Seidenspinnerei

Seidenproduktion in Cottbus

Atlasspinner

Seidenanbau meint alle zur gewerblichen Produktion von Seide notwendigen Maßnahmen wie die Aufzucht von Seidenraupen, welche den Rohfaden liefern, die Anpflanzung und Pflege der Maulbeerbäume, deren Blätter den Seidenraupen als Nahrung dienen, und die Verarbeitung der Rohseide zu Faden und Gewebe. Erste Versuche in Brandenburg gab es nachdem in Folge des Potsdamer Edikts von 1685 die Refugies genannten hugenottischen Glaubensflüchtlinge aus Frankreich eingewandert waren und neben vielen anderen auch diese handwerklichen Kenntnisse mitbrachten.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Der Seidenspinner

Seidenspinner Männchen

Der Seidenspinner oder auch Maulbeerspinner ist ein unscheinbarer Nachtfalter von 32 bis 38 Millimeter Länge. Seine Farbe ist mehlweiß oder perlgrau. Er besitzt blass gelbbraune Querstreifen auf seinen Flügeln und schwärzlich gekämmte Fühler. Wie der Name verrät, ernährt er sich von den Blättern des Maulbeerbaumes. Der Falter selbst frisst nichts, lebt nur wenige Tage und legt 200 bis 800 Eier. Nach etwa zehn Tagen schlüpfen aus den Eiern kleine, zwei bis drei Millimeter lange, schwarz behaarte Raupen. Die Seidenraupe häutet sich viermal und ist nach 30 bis 35 Tagen spinnreif. Sie presst dabei aus Drüsen am Kopf den Seidenfaden heraus. Der Seidenfaden kann eine Länge von über 1000 Meter erreichen.

Erwachsene Seidenspinner Raupe

Die Raupe ist in der Zucht recht anfällig gegen parasitäre Erkrankungen. Ursache hierfür ist der Eingriff des Menschen, der Generationen der Seidenraupe genetisch von der Wildform isoliert hat. Der Seidenspinner selbst kann sich durch den Eingriff des Menschen in der freien Natur nicht mehr behaupten. Sie sind auch flugunfähig.

 

Kokon des Seidenspinners

 

 

 

 

  

                                                                                                              

     

Seidenraupenzucht

Raupen des Seidenspinners in der Zucht

Die gesamte Aufzucht der Raupen erfolgt in dafür eingerichteten Häusern. Die Raupen werden auf Brettern oder Tabletts gehalten, die auf Gestellen aufbewahrt werden. Ihre Unterlage muss stets sauber sein, deshalb werden sie laufend umgesetzt.

 

 

 

Pflanzung von Maulbeebäumen in Preußen
Geschlüpfter Seidenspinner
Die im Wasserbad abgekapselten Kokons werden zu Rohseide verzwirnt

Nach dem sie im  Frühjahr geschlüpft sind, erhalten die Seidenraupen ausschließlich die Blätter des Weißen Maulbeerbaumes zum fressen. Nur durch diese Nahrung ist die Seide am hochwertigsten. 20.000 Raupen fressen am ersten Tag 250 Gramm gehackte Blätter, nach fünf Wochen allerdings schon 750 Kilogramm. Das Futter muss immer gerade frisch gepflügt sein, welkes Laub wird nicht gefressen. Die Tiere brauchen während ihres Daseins eine permanente, sorgfältige Betreuung. Sie sind äußerst empfindlich gegen Zugluft, gegen Lärm von außen oder fremden Gerüchen. Vor allem aber gegen Krankheiten müssen sie besonders geschützt werden. Wird der Bestand z. B. von der Flecksucht oder der Schlafkrankheit befallen, kann der ganze Bestand vernichtet werden. Die Züchter achten darauf, das kein Unbefugter das Raupenhaus betritt und so Krankheitskeime eingeschleppt werden. Nach vier Wochen hat die Seidenraupe ihr ausgewachsenes Stadium erreicht. Sie stellt die Nahrungsaufnahme ein und beginnt sich zu verpuppen. Bevor sich die Raupe verpuppt, spinnt sie ein Seidengewirr zwischen dem vom Züchter bereitgestellten Reisig. Dieses dient zur Verankerung des Kokons. Die Seidenraupe besitzt zwei längliche Spinndrüsen, die ein Sekret produzieren, das aus dem Mund austritt. Die Raupe „spuckt“ zwei Speichelfäden aus, die zusammengeführt werden und sich zu einem Seidenfaden verfestigen. Das macht sie drei bis vier Tage lang und ist dann in dem Faden  eingesponnen. Wenn die Raupe mit dem Kokon fertig ist, schläft sie ein um sich zu verpuppen. Nach einer Ruhepause von etwa 3 Wochen ist die Metamorphose der Raupe zum Nachtfalter abgeschlossen. Um sich aus dem Kokon zu befreien, sondert die Puppe mit ihrem Speichel ein Enzym ab. Das Enzym weicht die Fadenschichten auf und zerreißt sie. Der Züchter verhindert dieses, denn der Seidenfaden würde wertlos werden. Man lässt nur so viel Falter schlüpfen, wie zur Weiterzucht gebraucht werden. Die anderen Kokons werden mit Heißluft oder kochenden Wasser behandelt, so das die Raupe dabei abgetötet wird. Im heißen Wasser verfärben sich die Kokons weiß und der Klebstoff wird gelöst der die Seidenfäden zusammen hält. Nach dem Einweichen wird der Kokon gebürstet um den Anfang des Fadens zu finden. Die Seide wird nun abgehaspelt. Bevor sie ganz abkühlt, fügt man die Fäden, je nach gewünschter Fadenstärke, von vier bis sieben Kokons zusammen. Sind die Fäden abgekühlt, verschweißen sie sich untereinander. Dieser nun gewonnene Faden wird auf eine Haspel gewickelt. Nun hat man die Rohseide, die noch von Sericin, dem Seidenleim umgeben ist. Dieser wird in einer Seifenlösung bei 90 Grad entfernt. Jetzt hat der Seidenfaden seinen bekannten Glanz. Ein Kilo Kokons ergibt ungefähr 250 Gramm Seide.

