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Bahnhof (Cottbus)

Cottbus Hauptbahnhof

Cottbus Hauptbahnhof
Chóśebuz głowne dwórnišćo
Empfangsgebäude, Straßenseite (2009)
Empfangsgebäude, Straßenseite (2009)
Daten
Lage im Netz Kreuzungsbahnhof
Bauform ehemaliger Inselbahnhof
Bahnsteiggleise 10 (ehem. 12), davon
  • 9 Durchgangsgleise
  • 1 Kopfgleis (ehem. 3)
Abkürzung BCS
IBNR 8010073
Kategorie 2
Eröffnung 13. September 1866
Lage
Stadt/Gemeinde Cottbus
Land Brandenburg
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 45′ 3″ N, 14° 19′ 35″ OKoordinaten: 51° 45′ 3″ N, 14° 19′ 35″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Brandenburg

Cottbus Hauptbahnhof (niedersorbisch Chóśebuz głowne dwórnišćo; bis 9. Dezember 2018 Cottbus) ist der größte Personenbahnhof im Land Brandenburg. Er liegt südlich der Cottbuser Innenstadt und wird täglich von rund 12.000 Reisenden frequentiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Empfangsgebäude in Insellage auf historischer Postkarte. Blick von den Bahnsteigen
Spreewaldbahnhof
Altes Bahnhofsgebäude vor dem Zweiten Weltkrieg
Ehemalige Güterabfertigung

Der Bahnhof Cottbus ging am 13. September 1866 mit der Eröffnung der Bahnstrecke aus Berlin in Betrieb. 1867 wurde diese bis Görlitz verlängert. 1870 wurde das Empfangsgebäude eingeweiht; durch seine Lage zwischen den Gleisen entstand ein Inselbahnhof. In den folgenden Jahren wurden weitere Bahnstrecken in der Region gebaut. Für die Großenhain–Cottbuser Eisenbahn wurde 1873 der Großenhainer Bahnhof, nördlich des Berliner Bahnhofs, gebaut. 1880 wurde dieser Bahnhof wieder geschlossen und die Züge vom Berliner Bahnhof abgefertigt. Das Empfangsgebäude des Großenhainer Bahnhofs existiert noch und dient der Bahnverwaltung.

1886 wurden die Bahnsteige durch einen Tunnel verbunden. Im Norden des Bahnhofes entstanden Güterverkehrsanlagen.

1899 baute die Spreewaldbahn ihren Endbahnhof mit Anschluss an den Staatsbahnhof nördlich der Anlagen. Die letzten Reste dieses Betriebes wurden 1983 abgebaut, das Empfangsgebäude blieb erhalten.

Bereits 1927 gab es Planungen, wegen der beengten Situation das Empfangsgebäude in Insellage durch ein neues Gebäude auf der Südseite der Gleise abzulösen. Diese wurden jedoch wegen der Weltwirtschaftskrise nicht verwirklicht.

Bahnhof Cottbus, Empfangsgebäude von Osten (1990)

Im Februar 1945 wurden das Empfangsgebäude und weitere Teile des Bahnhofes bei einem Luftangriff zerstört. Nach dem Krieg mussten deswegen anstelle der zerstörten Gebäude Baracken für die Reisendenabfertigung gebaut werden. Dieses Provisorium hielt sich eine lange Zeit, erwies sich jedoch mehr und mehr als ungenügend. Ende der 1960er Jahre gab es deswegen erneute Planungen für den Bau eines Empfangsgebäude auf der Südseite. 1970 begannen die ersten Bauvorbereitungen. Da Cottbus insbesondere für den Güterverkehr nicht zuletzt wegen des umfangreichen Braunkohleabbaus in der Region ein wichtiger Eisenbahnknoten war, mussten vor dem Bau umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehörte der zweigleisige Ausbau mehrerer Strecken im Bereich Cottbus, um den Knoten zu entlasten. Ein zusätzlicher Bahnsteig wurde gebaut. 1974 begannen die Arbeiten für den neuen Bahnsteigtunnel. Nach vierjähriger Bauzeit ging am 5. Oktober 1978 schließlich das neue Empfangsgebäude in Betrieb.

Am 30. September 1989 wurde der elektrische Betrieb auf der Strecke Lübbenau–Cottbus und damit im Bahnhof Cottbus aufgenommen. Am 16. Dezember desselben Jahres folgte die Strecke aus Richtung Finsterwalde. 1990 folgten die Strecken in Richtung Senftenberg und Guben.

