Schmellwitz

Gestern und Heute

Es lässt sich viel Positives über Cottbus berichten, Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Stadtentwicklung, Städteplanung, etc., allerdings nehmen die Stadtteile von Cottbus immer mehr an Bedeutung zu. Schmellwitz, bestehend aus Alt- und  Neu-Schmellwitz, ist mittlerweile der größte Stadtteil von Cottbus. Er unterlag und unterliegt noch heute einem stetigen Wandel, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sowie einer sich ständig verändernden Stadtentwicklung. Grund genug, sich einmal näher mit diesem Stadtteil zu beschäftigen.

Stadtplan Schmellwitz bei google maps anschauen.

 

      Inhaltsverzeichnis

 

Allgemeines/Geschichte

Alt-Schmellwitz

Das ursprüngliche Dorf Schmellwitz gestaltete sich anfänglich als sogenanntes Angerdorf, was bedeutet, dass sich alle Straßen um einen freien Platz befinden, dem Anger. Auf diesem Platz steht normalerweise auch eine Kirche, allerdings fehlte diese, weil bis 1537 sich das Dorf im Besitz des Cottbuser Franziskanerklosters befand. Jahrhunderte gab es keine Veränderungen. Erst 1936 bekam Schmellwitz eine eigene Kirche.

Schmellwitz 01.12.1875 01.12.1890 01.12.1910 16.06.1925 16.06.1933
Heute Alt-Schmellwitz 294 412 1 173 1 329 1 779

 

Die erste Zählung der Einwohner fand 1809 statt. 1818 lebten insgesamt 164 Personen zum größten Teil wendischer Abstammung (ca.90%) hier.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts erhielt das Dorf den endgültigen Namen Schmellwitz, aufgeteilt in Alt- und Neu-Schmellwitz. 1878 z.B. wurde die Karlstraße errichtet und 1913 gab es den vorläufigen Abschluss durch die Errichtung „Eigene Scholle“. Die genaue Abgrenzung in Alt- und Neu-Schmellwitz ist bis Heute bei den Schmellwitzern nicht klar definiert. Das eigentliche damalige Dorf beschränkte sich beginnend ab der Feldstraße bis hin zur Schmellwitzer Straße und endete eben mit Fertigstellung der Karlstraße, das heißt: Klar umgeben vom Dorfanger. In punkto Definition Alt- und Neu-Schmellwitz scheiden sich nach wie vor die Geister. Die Einen ordnen selbst das Einksaufscenter TKC Alt-Schmellwitz zu, andere wiederum zu Neu-Schmellwitz (nur eine der fragwürdigen Beurteilungen). Klar ist eigentlich mittlerweile, dass die Einteilung in Alt und Neu fließend ineinander übergeht. Hier stellt sich eindeut die Frage, ob es nicht Sinn macht sich von der Aufteilung Alt und Neu zu verabschieden und als Gesamt Stadtteil Schmellwitz zu führen.

Im Cottbuser Stadtarchiv befindet sich unter den wenigen erhaltenen Urkunden des Mittelalters ein Original-Pergament vom 28. Juni 1414. von Johann, Herr von Cottbus . Mit seinem Bruder Leuter (Luther) raubte er 1420 Kaufleute aus Köln aus. 1431 übernahmen beide je zur Hälfte die Stadt und Herrschaft Cottbus. Johann, Herr von Cottbus verkaufte an einen gewissen Balthasar Wiltschkewitz den Mahl Zins, „gelegin uff unseren dorffern Smelwitz und Golbin“. Die Urkunde galt lange als Beleg der Ersterwähnung des Dorfes. Weiterhin sah die Planung vor, dass der Nordfriedhof Zentralfriedhof werden sollte, bedingt durch den weiteren Ausbau der Südstadt wurde allerdings der Südfriedhof ausgewählt. Im Norden, in der Schmellwitzer Friedhofssiedlung befindet sich ebenfalls ein Friedhof (Forststraße). Ursprünglich befand sich ein kleiner Friedhof in der Nähe der alten Dorfschule. Mit der Erschließung der heutigen Anlage, in nördlicher Richtung in einem Kiefernwald, wurde erst am Ende des Ersten Weltkrieges (1914–1918) begonnen. Eine Lindenallee führt vom Portal zu einer kleinen, typisch ländlichen Feierhalle.  Auf dem Friedhof befindet sich eine Kriegsgräberstätte zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Schmellwitzer. Ebenfalls erwähnenswert, die kleine Kreuzkirche am Bonnaskenplatz, erbaut 1878/79. Sie führte lange Zeit ein Schattendasein. Die Seelsorge für den Cottbuser Norden übernahm die Oberkirche. Erst 1936 bekam Schmellwitz eine eigene Kirche. 

Die Kreuzkirche hat keinen Turm und hat keine Kirchenglocken,  zurückzuführen ist dies auf einen Erlass des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, so durften Kirchen der Altlutheraner nicht als solche sichtbar sein und nicht über ein Geläut verfügen. Die Kirche wurde 1878 als Backsteinbau erbaut, wurde allerdings im 7 jährigen Krieg stark beschädigt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden durch Plünderungen und Granateneinschläge Dach, Fenster und ein Jochbogen der Kirche zerstört. Unversehrt blieben nur das Orgelwerk, das Gestühl und der Altar. Nach mühseligen Reparaturarbeiten durch die Gemeindemitglieder konnte die Kirche ab dem 15. Mai 1949 wieder genutzt werden. Weil das Dach noch immer undicht war, wurde es in den 1960 Jahren neu eingedeckt. Eine umfassende Renovierung, bei der u. a. der Altarraum erneuert wurde, erfolgte dann im Jahre 1979.  Ab 1999 erfolgte innen wie außen in zwei Schritten eine gründliche Sanierung. 

 

Die soziale Struktur im Dorf Schmellwitz war vergleichsweise untypisch.

Die Einwohner Struktur unterschied sich von manch anderen Orten.

Im Jahre 1930 waren nur 5% der Einwohner in der Landwirtschaft tätig, die restlichen 95% teilten sich in klassische Handwerksberufe, wie Bäcker, Fleischer, Tischler, Klempner usw. und Arbeiter (zumeist in Tuchmacherberufen) auf.

 

5 Ganzbauern Wurden so genannt, weil sie über ca. 17 Hektar Land verfügten, also so viel, wie eine Familie bearbeiten konnte.
9 Kossäten Das waren Katenbesitzer mit wenig Land, die ihre Arbeitskraft verkauften und hier handelte es sich meist um Lehrer oder Handwerker.
Büdner Mit eigenem Haus und nur einem Garten.
3 Anlieger Hier handelte es sich um Leute ohne eigenes Haus, also Mieter. Dazu kamen dann noch die Familienangehörigen, die Knechte und Mägde.

Die Versorgung des alltäglichen Bedarfs übernahmen kleinere Unternehmer, wie Fleischer, Bäcker, Kolonialwarenhändler, Ärzte und Apotheker.

Zur Geschichte gehört sicherlich auch Ferdinand Graf Zeppelin. Er war verantwortlich für die Entwicklung der Luftschifffahrt. 1913 landete sogar in Schmellwitz (Richtung Rennbahn) auf dem Flugplatz das Luftschiff Hansa.  Es brachte 11 Passagiere nach Cottbus und beförderte 9 zurück nach Potsdam.

