Spremberger Vorstadt

 

Inhaltsverzeichnis

Geschichte
Einwohnerzahlen
Erwähnenswertes in der Spremberger Vorstadt
Geodaten
Quellen

 

Spremberger Vorstadt

Geschichte

Spremberger Vorstadt von oben. Foto: LR-Cottbus

 

Prägnant sind die beiden großen Ausfallstraßen: Straße der Jugend/Dresdner Str., bzw. Taubenstraße/Thiemstraße. Es ist wenig über die Entstehung der Spremberger Vorstadt bekannt. Überlieferungen datieren die Entstehung ins 18. Jahrhundert. Vor Entstehung als Wohngebiet wurde Weinbau betrieben. Quellen zur Entstehung von Wohn- und Geschäftshäusern liegen nicht vor. Es dürfte sich aber um einfache Fachwerkbauten (wie sie noch vereinzelt in Umlanddörfern zu finden sind) handeln.

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Nach dem 30-jährigen Krieg lebten lediglich 9 Familien hier, die sich von Landwirtschaft ernährten. Im späten 18. Jahrhundert wurden sog. Kolonistenhäser (Siedlerhäuser) zum Zweck der Ansiedlung dringend benötigter Wollspinner für die Tuchproduktion errichtet. Um 1800 war die Spremberger Vorstadt, bedingt durch die verkehrsgünstige Lage, bereits relativ dicht besiedelt. Weiter entwickelt hat sich die Wohn- und Arbeitsstadt durch Ansiedlung kleinerer Handwerksbetriebe, die nebenbei Landwirtschaft betrieben. 1840 waren bereits 175 Hausnummern vergeben. Die weitere Bauentwicklung zur städtisch geprägten Vorstadt wurde 1860-1880 durch den Bau von Bahnstrecken vorangetrieben. Auch siedelte sich 1874 in der Bellevuestraße (heute Bautzener Straße) eine gewerbliche Vereinsbrauerei (gegründet 1863) an. Sie war bis in unsere Zeit die bedeutendste Brauerei der Stadt.

Durch den Bau einer Schule in der Spremberger Straße 1465 (1822 saniert und ausgebaut) findet sich eine Ersterwähnung der Spremberger Vorstadt. Als von Beginn an zugehöriger Stadtteil von Cottbus findet sich kein Datum der genauen Entstehung.

Durch den Bau eines Bürger-Kasinos „Haus der Jugend“, eingeweiht im Jahr 1951, erhielt die wichtige Verbindungsstraße ihren Namen Straße der Jugend/Dresdner Straße in Richtung Spremberg (sogar bis zum Stadtteil Madlow).

Erwähnenswert ist auch das Carl-Thiem-Klinikum, welches am 1. April 1914 als Vereinigte Städtische und Thiemsche Heilanstalt gegründet wurde. Benannt nach dem Initiator und Mitgründer Carl Thiem hieß es zwischen 1952 und 1991 Bezirkskrankenhaus Cottbus. Mit der Wende bekam es 1991 den heutigen Namen. Erstaunlich ist die Größe: Mit 21 Teilkliniken, zwei Instituten und zahlreichen zertifizierten Zentren ist es das größte Klinikum im Bundesland Brandenburg. In unmittelbarer Nähe des Klinikums befinden sich auch das Sana-Herzzentrum, das Institut für Transfusionsmedizin des DRK samt Blutspendedienst, sowie das Ronald McDonald Haus Cottbus.

 

Einwohnerzahlen

2015 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000
14.050 14.189 14.057 14.050 13.954 14.349 14.395 14.538 14.324 14.658 14.901

31.03.2019 31.12.2018 31.12.2017
14.062 14.055 14.162

 

Erwähnenswertes in der Spremberger Vorstadt

Sehr interessant ist die geschichtliche Erwähnung verschiedener Bauwerke und Sehenswürdigkeiten aus diesem Stadtteil.