1995 fand die Bundesgartenschau in Cottbus statt. Aus diesem Anlass wurde das Empfangsgebäude umfassend saniert und ausgebaut. Am 7. Dezember 2002 wurde ein ICE 2 (Baureihe 402) von der damaligen Oberbürgermeisterin Karin Rätzel im Bahnhof Cottbus auf den Namen Cottbus/Chóśebuz getauft.

Ende November 2010 ging ein neues elektronisches Stellwerk in Betrieb. Dieses ersetzte dreizehn alte Stellwerke und steuert alle Signale, Weichen und Bahnübergänge im Bereich des Cottbuser Bahnhofes von der Betriebszentrale in Berlin-Pankow aus. Während der Inbetriebnahme der rund 50 Millionen Euro teuren Anlage musste der Bahnhof für ein komplettes Wochenende gesperrt werden.[9]

Im Jahr 2016 begannen umfangreiche Arbeiten zum Umbau des Bahnhofs und seines Umfelds. Dabei werden die Bahnsteige erneuert und beide Vorplätze im Norden und Süden des Bahnhofs neugestaltet. Die Straßenbahnen bekommen dabei eine neue Gleisführung. Neben dem Empfangsgebäude entsteht ein neues ÖPNV-Terminal zum Umstieg auf Straßenbahnen und Busse.[10] Am 21. November 2018 ging die Verlängerung des Tunnels vom Empfangsgebäude zu den nördlichen Bahnsteigen und auf die Nordseite der Bahnanlagen in Betrieb.[11]

Seit dem 10. Dezember 2018 trägt der Bahnhof offiziell den Namen Cottbus Hauptbahnhof.

Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelinsel
Bahnhofshalle

Der Bahnhof liegt südlich der Innenstadt in Ost-West-Lage. Die ursprüngliche Anlage des Bahnhofes als Inselbahnhof kann man noch gut an der großen Freifläche zwischen den Gleisen erkennen. Auf dieser Mittelinsel sind einige Nebenbauten des nach dem Krieg entstandenen provisorischen Bahnhofsgebäudes erhalten geblieben. Ursprünglich war der Bahnhof von der Bahnhofstraße aus zu erreichen, die im Osten des Bahnhofes auf einer Brücke über die Gleise verläuft, heute gibt es von der Brücke keine Verbindung mehr.

An der Mittelinsel gibt es zu beiden Seiten Bahnsteige an Durchfahrtsgleisen und einige Kopfgleise. Das Empfangsgebäude im Stil der 1970er Jahre liegt auf der Südseite der Gleise. Beim Umbau wurde davor ein neuer Hausbahnsteig angelegt. Zwischen Empfangsgebäude und Mittelinsel liegen zwei Inselbahnsteige, nördlich davon ein weiterer.

Der ursprüngliche Bahnhofstunnel, oft Spreewaldtunnel genannt, verband die Bahnsteige und die Mittelinsel mit dem Nordausgang. Er trägt seinen Namen nach dem vor dem Ausgang gelegenen Spreewaldbahnhof, Anfangspunkt der 1970 stillgelegten schmalspurigen Spreewaldbahn. Mit dem Umbau des Bahnhofs um 1980 entstand ein zweiter Tunnel, etwa 100 Meter weiter östlich, der vom südlich der Gleise gelegenen neuen Empfangsgebäude zur Mittelinsel führt. Um vom Empfangsgebäude zum nördlichsten Bahnsteig oder zum Nordeingang zu gelangen, musste zwischen beiden Tunneln gewechselt werden. Seit November 2018 führt der neue Tunnel vom Empfangsgebäude durch zu allen Bahnsteigen und zur Nordseite des Bahnhofs. Der neue Tunnelausgang liegt im Bereich des ehemaligen Großenhainer Bahnhofs und ist barrierefrei per Aufzug zugänglich. Im Zuge des Tunnelbaus entstanden Fahrradabstellmöglichkeiten sowie Parkplätze auf dem neuen nördlichen Vorplatz.

Denkmalgeschütztes Stellwerk B23

Am Nordeingang befinden sich keine Fahrgastabfertigungsanlagen oder Warteräume. Zwischen Nordeingang und den Bahnsteigen befinden sich Anlagen für den Güterverkehr. Diese sind zum größten Teil nicht mehr in Betrieb, so unter anderem die Güterabfertigung und das Containerterminal.

Im Empfangsgebäude befinden sich Reisezentrum, diverse gastronomische Einrichtungen, Buchladen, ein Laden mit lokalen Produkten. Wartemöglichkeiten gibt es direkt in der beheizten Bahnhofshalle.