 

 

Ein schreckliches Unglück ereignete sich in jüngster Geschichte am 14. Jan. 1975 in Schmellwitz. In einen fünfgeschossigen Plattenbau mit mehreren Eingängen schlug kurz nach 10:00 Uhr ein NVA-Flugzeug vom Typ MiG 21 SPS ein.  800 Liter (ca.) Kerosin aus den zerstörten Tankstoffbehältern entfachten ein Feuerinferno mit Temperaturen um eintausend Grad Celsius. Über die genaue Zahl an Toten und Verletzten wurde kaum etwas bekannt gegeben (nach offiziellen Angaben sollen 6 Personen verstorben sein).

 

 

Neu-Schmellwitz

Brunnen mit Leguan namens Leo

Neu-Schmellwitz ist das jüngste in industrieller Bauweise errichtete Wohngebiet in Cottbus und wurde 1950 nach Cottbus eingemeindet. Die Schwerpunkte der Aufwertungen seit 1990 lagen vor allem im Wohnumfeld, bei der Komplettierung des Zentrums Neu-Schmellwitz (Zuschka). Die Neugestaltung des Ernst-Mucke-Platzes (Der Brunnen, sowie der Platz bekam den Namen „Ankommen und Bleiben“). Die Gestaltung erfolgte durch die Landschaftsarchitektin Gisela Altmann und dem Diplom Desinger Peter Buth im August 2004, somit wurde auch hier ein Beitrag zum veränderten Erscheinungsbild in Neu-Schmellwitz geleistet. Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen zu erneuern gehörte genauso wie der teilweise Rückbau vorhandener Plattenbauten zur Gesamtplanung von Schmellwitz. Video zu Rückbau auf youtube

farblich gestalteter Plattenbau

Ein Großteil der Wohnbausubstanz hat seit 1990 wegen des relativ niedrigen Baualters noch keine umfassende Modernisierung erfahren. Die Konzentration des Rückbaus von Wohngebäuden bezog sich vorerst auf den östlichen Teil des Wohngebietes, da hier die Wohnungsleerstände am größten waren und zudem deutlich weniger Wohnumfeld Aufwertungen realisiert wurden, als im westlichen Teil.  1903 bekamen die Schmellwitzer eine eigene Schule mit 4 Klassenräumen in denen 8 Volksschulklassen unterrichtet wurden. Heute ist dieses Gebäude ein Teilbereich der ehemaligen 17. Polytechnischen Oberschule. Viele Arbeiter zogen nach Schmellwitz und die Einwohnerzahl stieg kontinuierlich an. Im Jahr 1900 waren es 704 Menschen und 1939 schon 2204. Im Wandel der Zeit gab es immer weniger Landwirtschaft, der Anteil an Rentnern, Pensionären, Bauern im Ruhestand und Witwen stieg auf ca. 10% an. Zum Zeitpunkt, als an eine politische Wende (Ost- und Westdeutschland) noch nicht zu denken war, siedelten sich in der Region um Cottbus Großbetriebe an (Braunkohle, Textilbrance, etc.). Durch die gestiegene Zureise von Arbeitern fehlte geeigneter Wohnraum und so wurden ab 1983 in Windeseile, gerade in Neu-Schmellwitz und Zuschka, Plattenbauten errichtet, die bereits 1984 bezugsfertig waren. Cottbus und die Region erlebte eine rasante Entwicklung, so wurden hier nach und nach viele Häuser saniert. Es resultierten daraus wunderschöne, aufwendig renovierte Stadthäuser. Mit einer solchen Entwicklung hatte niemand so richtig gerechnet. Bedingt durch die Plattenbauten in Neu-Schmellwitz, sollte dieser Stadtteil keinesfalls einen Image Verlust im Vergleich zu Alt-Schmellwitz erleiden, vielmehr sollen sich beide im Rahmen der sozialen Entwicklung ergänzen. Verantwortlich hierfür sind aktive, teilweise ehrenamtlich mitwirkende in Stadtverwaltung, Stadtteilladen, Regionalwerkstatt Brandenburg e.V., ebenso wie das ehrenamtliche Engagement im Verein Lebensweg e.V.. Sicher, es gibt eine Reihe von Stadtteilen, die zum positiven Erscheinungsbild  von Cottbus beitragen, Schmellwitz mit seiner stetig veränderten Entwicklung  verdient mehr Zuspruch, als ihm bisher zu Teil wurde. Unter dem Oberbegriff ZinsZukunft in Neu-Schmellwitz, wurde in den Wohnungsgesellschaften, im Bürgerverein e.V. Schmellwitz,  in  Schulen, Kindergärten und Vereinen ein offenes  Netzwerk aufgebaut, mit dem Ziel, gerade Neu-Schmellwitz zu einem lebens- und liebenswerten Stadtteil wachsen zu lassen, wo wieder junge Familien ein Zuhause finden. Soziales Engagement bis hin zu Veranstaltungen in sozialen Einrichtungen und kreative Gestaltung z.B. die Arbeit mit Holz als Werkstoff hilft, neue Perspektiven zu schaffen, ohne ehrenamtliche Helfer kaum möglich. Für die älteren Mitbürger stehen vor Ort Pflege- und Seniorenheime zur Verfügung. Auch für altersgerechtes Wohnen ist gesorgt, so wird gerade älteren Bürgern das Leben erleichtert. Vielseitig engagiert am Strukturwandel Schmellwitz, der Bürgerverein, immerhin seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich tätig. 

Das Fließ in Neu-Schmellwitz

Sehenswert und reizvoll das Fließ in Neu-Schmellwitz. Es ist mit der Spree verbunden und dadurch ein fließendes Gewässer. Geologen und Landschaftsarchitekten haben hier ein sehr schönes Naturgebiet erschaffen, welches mit Entstehung des Neubaugebietes zur Absenkung des Grundwasserspiegels angelegt werden musste. Aufgrund der geologischen Begebenheiten (sandig, moorartiger Boden), wurden speziell am Fließ die Häuser auf Pfählen errichtet.  Der Stadtumbau Neu-Schmellwitz wurde begleitet durch die Problematik, dass teilweise Rückbaumaßnahmen nicht konsequent verfolgt werden konnten, da Eigentums Vorbehalte diese behindert haben. Von 2006-2013 erfolgte dementsprechend auch im westlichen und nordwestlichen Teil von Schmellwitz der Rückbau. Video zum Thema auf youtube. Zugegeben, Schmellwitz, im speziellen Neu-Schmellwitz ist durch seine Plattenbauten geprägt, was nicht von jedem uneingeschränkt angenommen wurde. Bei genauerem Hinschauen allerdings erscheint gerade Neu-Schmellwitz in einem anderen Licht. Durch Rückbau der Plattenbauten von 2006-2013 entstanden naturbelassene Flächen angrenzend an Waldgebiete im Norden und Westen, somit auch Entfaltungsgebiete für Flora und Fauna, frei gewordene Wiesenflächen veränderten das natürliche Erscheinungsbild. Eine gewisse Beruhigung städtischer Umbaumaßnahmen stellte sich im Hinblick auf die Zureise von Flüchtlingen und Asylbewerbern ein, weil hier geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt werden musste. Sanierung und farbliche Außengestaltung der Fassaden  lassen die Plattenbauten wesentlich freundlicher erscheinen. Neu-Schmellwitz als jüngster Stadtteil von Cottbus wurde ab 1983 errichtet. Durch nah ansässige Großbetriebe (Braunkohle und Textil-Kombinate) stieg die Einwohnerzahl rasant an. Nach der Wende wurden etliche Großbetriebe allerdings wieder geschlossen, wodurch zwischen 1995 und 2006 die Einwohnerzahl um ca. 47% schrumpfte. Hieran erkennt man deutlich, welchem wechselwirksamen Strukturwandel Schmellwitz, insbesondere Neu-Schmellwitz ausgesetzt war und noch heute ist. Die Entwicklungssteigerung ist besonders hier deutlich sichtbar. Schmellwitz ist mittlerweile der nach Sandow einwohnerstärkste Stadtteil von Cottbus mit den meisten Kindern.  