                                            

Unterschied Maulbeerseide und Wildseide

Eichelseidenspinner
Fertiggestellte Maulbeerseide Kokons

Seide hat bemerkenswerte Eigenschaften und ist dazu die einzige in Natur vorkommende Endlosfaser. Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners gewonnen. Die Maulbeerseide gilt als die hochwertigste Seide. Sie ist das Ergebnis Jahrtausend langer Züchtung. Diese Seide wird von dem Maulbeerseidenspinner hergestellt und kommt nur domestiziert vor. Er wird ausschließlich mit den Blättern des Maulbeerbaumes gefüttert. Maulbeerseide besitzt einen extrem feinen und einheitlichen Faden. Ein Verspinnen, wie bei allen anderen Naturfasern, ist nicht erforderlich. Diese Seide wird lediglich aufgehaspelt, weshalb sie auch Haspelseide genannt wird. Maulbeerseide ist bereits von Natur aus weich, sehr weiß und glänzend. Kritik gibt es von  Seiten des Tierschutzes. Einen zusammenhängenden Seidenfaden kann man nur erhalten, wenn das Ausschlüpfen des Seidenspinners aus dem Kokon verhindert wird. Die Tiere werden meistens im kochendem Wasser getötet. Auch Wildseide besticht durch einen sehr hohen Glanz und eine hohe Reißfestigkeit. Charakteristisch sind allerdings die leichten Verdickungen im Gewebe. Sie kommen zustande, wenn die einzelnen Seidenfäden zusammengesponnen werden. Ein weiterer Unterschied zur Maulbeerseide besteht darin, dass Wildseide nicht reinweiß ist. Sie wird erst gewonnen, wenn der Falter den Kokon bereits verlassen hat. Während Maulbeerspinner für die Seidenproduktion gezüchtet werden, leben andere Seidenspinner, wie der japanische Eichelseidenspinner oder Atlasseidenspinner, wild. Die Seide des Eichelseidenspinners wird als Tussahseide, die des Atlasspinners als Fagaraseide bezeichnet.

Atlasspinner
Tussahseide

 

 

 

  

            

 

Qualität und Verwendung von Seide

Moderne Seidenfabrik in China

Der natürliche Stoff Seide ist als Gewebe ein sehr begehrter und exklusiver Stoff. Die Qualität hängt von ihrer Herstellung, Zucht- oder Wildseide, und von ihrem Gewicht ab. Die makellose Struktur des Fadens, macht die Maulbeerseide zur wertvollsten. Um einen durchgehenden Faden zu erhalten, müssen bei der Wildseide verschieden lange Seidenfäden miteinander verwoben werden. Ihre Struktur ist unregelmäßig und knotig. Die Qualität hängt davon ab, in welchem Klima die Raupen aufwuchsen und was sie gefressen haben. Bis heute wird der Großteil an Seide in Asien produziert. Wichtigster Erzeuger ist China, neben Japan und Indien. Seide ist in der Eiweißstruktur unserer Haut sehr ähnlich und wird damit nicht als körperfremd empfunden. Sie ist besonders hautverträglich, da die glatte und feine Faser die Haut nicht reizt. Sie wirkt temperaturregulierend, das heißt sie wärmt bei Kälte und kühlt bei Wärme. Seide lässt sich um 15% dehnen und sie hat den Vorteil, schmutzabweisend und unempfindlich gegenüber Gerüchen zu sein. Vor allem zeichnet sich Seide durch ihren Glanz aus. Seide findet sich in Bekleidung, Heimtextilien, als Füllung für Decken und auch in Pulverform in Kosmetikprodukten, wie Lippenstiften oder Cremes. Einen gleichwertigen Ersatz hat man bis heute noch nicht gefunden.   