Alte Chemiefabrik

Alte-Chemiefabrik. Foto: LR-Cottbus
Der Hauptteil des heutigen Gebäudes wurde 1893 erbaut und war zu dieser Zeit eine Tuchfabrik. Zu DDR Zeiten gehörte das ganze Areal bis hin zur Tangente den VEB Chemischen Werke.
Seit 1993 stand das Gebäude, was heute die Alte Chemiefabrik ist, leer. Im Jahr 2005 wurde das gesamte Gebäude dann komplett saniert und es entstanden moderne Arbeits- und Veranstaltungsräume.

Mit vielen Parkplätzen und verkehrsgünstig zwischen Hauptbahnhof und dem Messegelände Cottbus gelegen, stellt die Alte Chemiefabrik mit einem über 3.600 m² großen Garten für anspruchsvolle Feste einen adäquaten Rahmen. Hier werden eine Menge Partys, Shows und gute Unterhaltung auf die Beine gestellt.

Alter Jüdischer Friedhof

Jüdische Gedenktafel in der Straße der Jugend. Foto: S. Liebscher

Die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde Cottbus wurden bis zum Jahr 1814 in Friedland begraben. Der erste jüdische Friedhof der Stadt Cottbus, der „Alte Jüdische Friedhof“, entstand um 1817 in der Dresdener Straße.

Nachdem auf dem „Alten Jüdischen Friedhof“ um 1916 alle Grabstätten belegt waren, wurde eine neue Fläche benötigt. 1916/17 entstand innerhalb des städtischen Hauptfriedhofs, des Südfriedhofs, der „Neue Jüdische Friedhof“.

Während der Nazi-Herrschaft wurde der Friedhof geschändet, es blieb aber eine Reihe von Grabsteinen erhalten. 1945 wurde die Begräbnisstätte bei einem Bombenangriff teilweise zerstört.

Auf Antrag des Stadtgartenamtes wurde 1950 das Gelände in eine Parkanlage mit Gedenkstein umgewandelt. Der „Alte Jüdische Friedhof“ ist heute noch in seiner vollständigen Grundfläche vorhanden.

ASB Seniorenzentrum „Riedelstift“

In der Bautzener Straße 42/43. Foto: S. Liebscher

Der Gebäudekomplex des Seniorenheims „Riedelstift“ ist in den Jahren 1896 bis 1907 durch Stiftungen Wilhelm Riedels entstanden.

Gegen Ende des Jahres 1930 wurde aus dem „Riedelstift“ ein Rentnerheim.

Nach 1990 wurde das „Riedelstift“ als Seniorenheim von der Stadt Cottbus zur freien Trägerschaft ausgeschrieben. Im April 1993 wurde das Heim mit allen Mitarbeitern vom Arbeiter-Samariter-Bund, Ortsverband Cottbus/Niederlausitz e. V., übernommen.

Bewegte Grundschule

In der Straße der Jugend 75. Foto: S. Liebscher

Der erste Spatenstich für die damals höhere Bürgerschule erfolgte am 07.03.1885. Der erste Unterricht fand am 14.01.1886 statt.

Im Februar 1945 wurde die Schule durch einen Bombenangriff stark beschädigt. Dann besetzte die Rote Armee im April 1945 das Gebäude, aber schon im Mai wurde es wieder für den Unterricht freigegeben.

Nach langem Leerstand und umfangreichen Umbauten, zog die bewegte Grundschule in freier Trägerschaft ein.

Carl-Thiem-Klinikum

Klinikum in der Thiemstraße 111. Foto: H. Ibel

Am 1. April 1914 eröffnet Carl Thiem in Cottbus die „Vereinigten Städtischen und Thiemschen Heilanstalten“.

Im Februar 1945 bei Luftangriffen zu 90 Prozent zerstört, wurde das Krankenhaus bis Ende 1949 in drei Stufen wieder aufgebaut. Nach der Ernennung zum Bezirkskrankenhaus 1953 spezialisierte sich der klinische Betrieb.

Nach der Wende wurde es 1991 auf seinen heutigen Namen umbenannt.