 

 

Einwohnerzahlen

Schmellwitz:  Von 2015-2005

Derzeitiger Stand 14028 30.06. 2017) aktuelle Erhebung    

Neuere Zahlen in Bezug auf die Asylanten Zuwächse sind noch nicht vollständig aktualisiert. Aktuelle Erhebungen werden wohl erst 2018 zu erwarten sein. Schmellwitz gehört zu den Ortsteilen mit der zweitgrößten Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylanten, Platz 1 belegt Cottbus Stadt (Gesamt Anzahl ca. 8.500, davon ca. 471 in Schmellwitz, Stand Mai 2015). Anhand der statistischen Zahlen wird deutlich, welchen Beitrag Schmellwitz, zur Integration und der damit verbundenen städtischen Entwicklung leistet.

Quelle: Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice (Stand 30.06.2018)

 

Entwicklung

Die Wende führte zu einem Wegfall vieler Betriebe, speziell Großbetriebe, genauso schnell wie entstanden, verschwanden sie teilweise wieder, warum dies so schnell geschehen musste, darüber kann man streiten, es ist sicherlich ein Politikum. Bedingt durch die Abwanderung vieler Einwohner und dem dadurch bedingten hohen Wohnungsleerstand wurde der Entschluss gefasst, in den Jahren 2006-2013 einen Großteil der Plattenbauten zurück zu bauen. Negativ entwickelte sich so gerade in Neu-Schmellwitz eine soziale Schieflage. Durch diese Entwicklung ergab sich die Konsequenz, einen sozial begleitenden Stadtumbau durchzuführen. Auch die ehemalige Stasizentrale (Am Nordrand) musste bis Frühjahr 2014 weichen und laut Planung sollen dafür 68 Parzellen (zum größten Teil bereits entstanden) für den Bau von Eigenheimen errichtet werden. 

Lediglich eine Gedenktafel erinnert noch an die Stasizeit.

 

 

 

 

 

 

Schmellwitz unterlag einem stetigen Wandel, aus dem sich aber auch neue Chancen ergaben und bis heute ergeben. Die neueste Baumaßnahme befindet sich in der Karlstraße, bzw. Webschulallee. Hier entsteht ein Mehrgenerationen-Komplex (gemeint ist eine generationenübergreifende Haus- oder Wohngemeinschaft). Es kann sich dabei um eine reine Wohn- oder Zweckgemeinschaft handeln, bis hin zu einer Form des Zusammenlebens von gemeinsam wirtschaftenden nicht verwandten Personen, um so den einzelnen und gemeinsamen Lebensunterhalt zu sichern.

         

Wie attraktiv Schmellwitz als Stadtteil ist, zeigt nicht nur die Nähe zum Zentrum, vielmehr wurden speziell im Privatbereich neue Einfamilienhäuser gebaut, ein Ende ist hier nicht abzusehen. Es sind die vielen kleinen Schritte, die Schmellwitz attraktiver macht, schon allein wegen der sehr guten Einkaufsmöglichkeiten.

Nördlich gelegen (Gerhart-Hauptmann-Str. 15, zu erreichen mit der Straßenbahn Linie 4) befindet sich das TKC (ehemals Textil Kombinat Cottbus) mit Edeka, Blumen Geschäft, Fressnapf, Schuster, Bäcker, Lotto Laden, Apotheke, Chinese, AWG, Teppichverkauf, Rossmann, Toom Baumarkt. Ferner angeschlossen sind ein großes Ärztehaus nebst Bürogebäuden.

Im Norden von Schmellwitz (Sielower Landstraße, zu erreichen unter anderem mit der Buslinie 19) befindet sich das Cottbus Center mit Kaufland, Kaufland-Tankstelle, Blumen-Läden, Handy-Läden, Getränkemarkt, Bäcker, Chinese, Lotto-Läden, Reisebüro, Friseur, Fleischer, Expert, AWD Mode, KIK, Sparkasse, Volks- und Raiffeisenbank, Friseur, Fitness-Studio, Sonnenbank-Studio, Haushaltswaren-Geschäft, Ernstings Family, Apotheke, Rossmann.  In unmittelbarer Nähe ansässig sind mehrere Autohändler, bzw. Autohäuser, Autowerkstatt, MC Donalds, Flugplatz-Kaserne der Bundeswehr (heutige Nutzung als Bundesanstalt für Immobilien-Vermarktung der Bundeswehr), Sportstätten, Unternehmens-Beratung, sowie ein Aldi.

In dem Zusammenhang „Neu-Schmellwitz“ im Wandel ist die stetige Entwicklung als soziale Stadt Neu-Schmellwitz zu erwähnen, die seit Jahren mit vielen Einzelprojekten vorangetrieben wird.

Folgende Projekte und Aktivitäten sind erwähnenswert:

Stadtteilfest  Seit fast einem Jahrzehnt wird jährlich das Stadtteilfest durchgeführt. Kulturelle,   freizeitsportliche, informative Veranstaltungen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Stadtteil Management Das Stadtteilmanagement hat sich bis heute als eine unverzichtbare Institution in Schmellwitz etabliert. In kompetenter und bürgernaher Art und Weise werden hier die vielen alltäglichen Arbeiten, sowie die neuen Herausforderungen (u. a. Bewältigung der Asylthematik) auch in Zukunft vollumfänglich behandelt.

Stadtteil Fenster  6 * im Jahr erscheint die Stadtteilzeitung  „Stadtteilfenster Schmellwitz“ und ist bis in die heutige Zeit zu einem nicht mehr weg zu denkenden Sprach- und Informationsmedium des Stadtteils Schmellwitz geworden. Hier werden aktuelle, wissenswerte und interessante Themen zum Stadtteil und auch über die Stadtteilgrenzen hinaus der Neu-Schmellwitzer Einwohnerschaft kompetent und anschaulich präsentiert.    

Sprach  Förderkurs Vor dem Hintergrund steigender Asylanträge steigt auch der Anteil Kinder, die durch Sprachkurse die deutsche Sprache erlernen, was eine bessere Integration zur Folge hat.

Bürgergarten Seit August 2015 existiert das Projekt „Aktivmanagement Bürgergarten“ welches sich federführend mit der Verschönerung und Instandhaltung des Bürgergartens und den anliegenden Freiflächen, der Öffentlichkeitsarbeit, sowie der Planung, Durchführung und Organisation von Veranstaltungen aller Art beschäftigt.