 

Vergessene Seidengewinnung in Brandenburg – Preußen

Alter Maulbeerbaum

Fast vergessen und vielerorts verschwunden sind die Spuren der Entwicklung eines Wirtschaftszweiges in Brandenburg-Preußen, der nicht nur den gewünschten Fortschritt brachte, sondern auch Aufruhr erzeugte. Straßen tragen die Namenszüge des aus China importierten Gewächses. Seine Früchte und Blätter dienen noch heute vielfältigen medizinischen Zwecken. Vereinzelt auf brandenburgischen Kirchhöfen, auf exponierten Allen oder auch auf städtischen Hinterhöfen und in Parkanlagen fristet der Maulbeerbaum heute ein bescheidenes Dasein. Im Sinne des selbstgekrönten preußischen Monarchen Friedrich Wilhelm (1701-1740) der nach Ende des Dreißigjährigen Krieges zum gedeihlichen Wachstum und zum Schutz der preußischen Wirtschaft Schutzzölle gegenüber den benachbarten Nationen verhängte, aber zugleich zum Förderer französischer und böhmischer Seidenwirker wurde, setzte sein Sohn Friedrich II. das begonnene Werk fort. Unter beständiger Aufsicht wurden ausgedehnte Maulbeerplantagen und erste Zuchtstationen für die Seidenwürmer in dafür bestimmten Städten und Landgemeinden angelegt. Zur Produktion der Seidenraupen, die Erzeuger des Kokons und das von ihnen bis zu 3000 Meter langen Fadens, verpflichtete Friedrich II. Seidenbauspezialisten aus Frankreich und Italien. Es wuchs der Bedarf am samtweichen, im Sommer kühlenden und im Winter wärmenden, modischen Material. Möbelbezüge, schwere Vorhänge und Tapeten aus Seide zierten ohnehin schon die glänzenden Paläste. Doch die Ansprüche an neue, strapazierfähige Seide für die aufwändige Ausstattung der Königlichen Schlösser wuchsen von Jahr zu Jahr. Alte, verbrauchte Tapeten mussten ausgewechselt werden. Dazu fehlten allerdings in Preußen

Carl von Mallery: Seidenraupenzucht um 1620. Fütterung der Raupen, Kupferstich

die webtechnischen Voraussetzungen. Daher warb man nun sämtliche, am Herstellungsprozess beteiligte, Spezialisten aus Frankreich an. Erst nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) jedoch wurde die preußische Seidenproduktion in einer höheren Qualitätsstufe fortgeführt. Der an modernen Technologien höchst interessierte Monarch erkundete in allen Landesteilen höchst persönlich die von ihm angeordnete wirtschaftliche Entwicklung. Zwei Jahre vor seinem Tod im Jahre 1784 erreichte die Produktion von Seide in Preußen so ihren fulminanten Höhepunkt. Es wurden knapp sieben Tonnen Rohseide produziert, was etwa 5% des damaligen Seidenimports ausmachte. Dies zeigt die wirtschaftliche Randbedeutung dieses hoch subventionierten Wirtschaftszweiges. In seinem „Politischen Testament“ äußert sich der ehrgeizige Friedrich unter anderem auch zufrieden über die bisherigen Fortschritte des Seidenbaus: „…In sechs Jahren, wenn die Bäume stark genug sein werden, daß man ihre Blätter einsammeln kann, gilt es dann, Eier der Seidenraupe in großer Zahl zu beschaffen, um reichlich davon an die Leute ausliefern zu können. Auch wird es dann nötig sein, das Verfahren bei der Aufsicht der Würmer und die Herstellungsweise der Seide, Orgasin, Tramseide, Florettseide usw. gedruckt herauszugeben, und es an Spezialschulen geben müssen, in denen die Mägde und Landleute lernen können, wie und wann die Würmer schlüpfen, wie man sie füttern muß und wie man die Kokons abhaspelt. In Berlin gibt es einen Pfarrer, der eine Lehranstalt gegründet hat, die er Realschule nennt und in der alle Erzieher die Herstellung von Seide lehrt; man braucht sie danach nur als Küster in die Dörfer zu schicken, und der Adel sowie die Amtleute können von ihnen lernen, wie man diese nützliche Kultur fördert. In unserem kalten Klima besteht die große Kunst darin, die Raupen nicht zu früh und auch nicht alle auf einmal schlüpfen zu lassen“. Nach dem Tode Friedrichs II. und dem damit verbundenen Ende der Förderung brach dieser Industriezweig in sich zusammen.