Ab 2003 wurde ein umfassendes Neubauvorhaben im Gesamtumfang von rund 117 Millionen Euro realisiert – das größte Krankenhausinvestitionsprogramm im Land Brandenburg.

Fröbel-Kindergarten Süd

in der Gartenstraße 18. Foto: H. Ibel
Der Kindergarten Süd war der erste Neubau einer Kindereinrichtung nach dem Zweiten Weltkrieg in Cottbus. 1956 wurde er eröffnet. Seit Juli 2005 wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude umfassend saniert. Der Kindergarten Süd wird heute von der Fröbel Cottbus GmbH geführt.

Fürst-Pückler-Passage

in der Vetschauer Straße 11. Foto: LR-Cottbus

Am 18. November 1993 öffnete nach zweijähriger Bauzeit die „Fürst-Pückler-Passage“ in unmittelbarer Nähe des Cottbuser Hauptbahnhofes. Die Einkaufspassage, eine gelungene Konstruktion aus Stahl, Glas und Naturstein, im Ensemble mit einem 46 m aufragenden Büro- und Praxenturm sowie dem Radisson SAS Hotel ist zu einem neuen Wahrzeichen von Cottbus geworden.

Die Einkaufspassage wurde nach dem berühmten Weltreisenden und Gartenarchitekten Hermann Fürst von Pückler benannt.

Indoorspielplatz-PiPaPo

In der Welzower Straße 26. Foto: H. Ibel

Das Freizeitbad Splash war im Oktober 1997 in der alten Volksschwimmhalle aus den 1970er Jahren eröffnet worden.

Im April 2007 stellte es den Betrieb ein.

In Dezember 2012 öffnete der Hallenspielplatz PiPaPo. Die ehemaligen Umrisse der Schwimmhalle erkennt man noch heute, denn die Spielflächen sind in ehemaligen Schwimmbecken eingelassen.

Knappschaft Bahn See

Auf dem Knappschaftsplatz 1. Foto: LR-Cottbus

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist am 28.01.2010 das neue Verwaltungsgebäude der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) eröffnet worden.

Am Standort Cottbus sind mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KBS beschäftigt.

Lausitz-Arena

in der Hermann-Löns-Straße 18. Foto: H. Ibel
Die Lausitz-Arena ist eine Sportmehrzweckhalle im Sportzentrum Cottbus. Der Komplex ist architektonisch mit zwei separaten Hallen angeordnet, wobei die Sportmehrzweckhalle (Dreifeldhalle, Parkettbelag) mit dem zu erwartenden Besucherverkehr in den Vordergrund, die Zweifeldhalle (Kunststoff-Sportbelag) für den Trainings- und Schulbetrieb in den Hintergrund gerückt ist. Die Dreifeldhalle hat eine Kapazität von 2.000 Besuchern und wird für Großveranstaltungen (u. a. Internationales Springer-Meeting, Turnier der Meister) sowie als Spielstätte des Cottbuser Handballvereins LHC Cottbus genutzt.

Lausitzer Rundschau

In der Straße der Jugend 54. Foto: H. Ibel

Die Zeitung wurde am 20. Mai 1946 in Bautzen gegründet und zog 1952 nach Cottbus. Sie war in der DDR Organ der SED für die Lausitz, später Organ der SED-Bezirksleitung im Bezirk Cottbus. Am 18. Januar 1990 erschien die Lausitzer Rundschau erstmals formal als unabhängige Publikation.

Die Lausitzer Rundschau gehört zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 61,3 Prozent gesunken.

Der Verlag gibt außerdem die Gratiszeitung Lausitzer Woche (bis 2015 Lausitz am Sonntag) heraus.

Lila Villa – Villa Thiem

In der Thiemstraße 55. Foto: H. Ibel

Die Villa wurde 1914 als Wohnhaus für den Krankenhausgründer Dr. Carl Thiem gebaut. Bei dem zweigeschossigen Gebäude handelt es sich um eine denkmalgeschützte, gründerzeitliche Villa.