Weitere Projekte werden angestrebt. Eine der wichtigen Aufgaben ist sicherlich die Integration der Ausländer.   

 

Straßennamen/Bedeutung/Baudenkmäler

Es kann zu Überschneidungen kommen, wenn Straßen von Schmellwitz teilweise bis in das Zentrum von Cottbus führen, wobei sich die Straßenbeschreibung hier überwiegend auf Alt- und Neu-Schmellwitz beschränkt.

1 Albrecht-Dürer-Str. Meister der Renaissance 21.05.1471-26.04.1528. Schuf über 1400 Werke, Gemälde, Kupferstiche, Holzschnitte und Handzeichnungen.
2 Am Anger Erinnert an den früheren Dorfanger als Teil der Dorfaue.
3 Am Fließ

Flurname für Schmellwitzer Wassergraben.

4 Am großen Spreewehr Ein beliebtes Ausflugsziel, die Spreewehrmühle.
5 Am Lug Eingedeutscht aus dem Wendischen bzw. Sorbischen für Sumpfwiesen. Teilweise sanierte Plattenbauten prägen hier das Bild.
6 Am Nordrand Nördliche Grenze zur eigenen Scholle. Hier befindet sich ein Netto Markt.
7 Am Spreeufer Direkte Verbindung zur Spree, daher die Ableitung.
8 Am Zollhaus Ehemals Steuerkontrollhaus Richtung Cottbus Sielow.
9 Amalienstraße Ist eine Einbahnstraße (oder eine Straße mit mehreren Fahrbahnen, die durch einen Mittelstreifen getrennt sind).
10 Amselweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
11 An der Windmühle Einst Mühlenweg am Bonnaskenhügel.
12 Annenstraße Erinnerung an Anne Bartels, beschäftigt als Gesellschafterin von Frau Amtsrat Hubert, besaßen ab 1748 das Gut Brunschwig.
13 Arndtstr.

Möglicherweise benannt in Erinnerung an Arndt (Vorname nicht überliefert). Er war Dichter, Schriftsteller und Historiker und wurde für den Zeitraum 1820-1860 seines Amtes als Geschichtsprofessor enthoben. 1854 erhielt er eine Gefängnisstrafe, weil er als Demokrat zum Kampf gegen Napoleon aufgerufen hat.

Wohnanlage, ehemals „Beamtenhäuser“

einschließlich Vorgärten und deren Einfriedung zu erreichen mit der Straßenbahn Linie 4 und 1.

14 Bachstraße Keine nähere Erläuterung gefunden.
15 Beethovenstraße Sicherlich benannt nach Beethoven, warum, lässt sich aber nicht näher erforschen.
16 Beuchstraße Benannt vor 100 Jahren nach Johann-Friedrich Beuch. Geb. 1684, studierte an der Viadrina Frankfurt Oder (Europa Universität Fachbereich Jura und Wirtschaftswissenschaft). Viadrina steht für: Alma Mater Viadrina = Brandenburgische Universität Frankfurt (Oder), es war die erste Brandenburgische Landesuniversität, die 1506 gegründet und 1811 geschlossen wurde.
17 Bodestraße Benannt 1946 nach dem sozialdemokratischen, antifaschistischen Wilhelm von Bode. Er war nach achtjähriger Zuchthausstrafe nicht zurückgekehrt. Ursprünglicher Straßenname war Spichernstraße.
18 Bodo-Uhse-Straße Benannt nach dem antifaschistischen Schriftsteller (1904-1963). Schrieb 1935 seine Autobiographie.
19 Bonnaskenstraße Flurname für Bonnaskenfeld (Bonnaskenhügel). Die Bonnasken waren Hof-gänger im Frontdienst im Gut Brunschwig. Bonnasken deshalb, (eingedeutscht aus dem Wendischen), weil sich im westlichen Teil das Bonnaskenfeld befand.
20 Butzener Str. Keine nähere Erläuterung gefunden.
21 Byhlener Str. Byhlen, niedersorbisch Bělin, ist als Teil der Gemeinde Byhleguhre-Byhlen ein Dorf des Amtes Lieberose/Oberspreewald in Brandenburg. Für die Verbindung zur Byhlener Str. existiert allerdings kein eindeutiger Hinweis.
22 Comeniusstraße Johann Amos Comenius, war ein tschechisch evangelischer Philosoph, Theologe und Pädagoge. Ein Zusammenhang ist hier nicht nachgewiesen.
23 Cottbuser Weg Keine nähere Erläuterung gefunden.
24 Deffke Str. Deffke war Feuerwehrmann und starb im Einsatz (1879–1923). Ursprünglicher Straßenname Nordstraße.
25 Diesterwegstraße zweigeschossige Landhausvilla im Diesterweg 2, vom Berliner Architekten Hermann Muthesius (1861–1927) geplant, wurde 1910/11 für den Fabrikanten Carl Huffmann erbaut, zu erreichen mit der Buslinie 19.
25 Dorfaue Fruchtbare Ebene.
26 Drachhausener Str. Drachhausen, niedersorbisch Hochoza, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße im Süden des Landes Brandenburg. Sie ist Teil des Amtes Peitz. Für die Verbindung zur Drachhausener Str. existiert allerdings kein eindeutiger Hinweis. Auf dem Gelände des FSV Viktoria 1897 befindet sich das Kriegerdenkmal in Gedenken an die im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten, zu erreichen mit der Buslinie 19. 
27 Dreifertstraße

Benannt nach Geheimrat Hugo Dreifert (1862-1925). In der Zeit von 1893-1925 Komunalpolitiker, 1914-1925 Oberbürgermeister. Ursprünglicher Straßenname Gymnasialstraße. Hier befindet sich ein geschütztes Baudenkmal. Es wurde 1903/04 durch die Firma des Architekten Georg Schneider entworfen und gebaut, zu erreichen mit der Straßenbahn Linie 1 und 4.

28 Drosselweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
29 Eigene Scholle Siedlung der Landgemeinschaft gleichen Namens und entstand 1913.
30 Ernst-Heilmann Weg Jüdischer Sozialdemokrat und Journalist (Chemnitzer Volksstimme). Wurde 1933 verhaftet und nach viel Leid in verschiedenen KZ-Lagern, letztlich 1957 im KZ-Buchenwald getötet.
31 Ernst-Mucke-Str. War Gymnasiallehrer und Sorbist (10.03.1854-10.10.1932). Er ermittelte eine Statistik der Sorben in der Nieder- und Oberlausitz (1884/86).
32 Ewald-Haase-Straße Galt als Cottbuser Pionier des Radsports und als Urvater der Cottbuser Feuerwehr. Ehrenbürger der Stadt Cottbus.
33 Fehrower Weg Möglicherweise benannt nach dem Ort Fehrow, allerdings nicht nachgewiesen. Hier befindet sich ein Westfalendenkmal, welches am 16. Juli 1845 errichtet wurde. Es erinnert an die Hinrichtung von fünf Deserteuren, zu erreichen mit der Buslinie 19.
34 Feldstr. Vermutlich resultierend aus den ehemals vorhandenen Feldern am Grabensystem. Genauere Erläuterungen existieren allerdings nicht.
35 Finkenweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
36 Forststraße Für den Verkehr von Kraftfahrzeugen oder Fuhrwerken bestimmte nicht öffentliche Straße.
37 Friedensstraße Der Name entstand 1946. Vorher benannt nach Kriegsschauplätzen und Heerführern.
38 Friedhofstraße Naheliegend wäre eine Verbindung zu einem ehemaligen Friedhof, nachgewiesen ist dies allerdings nicht.
39 Friedlieb-Runge-Straße

Möglicherweise benannt nach Friedlieb Runge. Er war ein deutscher evangelisch lutherischer Theologe. Genauere Zuordnung existiert allerdings nicht.