 

Der alte Wirtschaftszweig und die weiße Maulbeere

Früchte und Blätter der Weißen Maulbeere

Bereits in der Vergangenheit bestimmte die zu den Wildobstarten zählende Weiße Maulbeere in Preußen und ganz Europa einen eigenen Wirtschaftszweig. Dessen ökonomische Bedeutung allerdings heute in Vergessenheit liegt. Als eigentliche Schöpferin des Gewerbes gilt Leizu, die Gattin des Kaisers Huang Di. Diese beschäftigte sich schon um 2600 v. Chr. mit der Auf Wicklung und der Weiterverarbeitung der Kokons. Die Einfuhr von Seidenraupen in Deutschland erfolgte jedoch wahrscheinlich erst im 16. Jahrhundert. Vermutlich befasste sich die Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Elisabeth Magdalena, Tochter des brandenburgischen Kurfürsten Joachim II., als Erste in Preußen mit der Anzucht der Raupen. Doch blieb dieser Versuch vereinzelt. Die Verbreitung des Weißen Maulbeerbaumes zum Aufbau der Seidenindustrie nahm jedoch erst mittels französischer Hugenotten im Jahr 1686 richtig Fahrt auf. Unter diesen befanden sich unternehmende Geschäftsleute mit technischen und kaufmännischen Erfahrungen. Es fehlte ihnen aber das Betriebskapital. Hier griff der brandenburgische Kurfürst ein. Ein Potsdamer Edikt gewährte Freiheit von bürgerlichen Lasten, von der Verbrauchssteuer und zunftrechtlichen Ansprüchen, Außerdem Vorschüsse bei Anlage von Manufakturen von mehreren Tausend Talern sowie freie Wohnungs- und Arbeitsräume, meist in staatlichen Gebäuden. Doch speziell der erste preußische König, Friedrich I., begünstigte die Anpflanzungen von Maulbeerbäumen auf Kirchhöfen, Festungswällen, Friedhöfen und in Alleen. Nach seinem Ableben im Jahre 1713 engagierte sich sein Sohn Friedrich Wilhelm I., der als Soldatenkönig in die Geschichte einging, für ein weiteres Fortkommen des Seidenbaus. Er ordnete 1714 in einem Erlass die Einführung der Seidenzucht an und stellte in einem aus dem Jahre 1718 stammenden Edikt die Verletzung von Maulbeer- und anderem fruchtbaren Bäumen unter Strafe. Seine Verordnungen aktivierten in Preußen die Anlegung kleinerer Plantagen und Hecken mit Maulbeeren. Sein Sohn, Friedrich Wilhelm II. betrieb das Bestreben seines Vaters entschlossen weiter voran, um seinen Volke eine neue Erwerbsquelle bieten zu können. Er erlies eine Reihe von Verfügungen und fing an, die Seidenproduktion mit Prämien und finanzieller Starthilfe zu subventionieren. Zudem Begann man mit der Anwerbung ausländischer Fachleute und Unternehmen. Zur Unterstützung des Gewerbes trug die kostenlose Abgabe von Maulbeersamen und Raupeneiern bei.                                                                                         

Jean Aunant „Gründliche Anwendung zum Seiden-Bau 1749

Letztendlich ordnete Friedrich II. 1744 in Preußen und insbesondere auch in Waisenhäusern den Seidenanbau an. Worauf in solchen Institutionen mit der Anpflanzung von Maulbeerbäumen begonnen wurde. Im Jahr 1784 beschäftigten sich im preußischen Staat 13 432 Personen mit der Gewinnung von Seide. Ein Jahr später verzeichnete Preußen mit 14.000 Pfund Rohseide sein bestes Produktionsergebnis. Damit war der Höhepunkt der preußischen Seidenindustrie erzielt. Der ökonomische Gewinn hielt sich aber auf Grund der hohen Zuschüsse in Grenzen. Millionenfach wurden Maulbeerbäume gepflanzt. Die mangelnden Fachkenntnisse im Umgang mit den Raupen, das kühle Klima und das Ende der finanziellen Unterstützung nach dem Tode Friedrichs des Großen führten zum Zusammenbruch des Wirtschaftszweiges. Nach dem allgemeinen Rückgang der Seidenindustrie blieb das Gewerbe nur im kleinen Rahmen auf dem Lande bestehen. 

 

