung zum Stadion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Durchquerung des Tunnels verlief die Strecke jetzt über das BUGA Gelände und mündete vor dem Haltepunkt „Glück Auf“ in die vorhandene Strecke. In dieser Zeit pendelten die Züge nur zwischen den Bahnhöfen „Zoo“ und „Friedenseiche“. Im Sommer des folgenden Jahres konnte die Bahn bereits bis zum neuen Bahnhof „Messe“ fahren. Am Ende der Bauzeit hatte die neue Strecke eine Länge von 3,2 Kilometer.

Neue Streckenführung zur BUGA.
Dokument mit Streckenskizze: Bodo Kopetzki

 

Karte: Förderverein

 

 

1 Bahnhof „Sandower Dreieck“

2 Bahnhof „Messe“ seit Saisonbeginn 2004, Umbenennung in „Stadion der Freundschaft“

3 Haltepunkt „Messehallen“ (ab 1998)

4 Haltepunkt „Glück Auf“ am Park Cafe

5 Bahnhof „Zoo“

6 Bahnhof „Friedenseiche“, Heute „Park & Schloss Branitz“

 

 

1994

Die Baumaßnahmen für die neue Anlage der Pioniereisenbahn (Bahnhof, Bahnsteig, Gleisanlage, Nebengebäude sowie Lok- und Wagenhalle) am Sandower Dreieck begannen.

 

Vorbereitungsarbeiten für das neue Gleisbett.
Die ersten Gleise zum neuen Bahnhof.

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Gleis entsteht.
Fotos: Hans Dörschel
Rohbau des Lok- und Wagenhalle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bau der Brücke über die Willy-Brandt-Straße.
Fotos: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Herbst war Richtfest für Lok- und Wagenhalle am „Sandower Dreieck“.
Fotos: Hans Dörschel

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch am Bahnhof „Messe“ konnte Richtfest gefeiert werden.
Fotos: Hans Dörschel

 

 

 

 

 

 

 

 

Die inzwischen fünfte Lok der Pioniereisenbahn mit offenen Wagen vor der Abfahrt am Bahnhof „Sandower Dreieck“. Die Diesellok 05 wurde von der Waldeisenbahn Bad Muskau gekauft.
Foto: Förderverein

Im Jahr 1994 wurde auch eine aufbereitete Diesellok von der Waldeisenbahn Bad Muskau gekauft. Die Aufbauten wurden später noch verändert.

Lokführer Herr Zeuge erzählte, dass alle Loks der Pioniereisenbahn in ihrer Laufzeit mehrmals um lackiert wurden.

Zwei Triebköpfe und 10 Wagen wurden der Cottbuser Parkeisenbahn von der Stadt Essen geschenkt. Fünf Wagen gingen später aber wieder zurück. Man erkannte in Essen, dass die Wagen in Cottbus ein Publikumsmagnet waren.

Ein „ICE“ war reparaturbedürftig und wurde in den Werkstätten der LAUBAG kostenlos instandgesetzt. Zusätzlich spendete die LAUBAG 50.000 DM für Reparaturen des Fahrzeugparks der Parkeisenbahn.

 

 

Der ICE aus Essen im Fahrbetrieb. Rechts im Hintergrund ist eine Diesellok zu sehen.
Foto: Förderverein

Die Wagen des ICE bei der Ankunft aus Essen.
Foto: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1995

Nach der offiziellen Übergabe des Bahnhof „Sandower Dreieck“ erfolgte die Stilllegung des Bahnhof „Freundschaft“.

 

Der Bahnhof „Freundschaft“ (Blockbohlen-Gebäude) nach der Stillegung, es befindet sich heute im Eliaspark.
Foto: Dagmar Hinz
Zugbetrieb mit der Dampflok 01 und überdachten Wagen am Bahnhof „Freundschaft“ 1954.
Foto: Wernrer Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 28.März erfolgte die offizielle Übergabe der neuen Anlagen am Sandower Dreieck. Dazu gehörten die Lok- und Wagenhalle (zum Teil beheizt) und das Empfangsgebäude mit Stellwerk, Dienstraum, Büro, Umkleide- und Sanitärbereich sowie eine Gaststätte. Auch der Bahnhof „Messe“ wurde am 28. März übergeben.