Direkt vor dem Empfangsgebäude ist die Haltestelle der Straßenbahnlinien 1 und 5 sowie einiger Buslinien, die Straßenbahnlinien 2, 4 und 5 halten östlich des Bahnhofes an der Kreuzung Bahnhofstraße/Stadtring.

Unter Denkmalschutz steht das Stellwerk B23 östlich der Bahnhofsbrücke, das seit dem Anschluss des Bahnhofs an ein elektronisches Stellwerk nicht mehr in Betrieb ist. Ebenfalls auf der Denkmalliste stehen die Gebäude des Spreewaldbahnhofs und des Bahnhofs der Großenhain-Cottbuser Eisenbahn nördlich der Bahngleise.[12]

„Cottbus Hauptbahnhof“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 2000 war der Bahnhof der einzige Personenbahnhof der Stadt. Eine Unterscheidung durch Namenszusätze war nicht erforderlich. Seitdem entstand der Haltepunkt Cottbus-Sandow, auch die verlegten Haltepunkte Cottbus-Merzdorf und Cottbus-Willmersdorf Nord in eingemeindeten Vororten tragen nun ein Cottbus im Namen. Mit dem Umbau für die Bundesgartenschau 1995 wurde „Bahnhof Cottbus“ an der Außenfassade durch „Cottbus Hauptbahnhof“ ersetzt. Bahnamtlich wird der Bahnhof Cottbus aber erst ab Dezember 2018 als Cottbus Hbf bezeichnet. Sowohl der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg als auch die städtischen Verkehrsbetriebe von Cottbus – Cottbusverkehr – nannten diese Station in ihren Auskunftsmedien schon lange zuvor „Cottbus Hauptbahnhof“.

Verkehrsangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Fahrplanjahr 2019 wird Cottbus von folgenden Linien bedient:

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
IC 56 Cottbus Hbf – Berlin – Magdeburg – Hannover – Bremen – Oldenburg – Emden – Norddeich Mole einzelner Zug DB Fernverkehr
RE 1 Cottbus Hbf – Guben – Eisenhüttenstadt – Frankfurt – Berlin – Potsdam – Brandenburg – Magdeburg einzelne Züge DB Regio Nordost
RE 2 Cottbus Hbf – Lübben – Königs Wusterhausen – Berlin – Nauen – Wittenberge – Schwerin – Wismar 060 (Cottbus–Wittenberge)
120 (Wittenberge–Wismar)
Ostdeutsche Eisenbahn
RE 10 Cottbus Hbf – Calau – Doberlug-Kirchhain – Falkenberg – Torgau – Eilenburg – Leipzig 120 DB Regio Nordost
RE 18 Cottbus Hbf – Neupetershain – Senftenberg – Ruhland – Priestewitz – Coswig – Dresden 120 DB Regio Nordost
RB 11 Cottbus Hbf – Peitz Ost – Guben – Wellmitz – Eisenhüttenstadt – Finkenheerd – Frankfurt 060 DB Regio Nordost
RB 41 Cottbus Hbf – Kolkwitz – Kunersdorf – Vetschau – Raddusch – Lübbenau – Lübben 120 Ostdeutsche Eisenbahn
RB 43 Cottbus Hbf – Calau – Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain – Falkenberg – Herzberg 120 DB Regio Nordost
RB 46 Cottbus Hbf – Cottbus-Sandow – Klinge – Forst 060 Ostdeutsche Eisenbahn
RB 49 Cottbus Hbf – Neupetershain – Senftenberg – Ruhland – Elsterwerda-Biehla – Falkenberg 120 DB Regio Nordost
RB 65 Cottbus Hbf – Spremberg – Weißwasser – Horka – Görlitz – Hagenwerder – Zittau 060 Ostdeutsche Eisenbahn

Bahnhofssanierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spreewaldtunnel sollte ursprünglich im Jahr 2014 außer Betrieb gehen

Der Bahnhof war nach dem Umbau in den 1970er-Jahren in vielerlei Hinsicht ein Provisorium geblieben, so fehlte u. a. ein durchgehender Personentunnel.