Die ersten Maulbeerbäume-Der Beginn der Seidenindustrie in Cottbus

In Brandenburg-Preußen stieg der Bedarf an Seidenwaren durch einen Modewechsel, während der des Leinengewerbes nach dem Verlust des englischen Absatzmarktes stark zurückging. Die Flachsspinner und Leineweber der Niederlausitz litten damit große Not. Friedrich Wilhelm I. sah in der Seidenindustrie wirtschaftlichen Erfolg. Mit der Etablierung des Maulbeerbaumes in Cottbus sollte die Grundlage zum Aufbau eines neuen Gewerbes innerhalb der existierenden Tuchmacherei geschaffen werden. Am 12 Dezember 1716 erschien ein königliches Patent, das die Geistlichen und Stadtverwaltungen anwies, Kirchhöfe und Stadtwälle mit Maulbeerbäumen zu bepflanzen. Die Cottbuser Stadtbefestigung hatte schon seit geraumer Zeit ihre militärische Funktion verloren. Die Wallanlagen erfuhren 1718 eine neue Nutzung. In diesem Jahr wurden die ersten 1.200 Maulbeerbäume zu Lasten der Cottbuser Kämmereikasse gepflanzt. Im östlichen Gebiet des heutigen Brandenburger Platzes und im westlichen Uferbereich der Spree bis in Höhe der heute beginnenden Puschkinpromenade begann man ebenfalls mit der Bepflanzung. Die meisten der Maulbeerbäume gingen mangels unsachgemäßer Pflege, durch Unwissenheit oder Desinteresse des Cottbuser Magistrat wieder ein. Der Magistrat war wegen des Misserfolges mehr als befriedigt, denn die ihm aufgeladenen Lasten wurden seitens der königlichen Kassen nicht abgegolten. So mussten die Zöllner an den Stadttoren die im Vorfeld der Stadtmauer gepflanzten Maulbeerbäume unter ständiger Kontrolle nehmen. Ähnlich erging es den Nachtwächtern in Ostrow und Brunschwieg. Der Misserfolg endete mit dem Tod Friedrich Wilhelm I. Mit Beginn der Regierungszeit Friedrich des II. im Jahr 1740 begann ein neuer Versuch der Seidengewinnung. Erneut mussten nicht nur die leeren Plätze mit Maulbeerbäumen, sondern vor allem die eingeebneten Stadtwälle bepflanzt werden. So war die heutige Puschkinpromenade ein Schwerpunkt. In Cottbus wurden jährlich rund 150 Pfund Seide gewonnen, wovon der Züchter zwei Mark pro Pfund erhielt.

Im Januar 1801 wurde von den beiden Ratspersonen Gulde und Köhler der Bestand an Maulbeerbäumen aufgenommen:

  1. Vom Luckowischen Tor auf und an den Wällen bis zum Garten des Seifensieders Schmidt 516 laubbare, 94 unlaubare.
  2. Vom Sandowischen Tore bis zur Spreebrücke 5 laubbare, 6 unlaubbare.
  3. Um und auf der Neustadt 84 laubbare, 26 unlaubbare.
  4. Vom Spremberger bis Luckowischen Tore auf und an den Wällen 339 laubbare, 68 unlaubbare.
  5. Auf den Wiesen hinter den Garten des Kriesche 22 laubbare, 12 unlaubbare.
  6. Auf der Allee von der Stadt bis an die Grenze von Kolkwitz 76 laubbare, 7 unlaubbare
  7. Von der Ströbitzer Grenze bis Glinzig 129 laubbare.
  8. Außerdem sind in der Viehtrift, bei Ackermanns Weinberg und hinter Kolkwitz 600 unlaubbare, in Summa 1171 laubbare, 813 unlaubbare Bäume. 
Cottbus Anfang des 18. Jahrhunderts mit Maulbeerbäumen an den Stadtwällen

Die Cottbuser Stadtbefestigung hatte schon seit geraumer Zeit ihre militärische Funktion verloren. Die Wallanlagen erfuhren 1718 eine neue Nutzung. In diesem Jahr wurden die ersten 1.200 Maulbeerbäume zu Lasten der Cottbuser Kämmereikasse gepflanzt. Im östlichen Gebiet des heutigen Brandenburger Platzes und im westlichen Uferbereich der Spree bis in Höhe der heute beginnenden Puschkinpromenade begann man ebenfalls mit der Bepflanzung. Die meisten der Maulbeerbäume gingen mangels unsachgemäßer Pflege, durch Unwissenheit oder Desinteresse des Cottbuser Magistrat wieder ein. Der Magistrat war wegen des Misserfolges mehr als befriedigt, denn die ihm aufgeladenen Lasten wurden seitens der königlichen Kassen nicht abgegolten. So mussten die Zöllner an den Stadttoren die im Vorfeld der Stadtmauer gepflanzten Maulbeerbäume unter ständiger Kontrolle nehmen. Ähnlich erging es den Nachtwächtern in Ostrow und Brunschwieg. Der Misserfolg endete mit dem Tod Friedrich Wilhelm I. Mit Beginn der Regierungszeit Friedrich des II. im Jahr 1740 begann ein neuer Versuch der Seidengewinnung. Erneut mussten nicht nur die leeren Plätze mit Maulbeerbäumen, sondern vor allem die eingeebneten Stadtwälle bepflanzt werden. So war die heutige Puschkinpromenade ein Schwerpunkt. In Cottbus wurden jährlich rund 150 Pfund Seide gewonnen, wovon der Züchter zwei Mark pro Pfund erhielt.  