1990 zog das Frauenzentrum Cottbus in die Räumlichkeiten ein.

Mit den zielgruppenspezifischen Angeboten ist das Frauenzentrum ein wichtiger Baustein im Netzwerk der sozialen Einrichtungen für die östliche Spremberger Vorstadt. Es vertritt speziell Fraueninteressen und bietet ein vielseitiges Programm Bildungs fördernder, kreativer und sportlich körperlicher Aktivitäten, Hilfe und Beratungsangebote sowie Gesprächsrunden und gemeinsame Freizeitaktivitäten an.

Im Jahr 2005 wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Lutherkirche

In der Thiemstraße 27. Foto: H. Ibel

Die Lutherkirche wurde 1911/1912 nach den Plänen des Berliner Architekten Robert Leibnitz errichtet.

Bei einem Bombenangriff im Februar 1945 wurde die Kirche fast völlig zerstört und sollte dann abgerissen werden. Durch eine große Spendenaktion der Gemeinde konnte die Kirche vor dem Abriss bewahrt und 1951 erneut eingeweiht werden.

Bis 1978 zog sich die Beseitigung der äußeren Kriegsschäden hin, bei der leider zahlreiche Jugendstilelemente verloren gingen. Heute ist der Innenraum sehr schlicht gehalten, Kanzel und Altar sind in Klinkermauerwerk erbaut.

Menschenrechtszentrum

In der Bautzener Straße 140. Foto: LR-Cottbus

1860 wurde das Cottbuser Zentralgefängnis eröffnet. Zur NS-Zeit wurde es als Jugendgefängnis und Frauenzuchthaus genutzt. Zu DDR-Zeiten wurde es zum Strafvollzug des Ministeriums des Innern genutzt. Es galt als das typische politische und Freikauf-Gefängnis der DDR.

2002 wurde das Gefängnis geschlossen.

Am 1. Februar 2008 übergab die Stadt Cottbus dem Menschenrechtszentrum ein Gebäude als Teilliegenschaft im Rahmen einer Nutzungsvereinbarung, um hier eine Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsstätte zu errichten. Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. konnte mit Hilfe privater Spender und des Landes Brandenburg 2011 das 22.000 m² große Areal erwerben.

Markgrafenmühle

Teil mit Appartements. Foto: T. Glatzer

Die erste Erwähnung einer Wassermühle an einem von der Spree abgezweigten Mühlengraben im Süden von Cottbus stammt aus dem Jahr 1454. Hier wurde hauptsächlich Getreide gemahlen.

Um 1840 nutzte ein Tuchfabrikant die Wasserkraft der Mühle für seine Tuchfabrikation. Zu diesem Zeitpunkt entstand eine sogenannte „Tabagie mit Kegelbahn“, in der geraucht werden durfte und auch Tabakwaren verkauft wurden. 1885 wurde unter gleichem Namen ein Restaurant eröffnet. Am 25.09.1891 brannte die Mühle bis auf die Grundmauern nieder. Ab Oktober 1891 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Das nicht in Mitleidenschaft gezogene Restaurant mit Kaffeegarten war jahrzehntelang eine sehr beliebte Ausflugsstätte. Ebenfalls wurden auch Kahnfahrten angeboten.

Heute werden teilweise Apartments und Ferienwohnungen vermietet.

​Weitere Bilder zur Markgrafenmühle

Nebengebäude am Mühlengraben. Foto: T. Glatzer
Teil mit Ferienwohnungen. Foto: T. Glatzer
Eingangsbbereich Mietwohnungen. Foto: T. Glatzer

 

Paulinen Wohnanlage

In der Thiemstraße 71. Foto: LR-Cottbus

Das 13-geschossige Hochhaus ist ein klassischer Vertreter der sozialistischen Architektur der 1960er Jahre, in denen es erbaut wurde. Das Hochhaus steht unter Denkmalschutz.

Da es immer mehr ältere Bürger in der Stadt gibt, entstand hier nun die Paulinen Wohnanlage, die im Juni 2010 als Einrichtung für betreutes Wohnen eröffnet wurde.