Ursprünglicher Straßenname Theodor-Neubauer-Straße.

40 Friedrich-Ebert-Straße Ehemals Wallstr., benannt nach dem am 28.02.1925 verstorbenen ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Bedingt durch die National Sozialisten wurde sie wieder zur Wallstr. Zu Ehren von Friedrich Ebert erhielt die Straße ihren Namen aber zurück.
41 Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße Benannt nach Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn. Begründer der deutschen Turn- und Sportbewegung (1778-1852). Er war ein deutscher Pädagoge, der die sogenannte deutsche Turnbewegung initiierte. Aus dem von ihm gegründeten Turnen ging u.a. die heutige Sportart Geräteturnen hervor. Zudem war Jahn Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung. Hier entstand 1873 unter Leitung des Cottbuser Maurermeisters Ackermann und des Ratszimmermeisters Grünethal eine Turnhalle. Im 19. Jahrhundert diente die Turnhalle für Turnpflichtstunden von Schülern der höheren Lehranstalten. In den Jahren 1889 und 1890 errichtete man einen spiegelbildlichen Erweiterungsbau. Ursprünglicher Straßenname war Turnstraße, zu erreichen unter anderem mit der StraßenbahnLinie 2 und 4 (Stadtpromenade).
42 Fröbelstraße Fröbel, möglicherweise ein Fachtexte Portal für den frühpädagogischen Bereich, unterstützt Lehrende unter anderem als Fachkräfte in Krippen.
43 Garteneck Sicherlich benannt nach den angrenzenden Kleingärten.
44 Gerhart-Hauptmann-Str.

Humanistischer Schriftsteller (15.11.1868-08.06.1946). Er schrieb gesellschaftliche Dramen (der Biberpelz 1893, die Ratten 1911) und andere. Auch epische (charakteristische Wortkombinationen) Dichtungen (z.B. Bahnwärter Thiel, sein reifestes Werk war: Die Weber 1892.

Hier befindet sich eine dreigeschossige Villa. Sie besitzt an der Frontseite drei Achsen. Das Dachgeschoss mit acht quadratischen, asymetrisch angeordneten Fenstern ist in das Walmdach integriert. Durch variierende Fensterformen und Formate wird die Gestaltung der Fassade aufgelockert.

45 Ginsterweg Möglicherweise benannt nach der Ginster Pflanze, allerdings nicht nachgewiesen.
46 Gotthold-Schwela-Str. Am 05.09.1873 als Sohn des Kantors (Vorsänger, bzw. Chorleiter im Gottesdienst) Kito Swjela geboren. Hat sich als Redakteur der ersten niedersorbischen Zeitschrift Bramborski Casnik einen Namen gemacht.
47 Goyatzer-Str.

Keine Überlieferung zu finden, vielleicht besteht eine Verbindung zu der Ortschaft Goyatz in Brandenburg.

Ursprünglicher Straßenname Kurt-Pavel-Straße.

48 Grünstraße Weist auf die Saspower Spreeaue hin.
49 Händelweg Ob nach dem Komponisten benannt ist nicht nachgewiesen.
50 Heidering Befindet sich in einem Neubaugebiet und umschließt dieses fast ringförmig. Vor der Bebauung Heideland.
51 Heinrich-Bolze-Str. Als Gymnasiallehrer gründete er den hiesigen Handwerker Verein (13.05.1813-15.12.1888). Er schrieb auch ein Theaterstück.
52 Heinrich-Hertz-Str. Als Physiker (22.02.1857-01.01.1894) berechnete er unter anderem das Strahlungsfeld eines nach ihm benannten Dipols (griechisch, Di=Zwei und Pol=zwei zueinander entgegengesetzte Ladungen). Er wies somit die Existenz magnetischer Wellen nach.
53 Hopfengarten Benannt nach dem früheren Anbaugebiet für Hopfen.
54 Hubertstraße Amtsrat Gottlob Hubert übernahm 1748 das Rittergut Brunschwig. In der Amtszeit seines Sohnes wurde die Spreewehrmühle gebaut. Hier wurde im November 1883 die Kirche der Katholisch Apostolischen Gläubigen erbaut. Die Einweihung erfolgte am 9. März 1884. Es handelt sich um einen turmlosen Ziegelbau mit Satteldach.
55 Hutungstraße Wurde als Erinnerung an die Schmellwitzer Weide benannt.
56 Johannes-Brahms-Str.

Deutscher Komponist (07.05.1833-03.04.1897). Er schrieb über 200 Lieder, Violinen-Konzerte, sowie das Chorwerk „ein deutsches Requiem (Messe für Verstorbene).

Ursprünglicher Straßenname Grete-Walter-Straße.

57 Karl-Marx-Straße

Benannt nach Karl Marx ist naheliegend, es existieren allerdings keine Detail Informationen hierüber.

Ursprünglicher Straßenname Hindenburgstraße.

58 Karlstraße Benannt nach dem Cottbuser Zimmermann Karl Simon (1821-1895). Am 21.08.1879 erfolgte die endgültige Namensgebung zur Karlstraße, warum der Vorname verwendet wurde, ist nicht überliefert.

Hier befindet sich die Kreuzkirche, zu erreichen mit der Straßenbahn Linie 1 und 4.

59 Käthe-Kollwitz-Ufer

Benannt nach der Grafikerin Käthe-Kollwitz. Hier befindet sich ein Gebäude welches 1937 als Kaserne für die motorische Gendarmerie errichtet wurde. Ab 1951 wurde das Gelände als Schule genutzt, wobei weitere Schulbauten erforderlich waren. Die Bezirksparteischule „M. Kalinin“ war bis 1990 eine wichtige Bildungseinrichtung in Cottbus. 1991 baute man die Häuser zum Kongresshotel um und errichtete neue Gebäude für den Hotelbetrieb.

 

 

 

 

Angrenzend befindet sich der Käthe Kollwitz Park.