Das Seidenhaus Sandower Straße 18

Friedichs des Großen Bemühungen um die Hebung der Seidenindustrie waren auch auf den Bau von besonderen Häusern für den Seidenbau gerichtet. Das Haus Sandower Straße 18 ist ein Denkmal aus jener Zeit. Zwischen dem Sandower Tor und den dazugehörigen Torschreiberhaus wurde 1766/67 durch den Maurermeister Samuel Stechert das Seidenhaus aufgeführt. Weil es ein Doppelhaus war, ist in den Verzeichnissen von den Seidenhäusern die Rede. 630 Reichsthaler Hilfsgelder wurden vom König zum Bau gewährt. Das nötige Holz lieferte die Tauersche Forst. Da der Maurermeister säumig bei der Abholung des Materials war, wurden die zum Bau bestimmten Blöcke gestohlen und mussten neu angewiesen werden. Ratsuntertanen aus Madlow und Dissenchen stellten Gespann und Fuhrwerk. Von 1768 bis 1771 wurde das Haus von der Kämmerei für den Seidenbau gebraucht. Weil aber bei der eigenen Verwaltung die Ausgaben die Einnahmen überstiegen, hörte man 1771 auf und begann die Maulbeerplantagen zu verpachten. Das Seidenhaus wurde an den Geldgießer und Seidenbauer Borchert für 2 Taler jährlich vermietet. Nachdem dieser sich ein eigenes Haus gebaut hatte, zogen 1778 die zwei Schuhmacherfamilien Wellenberg und Klieschnick ein. Jeder Mieter hatte 10 Taler zu zahlen. Wellenberg wurde 1788 nach Frankfurt a. d. Oder berufen, um im dortigen Waisenhaus die Leitung und Aufsicht über den Seidenbau zu übernehmen. An seiner Stelle trat der Musikus Jetzke. Dieser hatte die Wohnung noch 1795 inne, konnte aber die Miete nicht immer pünktlich Bezahlen. Im weiteren wurde er öfters ermahnt den Seidenbau nicht so lässig zu betreiben. Schon Jahre zuvor war eine bauliche Ausbesserung des Hauses nötig geworden. Stadtmaurermeister Christoph Kämpf äußert sich über den Zustand des Hauses am 26.September 1785: „ Es ist an diesen Seidenhause der Grund hinterwärts, welcher aus dem Fundamente bis an die Schwelle 9 Fuß hoch ist, gänzlich, inclusive der Wand, herausgetreten

Ansichtskarte vor 1945. Vorn der Tuchmacherbrunnen. Im Hintergrund die Häuser der Sandower Straße 18 und 19, die in städtischen Besitz waren. Beide Häuser wurden im April 1945 bei der Sprengung der Sandower Brücke zerstört und nicht wieder aufgebaut

und auch ein großer Teil herausgefallen und stündlich den Einsturz des ganzen Gebäude drohet, weil auch schon ein Schornstein schon unterwärts mit eingefallen ist und der andere ebenfalls nachfallen muß, weil sich die ganze Wand schon 1,5% Fuß herausgegeben hat. Diese Wand stehet an einen sumpfigen Orte, wobei noch ein tiefer Graben vorbei fließet und sich alles nach denselben herrunter ziehet.“ Die Ausbesserung erfolgte 1785. Der nächste massive Aus- und Umbau, vor allem im Erdgeschoß  erfolgte im Jahr 1805. Die Sachverständigen, Maurermeister Kämpf und Zimmermeister Bernhard berechneten die Kosten auf 1424 Taler und 3 Groschen.

Ansicht im Sommer 2017 Vor dem Haus befindet sich heute die Haltestelle „Sandower Brücke“ der Straßenbahnlinie 2

Die städtischen Behörden beschlossen das Haus in Erbpacht auszuschreiben um den Erbpächter die Kosten aufzudrücken. Bei der Ausbietung der Seidenhäuser verblieben die beiden Tuchfabrikanten Johann Gottlieb Wissiger und Gottlieb Arndt die Meistbietenden. Sie erklärten sich im Juli 1806 bereit, ein Erbstandsgeld von Talern 100 Talern und einen jährlichen Kanon von 52 Talern an die hiesige Kämmerei zu zahlen. Gottlieb Arndt bewohnte das Haus bis1824. In diesem Jahr verfügte die Regierung in Frankfurt a. d. Oder, das das Kontrollhaus am Sandower Tor aus Verkehrstechnischen gründen zurück gebaut wird. Der Torkontrolleur erhielt im Seidenbauhaus eine Dienstwohnung. Gottlieb Arndt erhielt 140 Taler Entschädigung.

 

 

 

 

  

 

 

 

Allgemeiner Rückgang des Seidenanbaus um 1810

Schon im April 1798 berichtete der Magistrat:

„Der Seidenbau ist allhier seit 10 und mehreren Jahren in Verfall geraten. Ehemals waren 30 Cultivateurs, welche bis 130 Pfund Seide erzeugten. Jetzt sind kaum noch 5 Cultivateurs, die sich nur aus Drang damit zu beschäftigen scheinen. Als Ursachen dieses Verfalls können angenommen werden: a) daß der Seidenbau seit mehreren Jahren wegen der verschiedenen Witterung nicht geraten; b) ist der Preis der Seide gefalllen, dagegen c) der Lohn für die Pflücker der Blätter gestiegen; d) die ehemalige Preamie, für das Pfund gewonnene Seide einen Taler, ist erniedriget“.