Ende 2008 beantragte die DB Netz AG beim Eisenbahn-Bundesamt den Rückbau weiter Teile der Infrastruktur des einstigen Containerterminals an der Nordseite des Bahnhofs.[13] Die Deutsche Bahn plante seit 2008 den Umbau des Bahnhofs, rund 100 Millionen Euro waren veranschlagt, um alle Gleisanlagen und Bahnsteige des Personenbahnhofs bis 2011 neu zu bauen.[14]

Die Umbaupläne wurden zunächst auf 2014 verschoben. Als Ersatz für den alten Spreewaldtunnel sollte der östliche, neuere Tunnel verlängert werden und alle Bahnsteige erschließen. Die Deutsche Bahn wollte jedoch einen nördlichen Ausgang nicht finanzieren. Dadurch hätte sich mit Schließung des Spreewaldtunnels der Fußweg in die nördlich angrenzenden Wohngebiete und in die Innenstadt deutlich verlängert.[15] Im August 2012 beschloss die Stadt Cottbus, Mittel für die Planung der Verbreiterung des östlichen Bahnhofstunnels als Voraussetzung für dessen Verlängerung bereitzustellen.[16]

Im Mai 2013 gaben Deutsche Bahn und Landesregierung bekannt, den Cottbuser Bahnhof bis 2017 umzubauen und hierfür 23 Millionen Euro zu investieren. Die Bahnsteige sollen erneuert und mit Aufzügen ausgestattet werden. Die Stadt plante ursprünglich bis 2015 einen Ausbau des Bahnhofsvorplatzes, dort sollen der gesamte städtische sowie der Nah- und Fernverkehr gebündelt werden.[17] Im Mai 2014 wurde bekannt, dass die Umbauarbeiten nicht vor 2016 beginnen.[18]

Zeitplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Dezember 2015 fand der erste Spatenstich für den Bahnhofsumbau statt. Nach eine mehrmonatigen Kampfmittelbeseitigung auf dem Bahnhofsvorplatz begannen dort im Herbst 2016 die eigentlichen Bautätigkeiten.[19] Darüber hinaus erfolgte eine Anpassung des elektronischen Stellwerkes. Parallel begannen die Arbeiten für die Verlängerung des Bahnhofstunnels nach Norden mit Baustart am 8. April 2016.[20], am 6. März 2017 erfolgte der Durchbruch.[21] Die Stadt Cottbus beteiligt sich an diesem Bauabschnitt mit sechs Millionen Euro. Die Fertigstellung des neuen Tunnels samt nördlichem Vorplatz war für Mitte 2017 geplant, die Freigabe für Ende 2017.[22] Im Sommer 2017 wurde als neuer Freigabetermin Herbst 2018 genannt.[21] Anfang 2017 startete die Erneuerung der Bahnsteige. Begonnen wurde mit dem Bahnsteig 9/10, dessen Freigabe am 18. Juni 2017 erfolgte.[23] Anschließend erfolgten die Arbeiten an Bahnsteig 7/8, der am 10. Dezember 2017 freigegeben wurde.[24] Im Jahr 2018 folgten die Bahnsteige 2/3 (Fertigstellung am 17. Juni 2018[25]) und 4/5 (Freigabe am 21. Dezember 2018[26]), im Jahr 2019 die Bahnsteige 6 (in Bau) und 1. Sie werden barrierefrei mit Aufzügen ausgestattet, auf eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern erhöht und erhalten Überdachungen und Sitzmöglichkeiten direkt an den Zugängen. Im Jahr 2020 wird abschließend der alte Spreewaldtunnel abgerissen. Insgesamt investieren die Deutsche Bahn, das Land Brandenburg und die Stadt Cottbus zusammen rund 30 Millionen Euro in den Umbau.[27]

Der durchgehende Bahnsteigtunnel wurde am 21. November 2018 eröffnet.[28]

Zentraler Verkehrsknotenpunkt Bahnhofsvorplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über den Bahnhofsvorplatz vor dem Umbau

Parallel baut die Stadt seit Herbst 2016 den Bahnhofsvorplatz zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt um. Der Busbahnhof soll aus der Marienstraße auf den Vorplatz verlegt werden, er erhält neun Bussteige. Zudem wird eine zentrale Straßenbahnhaltestelle für alle Linien gebaut, womit die alte Situation mit drei verschiedenen Haltestellen in der umliegenden Straßen beseitigt wird. Aus Richtung Stadtring wird die neue Haltestelle als Wendeschleife nutzbar sein. Auf der Südseite des Empfangsgebäudes ist eine Fahrradabstellanlage mit 260 Stellplätzen geplant. Insgesamt investiert die Stadt Cottbus rund zwölf Millionen Euro in den Verkehrsknotenpunkt.[27] Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich Mitte 2019.[29]

Parkplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Langzeitparker wurde bereits im Jahr 2014 ein neuer kostenlos nutzbarer Parkplatz auf der Westseite des Empfangsgebäudes mit 286 Stellplätzen eröffnet, wofür 2,3 Millionen Euro investiert wurden.[30] Eine für Oktober 2016 geplante Erweiterung[31] wurde gestrichen, nachdem eine Kontamination des Geländes festgestellt wurde.[32] Für die Dauer der Bauarbeiten wurden auf der Fläche des früheren Containerbahnhofs am Spreewaldbahnhof 156 Stellplätze geschaffen, um den Wegfall der 219 Langzeit- und 70 Kurzzeitparkplätze auf dem Vorplatz zu kompensieren. Beide Maßnahmen sollten zusammen rund 310.000 Euro kosten.[33] Eine Erweiterung der Stellplätze auf der Nordseite ist bei Bedarf möglich.[34] Neben dem Empfangsgebäude entstehen 83 Kurzzeitparkplätze, sechs sogenannte Kiss&Ride-Plätze sowie 20 Taxistellplätze.