 


Der Bahnhof „Messe“ heute „Stadion der Freundschaft“.
Foto: Werner Zeuge
Zugbetrieb ICE am Bahnhof „Sandower Dreieck“ im Hintergrund die Lok- und Wagenhalle.
Foto: Hans Dörschel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symbolische Freigabe der neuen Bahnhofsanlage.
Foto: Hans-Jürgen Kaffka (Lausitzer Rundschau)

Staatssekretär Pieper vom Wirtschaftsministerium durchschnitt das rote Band an der Brücke über die Willy Brandt Straße zur symbolischen Freigabe der neuen Anlage.

Niemand hatte mit einem derart großen Besucheransturm zur ersten Probefahrt der Parkeisenbahn gerechnet. Jeder der hundert Besucher wollte die neuen Anlagen und Strecke in Augenschein nehmen.

Die CMT Cottbus Congress, Messe & Touristik GmbH als Betreiber hatte damit nicht gerechnet, es kam nur ein Zug zum Einsatz. Dadurch konnten leider viele Besucher nicht an der ersten Probefahrt teilnehmen.

 

Zugausfahrt am Bahnhof „Sandower Dreieck“
Fotos: Hans-Jürgen Kaffka (Lausitzer Rundschau)
Besucherandrang am Bahnhof „Sandower Dreieck“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Franziska Thiemann gibt das Startsignal.
Foto: Christian Thiemann

Am 29. April gab damals Franziska Thiemann den Start für die Parkeisenbahn zur Eröffnung der Cottbuser BUGA.

Die BUGA (Bundesgartenschau) sorgte für das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Parkeisenbahn.

Es wurden über 600.000 Fahrgäste befördert. An den Bahnhöfen gab es Wartezeiten bis zu einer halben Stunde. Zahlreiche Ehrengäste, auch aus der Politik, fuhren mit der Eisenbahn.

Zu ihnen zählten Bundespräsident Roman Herzog, Bundeskanzler Helmut Kohl, Regierender Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen sowie Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe.

 

Besonderer Höhepunkt im August war das erste Feldbahntreffen mit Teilnehmern aus Bad Muskau, Hamburg, Dresden, Löbau und Speyersdorf (Pfalz).

 

1996

Das zweite Feldbahntreffen fand aus Anlass des 100. Geburtstags der in Ursprungsfarbe Grün lackierten Dampflok „Graf Arnim“ statt. Voraussetzung für das Treffen waren Bauarbeiten in der Kurve am Messegelände, die jedoch durch strengen Frost vorerst verhindert wurden. Die Bauarbeiten konnten aber noch rechtzeitig beendet werden. Kuriose Fahrzeuge wie ein Schienenfahrrad und Schienenmopeds waren zu sehen.

 

Bahnhof „Sandower Dreieck“. Die Dampflok „Graf Arnim“ in ihrer Ursprungsfarbe.
Foto: Förderverein
BahnhofSchienenmoped in der Lok-und Wagenhalle.
Foto: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1997

Im Dezember wurde ein beheizter und geschlossener Personenwagen von der Berliner Parkeisenbahn gegen zwei offene Wagen aus Cottbus getauscht. Er sollte zu Sonderfahrten als Kaffeewagen genutzt werden.

 

1998

Ein zusätzlicher Haltepunkt an den „Messehallen“ wurde eingerichtet.

Der Kaffeewagen „Pyramidenexpress“ rollte ab Saisonbeginn jeweils an den Wochenenden über die Strecke. Später wurde er in „Salonwagen“ umbenannt. Seit 2002 kommt der Wagen wieder bei Sonderfahrten zum Einsatz.

 

Pyramidenexpress/Salonwagen.
Foto: Förderverein
Wagenausstattung, Links ein gedeckter Kaffeetisch.
Foto: Werner Zeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1999

Diesellok zum 45. Jubiläum
Fotos: Werner Zeuge

Am 1. Juni feierte die Parkeisenbahn den 45. Geburtstag.