 

60 Kauperstraße Bezeichnet im niedersorbischen eine Flussinsel, bzw. einen Hügel, der aus dem Wasser ragt.
61 Kleine Straße Vermutlich weil sehr kurz.
62 Körnerstraße Theodor Körner (1794-1813). War zur Zeit der Befreiungskriege Geschichts-professor, Dichter und Sänger.
63 Krennewitzer Straße Benannt nach einem 1452 erwähnten, aber verschwundenen Ort zwischen Sielow und Cottbuser Flughafen. Die Straße galt auch als „Eingangstor“ zur Cottbuser Innenstadt.
64 Kreuzgasse Keine nähere Erläuterung gefunden.
65 Kurt-Pavel-Straße Hans Karl Georg Curt Pavel, seit 1913 von Pavel, (* 19. Mai 1851 in Tscheschen, Kreis Wohlau; † 17. Januar 1933 in Berlin) war ein preußischer General der Infanterie sowie 1901 bis 1903 Kommandeur der Schutztruppe für Kamerun.
66 Kurze Straße Vermutlich wegen der kurzen Länge so bezeichnet.
67 Lakomaer Straße Benannt nach dem 1551 erwähnten und 1993 eingemeindeten Ort nordöstlich von Cottbus.
68 Lamsfelder Str. Mögliche Verbindung zur Gemeinde Lamsfeld (niedersorbisch Njagluz,) ist ein bewohnter Gemeindeteil im Ortsteil Lamsfeld Groß Liebitz der Gemeinde Schwielochsee (Landkreis Dahme Spreewald, Brandenburg). Eine fundierte Erläuterung zur Lamsfelder Str. existiert allerdings nicht.
69 Limberger Straße Limberg, niedersorbisch Limbark, ist ein Ortsteil der Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree Neiße in Brandenburg. Eine Verbindung zum Straßennamen ist allerdings nicht bekannt.
70 Löbensweg Benannt nach der Familie von Loeben der auch Amtsrat Hubert entstammt. Maximilian von Loeben übernahm 1713 das Rittergut Brunschwig. In unmittelbarer Nähe an der Nordgrenze der Stadt Cottbus wurde im Jahr 1870 ein Friedhof angelegt, der 1892 vergrößert wurde, zu erreichen mit der Buslinie 19.
71 Louis-Braille-Straße

Vermutlicher Zusammenhang mit Louis Braille (geboren 4. Januar 1809 in Coupvray, gestorben am 6. Januar 1852 in Paris). War ein französischer Blindenlehrer und Erfinder des nach ihm benannten Punktschriftsystem für Blinde, der Brailleschrift oder kurz Braille.

Ursprünglicher Straßenname Leopoldstraße.

72 Lucas-Cranach-Str.

War ein Maler und Graphiker (1472-16.10.1553). Als Freund Luthers gründete er 1553 in Wittenberg eine Werkstatt, in der bedeutende Kunstwerke entstanden, welcher Art ist leider nicht überliefert.

Ursprünglicher Straßenname Philipp-Müller-Straße.

73 Marjana-Domsakojc-Straße Geboren 28.05.1872, eingedeutscht Marianne Domschke, in Cottbus-Zahsow. Sie war die Tochter sog. Rucksack Bauern (arme Dorfbewohner die von den kleinen Landwirtschaften nicht leben konnten und als ungelernte Arbeitskräfte unter anderem in der Cottbuser Textilindustrie ihr Geld verdienten). Marianne Domschke war später auch Redakteurin und schrieb Gedichte in niedersorbischer Sprache.
74 Märkische Straße Märkische Schweiz ist ein Hügelland im Landkreis Märkisch Oderland im Bundesland Brandenburg. Ein direkter Zusammenhang zur Märkischen Straße ist nicht bekannt.
75 Meisenweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
76 Mina-Wirkovjec-Str. Auch genannt  „Wilhelmina Wittka“ (28.05.1893-11.11.1975). Sie war Schriftstellerin und schrieb Gedichte z.B. Spreewald Blütenkranz (1934). Bekannt wurde sie als erste wendische Journalistin.
77 Mozart-Str. Österreichischer Komponist (21.01.1750-05.12.1791). Er schrieb über 1000 Musikalische Werke.
     
79 Naglinza Keine nähere Erläuterung gefunden.
80 Neue Straße Verbindung zwischen Alt- und Neu-Schmellwitz und entstand 1984.
81 Nordparkstraße Benannt nach dem aus dem ehemaligen Löcherpark entstandenen Nordpark. Wurde 1927 in Hindenburgpark und 1946 in Käthe Kollwitzpark umbenannt.
82 Nordring Umgehungstraße nördlich von Cottbus (ehem. Schlachhofgelände).
83 Pestalozzistraße Johann Heinrich Pestalozzi (geboren am 12. Januar 1746 in Zürich, gestorben am 17. Februar 1827 in Brugg, Kanton Aargau). Er war ein Schweizer Pädagoge. Außerdem machte er sich als Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph, sowie Politiker einen Namen.
84 Peter-Rosegger-Straße Benannt nach dem österreichischen Schriftsteller (31.07.1843 – 26.06.1918).
85 Petersilienstraße Benannt nach den Gemüsegärten im Brunschwig-Gebiet.
86 Phillip-Reis-Str. Vermutlich benannt nach Johann Philipp Reis (geboren am 7. Januar 1834 in Gelnhausen, Kurfürstentum Hessen, gestorben am 14. Januar 1874 in Friedrichsdorf). Er war ein deutscher Physiker und Erfinder. Durch die Entwicklung des ersten funktionierenden Gerätes zur Übertragung von Tönen über elektrische Leitungen galt er als zentraler Wegbereiter des Telefons. Ein Zusammenhang ist jedoch nicht überliefert.
87 Puschkinpromenade Die Puschkinpromenade, niedersorbisch Puškinowa Promenada, ist eine Parkanlage in Cottbus und verläuft entlang der gesamten Nordseite der Altstadt und verbindet die Zimmerstraße mit der Karl-Marx-Straße. Nur die Nordseite der Promenade ist bebaut. Ursprünglicher Straßenname: Promenade. Hier befindet sich der Ehrenhain für die Opfer des Faschismus und Militarismus.
88 Querstraße Verband Sielow mit dem ehemaligen Nordpark.
89 Rankestraße Historiker Leopold von Ranke (1795-1866). Schrieb unter anderem „Die Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation“.
90 Rebholzweg Keine nähere Erläuterung gefunden.
91 Rennbahnweg Eine neue Siedlung sollte, bezeichnet als „Eigene Scholle“, entstehen. Das dafür vorgesehene Gelände befand sich an der „Rennbahn“. Zum Anfang des 20. Jahrhunderts hatten betuchte Cottbuser Bürger sich dort draußen eine Pferderennbahn einrichten lassen und an der heutigen Sielower Landstraße in Resten des alten Vorwerks ein Restaurant eröffnet.
92 Richard-Wagner-Straße Vermutlich benannt nach Wilhelm Richard Wagner (geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, gestorben am 13. Februar 1883 in Venedig). Er war ein deutscher Komponist, Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Fast auf der gesamten Straße wurden die zweigeschossigen Gebäude während des Ersten Weltkrieges als Beamtensiedlung gebaut. Sie haben alle den gleichen Grundaufbau mit verschiedenen Verputzungen. Es handelt sich um Zweifamilienhäuser mit Satteldach.
93 Rosa-Luxemburg-Str. Als Sozialdemokratin war sie Mitbegründerin der KPD. Sie verfasste eine Abhandlung zum Thema „Krise der Sozialdemokratie“.
94 Rudnicki Wendischer Flurname in Schmellwitz, hier wurde Raseneisenstein (eisenhaltiges Gestein) zur Eisengewinnung abgebaut.
95 Sandornweg Keine Überlieferung gefunden. Möglicher Zusammenhang zu der gleichnamigen Beere.
96 Schlachthofstraße Benannt nach dem nicht mehr existierenden Schlachthof.
97 Schmellwitzer Chaussee Veraltete Bezeichnung für eine gut ausgebaute Landstraße, daher wohl Schmellwitzer Chaussee.
98 Schmellwitzer Platz/Str./Weg Benannt nach dem 1385 erstmals erwähnten Dorf im Norden von Cottbus, wurde 1950 vollständig eingemeindet.
99 Schmellwitzer Schulstraße Benannt nach der alten Schule, heutige Verwendung als Kita.
100 Schmellwitzer Straße Benannt nach dem 1385 erstmals erwähnten Dorf im Norden von Cottbus, wurde 1950 vollständig eingemeindet.
101 Schmogrower Weg Keine nähere Erläuterung gefunden, (steht wohl für Wendeplatz).
102 Schwalbenweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
103 Seminarstraße Im Zusammenhang mit dem 1910 eröffneten Lehrerseminar benannt. Heute wird es als niedersorbisches Gymnasium geführt. In der Straße überwiegt die historische, alleeartige Baumanpflanzung.
104 Semmelweis-Str. Benannt nach dem Gynäkologen Ignaz Phillip Semmelweis (01.07.1818-13.08.1865). Erkannte 1847 die Ursache für Kindbettfieber.
105 Sibilius-Str. Benannt nach dem finnischen Komponist Jean Sibilius (08.12.1865-20.09.1957).
106 Siedlerstraße Weist auf die spätere Besiedelung von Sielow hin.
107 Siedlung Nord Entstand oberhalb des Nordrandes von Schmellwitz.
108 Siedlungsstraße Weist auf das Siedlungsgebiet „Eigene Scholle“ hin.
109 Sielower Landstraße Benannt nach dem Dorf im Norden der Stadt.
110 Sielower Straße Benannt nach dem Dorf im Norden der Stadt. Erwähnenswertes Gebäude, wurde 1952/53 nach Plänen von Wilhelm Flemming und Karl Irmler errichtet. Das hier in klassizistischer Bauweise entstandene Schulgebäude stammt aus der frühen Nachkriegszeit.
111 Singerstraße