Nach Aufgabe des eigenen Seidenbaus pflegte der Rat die Laubbaren Maulbeerbäume zu verpachten. Eine Pacht von 2Taler und 4 Groschen waren ab nun für 14 bis 20 Bäume zu Entrichten. Im Jahre 1781/1782 nahm die Stadt aus der Verpachtung des Laubes 123 Taler und 8 Groschen ein. Durch die Vermietung der für den Seidenbau hergerichteten Stube im Rathaus und den verkauften Bäumen aus der Baumschule stieg die Einnahme auf 184 Taler und 5 Grosche. Um 1810 war ein allgemeiner Rückgang des Seidenbaus in Brandenburg-Preußen festzustellen. Immer mehr war man der Ansicht, das das Klima nicht dafür geeignet ist. Daraus ist auch die Verordnung der kurmärkischen Regierung vom Jahre 1810 herzuleiten. Sie empfahl die Ablösung der früher vielen zur Pflicht gemachten Anpflanzung der Maulbeerbäume. Diese Verfügung konstatierte einen Mangel an Aufsicht und Pflege die den noch bestehenden Plantagen, so das auf eine Widerbelebung der Seidenkultur nicht zu Hoffen war. Die Verfügung selbst hatte für Cottbus keine Bedeutung, da die Stadt seit 1807 zu Sachsen gehörte. Die sächsische Regierung wünschte im Interesse der ärmeren Bevölkerung diesen Industriezweig wieder zu beleben. Die Seidenbauer im Cottbuser Kreis, Geldgießer Borchard in Cottbus und der Religionslehrer Grabia in Ströbitz, wurden um ihre Meinung vom Magistrat befragt. Geldgießer Borchard betrieb wegen seinem hohen Alters seit 4 Jahren keinen Seidenbau mehr. Grabia hatte 1799 mit den Anbau begonnen. Beide Seidenbauer waren der Ansicht, dass der Rückgang des hiesigen Seidenkultur dem Abbau der Prämien zuzuschreiben sei. In 30 Jahren sei diese von 18 Groschen auf 4 Groschen gesunken. Die Anzahl jeniger die sich mit der Seidenkultur beschäftigen, von 38 im Jahre 1774 bis auf 6 im Jahre 1804 gesunken sei. Der Magistrat bestätigte dieses und fügte hinzu: Das Wetter sei ungünstig bei der Entwicklung der Maulbeerbäume und auf den Nachteil, den diese für den Landmann durch ihre Wurzeln und ihren Schatten verursachten. Wartung und Pflege der Würmer sei misslich und darum könne die Seidenkultur nur durch gute Prämien aufgemuntert werden.  

 

 

 

Wiederbelebung und erneuter Rückgang

Im Jahre 1828 machte die Regierung in Frankfurt a. d. Oder den Versuch, durch eine Rundverfügung, dem Seidenbau neue Wertschätzung entgegen zu bringen. Sie empfahl den Predigern und Küstern, die Kirchhöfe  mit Maulbeerbäumen zu bepflanzen. Die Landräte sollten darauf achten, das gänzlich ungenutzte Flächen mit Bäumen bepflanzt werden. Die Stämme sollten unentgeltlich verabreicht werden. Namentlich sollten Feldwege sowie wüste Stellen bei Städten und Dörfern mit Maulbeerbäumen bepflanzt werden. Im selben Jahr meldeten sich beim Magistrat drei Seidenbauer zum Wettbewerb auf die dritte von der Regierung zu Frankfurt a. d. Oder ausgesetzte Prämie von 20 Talern.

  1. Die Frau des Schuhmachermeisters  Carl Friedrich Klieschnik, Johanne Sophie geb. Berg, die 104,5 Pfund guter Cocons geerntet hatte;
  1. Schullehrer Martin Hussock aus Ströbitz mit 71,5 Pfund,  und  
  1. Johanne Grabia, die 7 Pfund 26 Lot (alt für Gramm) reine gehaspelte Seide gewonnen,  das eine Menge von 87 Pfund Cocons entsprach.

Damals gab es in Cottbus noch 360 laubbare Maulbeerbäume, deren Zahl 1829 auf 449 stieg. Der Ertrag bei der Produktion von Seide blieb aber mäßig. Die Ansässige Gewerbedeputation äußerte sich am 3. März 1833 gutachtlich: Zu einem bedeutenden Betriebe des Seidenbaues am hiesigen Orte fehlt es an Maulbeerbäumen und derselbe kann nur als Nebenbeschäftigung für Bewohner von kleineren Städten und Dörfern getrieben werden. Daher ist die Anpflanzung von Bäumen an entlegenen Orten wünschenswert, nicht auf Promenaden und Kirchhöfen, deren Ordnung durch die von den Früchten angelockten Kinder gestört wird.