Aus diesem Anlass fand das dritte Feldbahntreffen statt.

6000 Besucher bestaunten mehr als 20 Fahrzeuge. Auch eine Modellparkeisenbahn war in den  am Bahnhof „Sandower Dreieck“ zu sehen.

 

 

 

 

Dampflok „Graf Arnim“ zum 45. Jubiläum.
Bahnhof „Sandower Dreieck“ zum 45. Jubiläum.

 

 

 

 

 

 

 

 

2002

Foto: Förderverein

Im Februar übernahm der Förderverein die Gaststätte „Lokomotive“ am Sandower Dreieck als Vereinsgaststätte.

Es wurde renoviert und neues Mobiliar angeschafft.

Die Eröffnung erfolgte am 28. März. Außerhalb der Saison dienen die Räume zu Schulungen und Versammlungen.

 

 

 

 

2003

Foto: Förderverein

Zum Beginn der Stadionerweiterung (Neubau der Tribüne) musste die Strecke um 10 Meter in Richtung Eliaspark verlegt werden.

Seitdem liegen die Bahnsteige und Gleisanlage etwa 50 Meter vom Bahnhofsgebäude versetzt.

Nebenstehend sind die Bauarbeiten zur Gleisversetzung am Stadion der Freundschaft zu sehen.

 

 

 

Foto: Förderverein

Knappe Kassen führten zur Gründung einer Aktion „Agktie“ in Anlehnung des Begriffs an die Bankenwelt.

Mitarbeiter des Märkischen Boten sammelten auf diese Weise durch Herausgabe einer symbolischen Aktie im Wert von 10, 50, 100 und 500 Euro Geld für die Reparatur des Kesselraumes der Dampflok 01, die seit 1954 im Dienst stand.

Das Geld kam zusammen und im Oktober war die Lok 01 wieder einsatzbereit.

 

 

2004

Foto: Michael Helbig

Es erfolgte die Erneuerung der Bahnstrecke vom Haltepunkt „Glückauf“ bis Bahnhof „Friedenseiche“ einschließlich der Wendeschleife. Das Material wurde von „Vattenfall“ gesponsert. Es stammte aus brandenburgischen Tagebauen.

Die Arbeiten dauerten bis Ende März. Zu Saisonbeginn wurde der Bahnhof „Messe“ in „Stadion der Freundschaft“ umbenannt.

Anlässlich des 50. Geburtstags der Pionier/Parkeisenbahn komponierte der Cottbusser Kindermusicalschreiber Torsten Karow ein Lied eigens für die Kinder der Parkbahn:

„Ich fahr so gern mit der Parkeisenbahn“

Zum 50. Geburtstag der Parkeisenbahn fand auch das vierte Feldbahntreffen mit internationaler Beteiligung statt.

Auch das Ehrenmitglied, der Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe, gab sich die Ehre.

Nebenstehend ein Lokführer der Parkeisenbahn und Manfred Stolpe bei der Befeuerung der Dampflok „Graf Arnim“.

 

 

Diesellokparade zum 50. Jubiläum der Cottbuser Parkeisenbahn am Bahnhof „Sandower Dreieck“.
Fotos: Werner Zeuge
Dampflok „Graf Arnim“ mit Maskottchen „Bimmelchen“ auf großer Fahrt am BUGA-Gelände zum 50. Jubiläum der Cottbuser Parkeisenbahn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brigadelok „Diana“ aus Bad Muskau.

Die Lokomotiven zum 50. Jubiläum der Cottbuser Parkeisenbahn und des 4. Feldbahntreffens wurden von Schwerlasttransportern angeliefert.

Die Kosten für die Überführung einer Lok aus dem jeweiligen Heimatstandort mittels Schwerlasttransporter lagen damals bei 350.00 bis 400,00 Euro, erzählte Herr Zeuge.

 

 

 

 

Links und Rechts: Familie Werner aus Löbau kam gleich mit zwei Loks angereist.