Benannt nach Paul Singer (1844-1911). War sozialdemokratischer Parteiführer und wurde hingerichtet. Genauere Angaben gibt es allerdings nicht.

Ursprünglicher Straßenname Roonstraße.

112 Skadower Straße Sicherlich benannt nach dem Ort Skadow.
113 Stephanstr. Keine Überlieferung gefunden.
114 Stieglitzweg Vogelname in Verbindung mit der Vogelsiedlung.
115 Straupitzer Str. Mögliche Verbindung zu Straupitz (Spreewald), Gemeinde im Landkreis Dahme Spreewald, Brandenburg, Zusammenhang allerdings nicht nachgewiesen.
116 Striesower Weg Benannt nach dem 1413 erstmals erwähnten Dorf.
117 Thälmannstr. Ernst Thälmann (16.04.1886-18.08.1944). War seit 1925 Vorsitzender der KPD  und wurde im KZ Buchenwald ermordet.
118 Thomas-Mann-Str. War humanistischer Schriftsteller (06.06.1875-12.08.1955). Erzielte mit seinem Prosaschaffen u.a. Die Buddenbrocks (1901) Erfolge. Er ist Nobelpreisträger wegen seiner Verteidigung der Deutschen in der Emigration.
119 Triftstraße Weg zur Schmellwitzer Hutung (Viehweide).
120 Universitätsplatz

Sicherlich benannt nach der unmittelbar gelegenen Universität.

Ursprünglicher Straßenname Karl-Marx-Platz.

121 Virchow Str.

Vermutlich in Verbindung mit Rudolf Virchow. Er war das einzige Kind des Schivelbeiner Landwirts und Stadtkämmerers Carl Christian Siegfried Virchow (1785–1864) und dessen Ehefrau Johanna Maria geb. Hesse (1785–1857) und studierte ab 1839 Medizin in Berlin.

Ursprünglicher Straßenname Louisenstraße / Luisenstraße.

Dieses einseitig freistehende Haus mit Berliner Dach wurde 1906/07 im Auftrag des Zimmerpoliers Adolf Klaschke errichtet.

122 Walter-Rathenaustraße Generaldirektor der AEG Elektromaschinen und Außenminister der Weimarer Republik (29.09.1867 – 24.06.1922), hat den Rapallo Vertrag (ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen dem deutschen Reich und der sozialistischen Föderation Sowjetrepublik, im italienischen Rapallo abgeschlossen). Hier wurde die Zinzendorf Kirche vom Architekten Hans Palm geplant. Es handelt sich um eine schlichte und praktische Klinkerkirche, die am 19. Dezember 1937 eingeweiht wurde. Mitte der 50 Jahre des 19. Jahrhunderts bekam die Kirche einen dringend erforderlichen Anbau. Benannt wurde die Kirche nach Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700–1760).
123 Webschulallee

benannt nach dem denkmal geschützten Gebäude (Webschule).

Hier befindet sich die ehemalige Webschule, welche im Dezember 2010 durch einen Brand fast völlig zuerstört wurde. 

124 Weststraße Sicherlich benannt nach der Himmelsrichtung, wo sich die Straße befindet.
125 Willi-Budich-Str. Willi Budich (geboren am 16. April 1890 in Cottbus, gestorben am 22. März 1938) (Pseudonym Dietrich). Er war ein deutscher Politiker (KPD). Budich wurde 1890 als Sohn eines sorbischen Bauern geboren.
126 Zeisigweg Zeisig bezeichnet den Erlenzeisig, die Gattung der Zeisige (Carduelis), volkssprachlich auch den Stieglitz, möglicher Zusammenhang allerdings nicht nachgewiesen.
127 Zimmerstraße Keine nähere Erläuterung gefunden.
128 Zuschka

Schmellwitzer eingedeutschter Flurname für Weide (Ursprung wendisch, bzw. sorbisch). 

In der Zuschka 27 befindet sich der Stadtteilladen von Schmellwitz.

Stadtteilladen

Bei einigen Straßennamen ist eine Herleitung des Ursprungs schwierig, weil keine Überlieferungen existieren, bzw. Neubaugebiete entstanden sind, deren Straßennamen vom Ursprung her nicht, oder noch nicht erfasst       worden sind. Bei Änderungen diesbezüglich besteht natürlich das Bestreben, eine Aktualisierung vorzunehmen.

Weitere bebilderte Straßenübersicht aus Cottbus unter Cottbuser Ansichten.

Angebote

Schmellwitz mit Zentrum Zuschka

Im Verlauf der Entstehung Neu-Schmellwitz hat sich Zuschka als Zentrum etabliert. Fast alle Angebote finden sich hier. Einkaufen bei REWE, Fast Food beim Vietnamesen, zur Freizeitgestaltung stehen 4 Kneipen und Bistros zur Verfügung, Schuhbedarf, Bäckerei, Fleischerei, Poststelle, Sparkasse, Apotheke, Computerladen, Tierarzt, praktischer Arzt, Zahnarzt, Post Verteil Zentrum, Versicherungs Agentur und Physiotherapie. Die Regional Werkstatt, ein Spendenladen und das Kulturzentrum sind ebenfalls in der Zuschka ansässig. Alle Angebote sind bequem auch mit dem Fahrrad zu erreichen. Am Nordrand befindet sich ein Netto Discount und in der Sielower Landstraße ein Lidl, sowie für die Freizeitgestaltung die Lagune (Schwimmparadies). Bereits erwähnt komplettieren das TKC Einkaufszentrum und das Cottbus Center die vielen Möglichkeiten, die Schmellwitz so attraktiv macht.