Der Bestand an nutzbaren Maulbeerbäumen 1829 im Stadtgebiet war:

  • auf dem Wall zwischen Spremberger und Luckauer 36 Stück (Schullehrer Helke, Sandow)
  • vom Luckauer Tor bis zum Koblickschen Garten 46 Stück (Pächter Schullehrer Christian Lübeck, Döbrick)
  • Luckauer Wall, Stadtgrabenseite 24 Stück (Schuhmacher Klieschnick)
  • Luckauer Wall gegenüber 20 Stück (Schullehrer Lehmann, Saspow)
  • Luckauer Vorstadt bis Kolkwitzer Grenze 40 Stück (Schullehrer Hussock, Ströbitz)
  • von der Stadt nach Madlow und auf der Viehtrift 64 (Schullehrer Helke, Sandow)  

 

 

Zusammenfassung

Langfristig gesehen blieb der Versuch die Seidenindustrie im Kreis Cottbus zu etablieren ein Misserfolg. Waren auf Befehl des Königs bereits 1718 die ersten Maulbeerbäume in Cottbus gepflanzt worden und hatte auch Friedrich II. Prämien ausgesetzt, die dazu führten, das in Cottbus die Stadtwälle sowie sonstige leere Plätze mit Maulbeerbäumen bepflanzt wurden, so blieb die Seidenproduktion doch durchgängig gering. Im Jahr 1801 bewirtschafteten die Seidenbauer in Cottbus und Umgebung fast 200 Maulbeerbäume. Doch die Ausbeute blieb bescheiden. Im Durchschnitt wurden jährlich 150 bis 160 Pfund gewonnen. Nur das Jahr 1773 mit 244 Pfund stellte eine rühmliche Ausnahme dar. Die Kürzung der Prämien und der Preisverfall für Seide in den folgenden Jahren beendete allmählich das „Abenteuer Seidenraupenzucht“ in Cottbus. Ähnlich wie zum Beispiel die Tabakindustrie, die infolge von Überregulierung zum Misserfolg führte, hatte auch das staatlich forcierte Projekt der Förderung des Seidengewerbes keine dauerhafte industrielle Zukunft.  

 

 

Bilder der Gegenwart

Maulbeerbäume wachsen in der Stadt recht unbeobachtet. Sie fallen erst im Sommer auf, wenn die Früchte auf den Boden fallen. Der mit rund 150 Jahren älteste Maulbeerbaum steht auf dem Gelände der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG in der Schillerstraße.

Weißer Maulbeerbaum auf dem Gelände der LWG in der Schillerstraße
Naturdenkmal – Maulbeerbaum in der Schillerstraße
Informationstafel zum Maulbeerbaum

  

 

 

Nachweise

Literatur:

1.Fritz Schmidt – „Märkischer und heimischer Seidenbau“ Albert Heine, Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Cottbus 1925

2.Günter Bayerl – „Peripherie als Schicksal und Chance“ Studien zur neuen Geschichte der Niederlausitz, Waxmann Verlag 2011

  1. Cottbuser Heimatkalender 2011, Manfred Rescher „Noch wachsen Maulbeerbäume“
  2. Christine Exler – „Silberlinge und Seidenspinner: Auf den Spuren Friedrich II.“ 29.Juni 2012 Regia Verlag
  3. Roswitha Knappe – „Cottbuser Bäume“ REGIA VERLAG 27.05.2014
  4. Dr. Gerhard Krüger – „Die Geschichte der Stadt Cottbus“ Ueberblick von Dr. Gerhard Krüger, Albert Heine, Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Cottbus 1930

Webseite:              

  1. rbb Preußen-Chronik | Begriff: Seidenbau
  2. Cottbus: Der missglückte Versuch mit der Seidenraupe
  3. Cottbus: Misserfolge mit Seidenraupen
  4. Werkstoffe – Technik – Planet Wissen
  5. http://aktenlage.net/Amt-Bork/Seidenproduktion-in-Preussen/
  6. http://www.abenteuer-seidenstrasse.de/ seide/seide-herstellung-produktion.html
  7. http://www.payer.de/Seidenraupen, Teil 1 (Entwicklungsländerstudien)
  8. http://www.woz.ch/- Maulbeerbäume und Seidenwürmer.
  9. Was macht Seide so besonders? | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

(1) Weitere Recherchen zum Haus, Sandower Straße 18 nach1824 ergaben keine eindeutige und verwertbare Erkenntnisse. Es blieb im Besitz der Stadt und wurde bis Ende 1945 vermietet, was aus Adressbüchern der damaligen Zeit ersichtlich ist. Ende des 2. Weltkrieges wurde das Haus bei der Sprengung der Sandower Brücke mit zerstört und nicht wieder aufgebaut.

 

                                                                                        Adressbuch 1895: Mieter Sandower Straße 19