Fotos: Herr Büchner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006

Die Weichen zur Bahnhofsein- und Ausfahrt wurden erneuert und ausgetauscht. Die rund acht Tonnen schweren Gleisteile wurden mit einem Spezialkran verlegt.

 

2008

Mitte Dezember ging die Lok 01(Brigadelok) zur Wartung an die Firma Thyssen- Krupp nach Brieske. Ein Schwerlasttransporter überführte die Lok.

Zum Saisonbeginn 2010 war sie wieder einsatzbereit.

 

Fotos: Denis Kettlitz (Märkischer Bote)

 

 

 

 

 

 

 

 

2011

Foto: Förderverein

In der Winterpause 2011/12 wurden die offenen Wagen von Grund auf instandgesetzt.

Im April erfolgte die feierliche Umbenennung des Bahnhofs „Friedenseiche“ in Bahnhof „Park & Schloss Branitz“. Vom Bahnsteig führt ein Weg direkt zum Pücklerpark. Der Bahnhof bekam einen kleinen Außenpark.

In das Jahr fiel auch die Betreiberübergabe von der Congress, Messe & Touristik GmbH (CMT) an Cottbusverkehr. Zuvor erneuerte die CMT noch die Gleisanlagen am Bahnhof „Zoo“.

Eine umgebaute Diesellok wird als Rangierlok genutzt. Die Lok ist nicht für den Fahrbetrieb zugelassen. Sie wird für Wartungsarbeiten an der Strecke eingesetzt.

Nebenstehend die Rangierlok 06 beim Arbeitseinsatz auf der Gleisanlage der Parkeisenbahn.

 

 

2012

Rangierlok 06 mit der Schwesternlok aus Weißwasser bei einem Feldbahntreffen am Bahnhof „Sandower Dreieck“
Foto: Werner Zeuge

Im Winter 2012/13 wurde eine Groß Reparatur an der Diesellok 03 durchgeführt. Das Fahrwerk wurde aufgearbeitet, ein neuer Motor eingebaut und die E-Anlage auf 24 Volt umgerüstet. Sie stand seit 2008 reparaturbedürftig im Depot.

85 Meter der zweiten Gleisanlage am Bahnhof „Zoo“ wurden erneuert.

Am Haltepunkt „Messe“ wurden Holzschwellen ausgewechselt.

Durch steigende Kosten von Diesel und Strom wurden die Fahrpreise für Erwachsene von drei Euro auf vier Euro angehoben.

 

2013

Laut Cottbus Verkehr fuhr die Parkeisenbahn in der Saison 2013, trotz langen Winters, ein gutes Ergebnis ein. Es wurden 35.000 Fahrgäste registriert. Der neue Streckenrekord liegt bei 19.300 Kilometer.

 

Zukunftspläne der Pioniereisenbahn

Es ist geplant die Strecke der Pioniereisenbahn bis zum Jahr 2030 zu verlängern. Die Parkbahn soll dann vom Bahnhof „Sandower Dreieck“ über Merzdorf bis zum Cottbuser Ostsee fahren.

 

Karte: Förderverein

 

Schlusswort

Bei meinen Recherchen zum Thema Pioniereisenbahn lernte ich einige Zeitzeugen kennen, die mir bereitwillig Einblick über die gesamten 60 Jahre Eisenbahnergeschichte gaben.

Zu ihnen gehörten der ehemalige Leiter der Pioniereisenbahn Bodo Kopetzki, Lokführer Werner Zeuge und die ehemaligen Pioniereisenbahner Petra und Christian Thiemann.

Daher gilt mein besonderer Dank an diese Zeitzeugen.

Mein Dank gilt auch an die Urheber der vielen Fotos, die ich veröffentlichen durfte.

Des Weiteren bedanke ich mich bei dem Team des Lichtblick Cottbus e.V., Calauer Str. 70, 03048 Cottbus,
Frau Ingeburg Hundt, Herrn Martin Böhm, Herrn Rene Freitag und Herrn Inko Roscher für die technische Unterstützung.

 

Günter Heimhilger