Radisson Blu Hotel

In der Vetschauer Straße 12. Foto: LR-Cottbus

Am 01.09.1994 öffnete das markant geschwungene Gebäude erstmals seine Türen für Gäste aus aller Welt.

Das Radisson Blu Hotel liegt im Herzen von Cottbus, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof und ist nur einen kurzen Spaziergang von der Altstadt entfernt.

Ronald McDonald Haus

In der Leipziger Straße 48. Foto: H. Ibel

Das Ronald-McDonald-Haus Cottbus ist ein Zuhause auf Zeit für Familien mit schwer kranken Kindern aus der Lausitz.

In 15 Apartments können seit Mai 2003 Eltern in der Nähe ihrer Kinder, die im Carl-Thiem-Klinikum in Behandlung sind, untergebracht werden.

Sana Herzzentrum

In der Leipziger Straße 50. Foto: LR-Cottbus

Seit 1995 werden am Sana-Herzzentrum Cottbus Patienten behandelt, damals vorerst in einem Operations-Container als Interimslösung. Im Juni 1998 wurde der erste Bauabschnitt des Neubaus in der Leipziger Straße feierlich eingeweiht.

Seit April 2000 gehört das Sana-Herzzentrum Cottbus hundertprozentig zur Sana-Kliniken AG.

1. Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Soziales
2. Kinder und Jugendnotdienst

1. in der Thiemstraße 37 / 2. in der Thiemstraße 39. Foto: H. Ibel

Das Verwaltungsgebäude in der damaligen Feldstraße mit dem Garnisonslazarett wurde 1905 errichtet. Im März 1914 wurde die Feldstraße in Thiemstraße, nach Dr. Carl Thiem, umbenannt. Das ehemalige Garnisonslazarett in der Thiemstraße 37 und das Verwaltungsgebäude in der Thiemstraße 39 wurden 1955 in das größte Säuglingsheim der DDR umgebaut. Zur gleichen Zeit stellte man die Figurengruppe „Säuglingsschwester mit Kindern“ zwischen den Gebäuden auf.

Heute sind in der Thiemstraße 37 die Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Soziales und in der Thiemstraße 39 der Kinder- und Jugendnotdienst untergebracht.

Sportzentrum

In der Dresdener Straße 18. Foto: Energie Cottbus
Plan Sportstätte

Das Stadion entstand auf den Trümmern einer in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zerstörten Sportanlage. Der Beschluss zum Wiederaufbau wurde im November 1948 getroffen. Mit Wettkämpfen aller Art wurde die gesamte Anlage vom 15. bis 17. August 1952 vor 20.000 Zuschauern eröffnet. 1979 wurden die Sportstätten dem damals neuesten internationalen Standard angepasst.

Am 31. Oktober 1987 wurde eine neugebaute Radrennbahn (das heutige Cottbuser Radstadion) eingeweiht.

Das Sportzentrum Cottbus ist eines der größten und modernsten Sportanlagen im Land Brandenburg.

Strombad – Städtisches Sommerbad

In der Stromstraße 14. Foto: Bilder Cottbus

Am westlichen Ufer der Spree eröffnete 1925 das städtische Gemeinschaftsbad.

Das Cottbuser Sommerbad zählt zu den ältesten Freibädern Deutschlands. Nach der Wende wurde die Anlage vom Jugendhilfeverein Cottbus übernommen. Im Jahre 1992 wurde der Bäderbetrieb eingestellt.

Es ist gelungen, denkmalgeschützte Objekte städtebaulich und funktional zu erhalten.

Das Gelände wird heute als Jugendfreizeitstätte genutzt.

 

Geodaten

 

Quellen

Wikipedia,Bilder zu Cottbus, GeoPortal Cottbus, Lichtblick Cottbus e.V., LR-Cottbus

Redaktionsschluss: November 2019, Veröffentlichung: Dezember 2019, Überarbeitung August 2020