Sehr gute Verkehrsanbindung mit Straßenbahn (Linie 4) und Bus (Hauptbahnhof, Richtung Döbbrick, Dissen, Sielow). Schmellwitz wurde relativ spät an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Die Straßenbahn fuhr ab 1903 in Cottbus aber erst 1927 bis Schmellwitz.

Ob praktischer-, Frauen-, Zahn-, oder Tierarzt, bzw. Physiotherapeuten, erspart Anwohnern, gerade älteren Mitbürgern längere Wege. Service für die Haare, Fußpflege, Maniküre, Rundumangebote, auch das bietet Schmellwitz. Ein vielfältiges kulinarisches Angebot für jeden Gaumen, sowie Übernachtungs Möglichkeiten ebenso in Schmellwitz vertreten. Auch der süsse Gaumen kommt hier nicht zu kurz. Hochwertige Schuhe (sogar in Übergröße), Schuhreparaturen, Schuhzubehör, Schlüsseldienst, Messer schleifen, alles aus einer Hand. Sparkasse, Postbank und Geldautomaten sind schnell erreichbar. Computer und Zubehör, sowie Computer Reparaturen, alles rund um die EDV. Ein vielseitiges Freizeitangebot, Bowling Center, Spielhallen, Fußball Vereine, Schwimmhalle, etc. runden es für Jung und Alt eindrucksvoll ab.   

 

    

 

 

 

 

Zukunftsplanung

Stark frequentiert die technische Universität. Hier werden die Weichen gestellt für eine zukunfts fördernde, fachlich auf hohem Niveau befindliche Entwicklung. Hilfreich hier die umfangreiche Universitäts Bibliothek. 

Zweifelsohne verfügt Cottbus selbst über eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Hier wird im Internet bereits sehr viel Interessantes berichtet. Es macht Sinn, noch einen Schritt weiter zu gehen! Zuerst einmal zum allgemeinen Verständnis nochmals die Begriffs Erklärung Sehenswürdigkeit:

Eine Sehenswürdigkeit ist ein bedeutsames Naturdenkmal, Kulturdenkmal oder etwas anderweitig Attraktives, Spektakuläres, beziehungsweise Prominentes.

Hier soll etwas mehr auf den Begriff anderweitig Attraktives eingegangen werden, nicht nur auf einzelne Denkmäler, sondern die Summe verschiedener Begebenheiten gilt es zu betrachten.

Warum? Am Beispiel Schmellwitz, wie auch in den meisten anderen Stadtteilen von Cottbus fehlt nach Wegfall vieler Betriebe die entsprechende Infrastruktur, was zur Folge hat, dass immer mehr, gerade jüngere Leute ihren Stadtteilen den Rücken zugekehrt haben, wobei der Trend in jüngster Vergangenheit eher rückläufig ist. Einer der Gründe ist sicherlich die Zuwanderung gerade von Studenten, die Cottbus als Universitäts Stadt schätzen. Mehr zur BTU-Cottbus

Die zu schnelle Abwanderung hatte zur Folge:

Ergebnis:             Leer stehende Wohnungen, Geschäfte, Gaststätten, etc.

Folge:   Diese Stadtteile hatten ganz entscheidend an Attraktivität verloren, dementsprechend  hat sich auch die Lebensqualität der Bewohner negativ entwickelt. Zwar kam das Ortsleben nicht ganz zum Erliegen, aber durchreisende Besucher beispielsweise bekamen gleich einen faden Beigeschmack.

Und daraus resultiert der entscheidende Ansatz!

Tatsächlich: Immer mehr Behörden lagern Teile ihrer Ämter in bestimmte Stadtteile aus, das schafft schon mal neue Arbeitskräfte. Zieht nun auch die Industrie, bzw. mittelständige Unternehmen nach, wird sich kurz- und mittelfristig das Erscheinungsbild eines Stadtteils wesentlich verbessern. Es wird wieder mehr Geld verdient, was sich positiv auf die Wohn- und Lebensqualität auswirkt. Der Wunsch, wieder mehr am Leben teilzunehmen äußert sich z.B. in der Art, dass wieder mehr Geld ausgegeben wird und dementsprechend werden auch wieder mehr kulturelle Angebote in Cottbus selbst wahrgenommen und vieles mehr. Es gibt viele Beispiele, einer solch positiven Entwicklung. Es wird sicherlich sofort klar, dass es sich hier um eine klassische Win Win Situation handelt. Die Region um Cottbus herum wird zukünftig zu einem erheblichen Teil vom Tourismus leben und abhängig sein, Besucher verweilen in Pensionen attraktiver Stadtteile sicherlich häufiger, auch ist dann der Weg ins Zentrum nach Cottbus kurz. Die Spree mit seinen angrenzenden, liebevoll gestalteten Ortschaften, belegt diesen Trend seit Jahren eindrucksvoll. Cottbus mit seinen Stadtteilen muss diese Entwicklung weiter vorantreiben. Einer Zukunft weisenden Aufgabe haben sich Planer und Entwickler mit der Erschließung des Bergbaus Nord zum Cottbuser Ostsee (unweit von Schmellwitz entfernt) gewidmet. Hier werden, gerade im Bereich Tourismus, Gastronomie, Wassersport und etliches mehr, neue Arbeitsplätze entstehen und somit ergeben sich weitere Perspektiven im Sinne des Fortschritts in der Region. Im Cottbuser Norden unweit von Schmellwitz entfernt entsteht in den nächsten zehn Jahren der Cottbuser Ostsee. Mit 19 Quadratkilometern Wasserfläche wird er zum größten See Brandenburgs und zum vorerst größten Bergbaufolgesee Deutschlands heran wachsen. Das Seebecken liefert der ehemalige Tagebau Cottbus Nord. Im Dezember 2015 endete hier nach mehr als 30 Jahren die Braunkohleförderung. Seen resultieren als sinnvolle Nachfolger der Tagebaue, zum einen wird der Natur wieder etwas zurück gegeben, gut für Fauna und Flora, zum anderen entstehen durch vielseitige Nutzung neue Arbeitsplätze, auch wird dadurch das Besucher Aufkommen stark zunehmen. Das Video veranschaulicht eindrucksvoll, wie groß die Herausforderung und der damit verbundene Aufwand ist, um ein so künstlich geschaffenes kleines Natur Paradies für Mensch, Tier und Pflanzen zu realisieren.

Nähere Infos zum Cottbuser Ostsee

Anderweitig Attraktiv, Sehenswürdigkeit Stadtteil, eine Chance, über die nachzudenken und mit zu gestalten es sich in jedem Fall lohnt.   

 

 

 

 

 

Quellenangabe

Google Maps/Google Earth, Stadtarchiv Cottbus, Youtube, Wikipedia, stock.adobe.com, deutschland123.de/cottbus-bilder,dein-plan.de, lichtblick e.V., Bürgerservice Stadt Cottbus Bevölkerungsstatistik, cottbus.de, leag.de, Verlag Pharus

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