Gleisfeld des Bahnhofes Cottbus (Oktober 2009)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Liesk, Horst Puschmann und Dieter Wiene: Der Bahnhof Cottbus. In: Eisenbahn-Jahrbuch 1980. Transpress-Verlag. Nachgedruckt in: Schienenverkehr in der DDR, Band III. Transpress 2002, ISBN 3-613-71186-9, S. 185–194.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Cottbus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peggy Kompalla: Zugverkehr auf Cottbuser Bahnhof ist eingestellt. In: Lausitzer Rundschau. 19. November 2010, abgerufen am 10. April 2016.
  2. Bürgerinformation zum Bahnhofsumbau, abgerufen am 24. November 2018.
  3. In drei Minuten bis zur Innenstadt. In: Lausitzer Rundschau, 22. November 2018.
  4. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum: Denkmalliste des Landes Brandenburg: Stadt Cottbus (PDF) Stand: 31. Dezember 2011
  5. Bekanntmachung des Eisenbahn-Bundesamtes vom 19. Dezember 2008.
  6. 100 Millionen Euro – Bahn will Bahnhof in Cottbus sanieren. In: Lausitzer Rundschau. 8. Dezember 2008, archiviert vom Original am 16. Oktober 2008; abgerufen am 10. April 2016.
  7. Peggy Kompalla: Hoffnung für Spreewaldtunnelersatz. In: Lausitzer Rundschau. 11. August 2012, abgerufen am 10. April 2016.
  8. Peggy Kompalla: Cottbus: einstimmig für den Spreewaldtunnel. In: Lausitzer Rundschau. 17. August 2012, abgerufen am 10. April 2016.
  9. Bahngipfel in Cottbus stellt Weichen für Zukunft. Deutsche Bahn AG, 6. Mai 2013, archiviert vom Original am 29. Juni 2013; abgerufen am 18. Mai 2013.
  10. Sven Hering: Bahn verschiebt Umbau des Cottbuser Hauptbahnhofs. In: Lausitzer Rundschau. 3. Mai 2014, abgerufen am 31. Dezember 2014.
  11. Peggy Kompalla: Bahnhof kurz vor nächster Bauphase. In: Lausitzer Rundschau. 12. August 2016, abgerufen am 30. August 2016.
  12. Peggy Kompalla: Blick in die Zukunft des Cottbuser Bahnhofs. In: Lausitzer Rundschau. 9. April 2016, abgerufen am 10. April 2016.
  13. a b Cottbuser als Baustellenprüfer. In: Lausitzer Rundschau. 7. Juli 2017, abgerufen am 1. November 2017.
  14. Klimagerechtes Mobilitätsverkehrszentrum Cottbus. Präsentation der Stadt Cottbus zum Bahnhofsumbau. 8. März 2016, abgerufen am 10. April 2016 (PDF; 2,50 MB).
  15. Aktuelle Bilder und Informationen zum Baufortschritt (Einbau erster Straßenbahnschienen, Bahnsteige 9/10 kurz vor Fertigstellung). Baufortschrittsmeldung auf der Webseite zum Bahnhofsumbau. 13. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  16. Fertigstellung Bahnsteig 7/8, Sperrung Bahnsteig 2/3. Baufortschrittsmeldung auf der Webseite zum Bahnhofsumbau. 12. Dezember 2017, abgerufen am 20. Juni 2018.
  17. Fertigstellung Bahnsteig 2/3, Sperrung Bahnsteig 4/5. Baufortschrittsmeldung auf der Webseite zum Bahnhofsumbau. 12. Juni 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.
  18. Bahnsteig 4/5 fertiggestellt. Baufortschrittsmeldung auf der Webseite zum Bahnhofsumbau. 21. Dezember 2018, abgerufen am 8. Januar 2019.
  19. a b Peggy Kompalla: Großer Bahnhof für den Bahnhof. In: Lausitzer Rundschau. 12. Dezember 2015, abgerufen am 17. Februar 2016.
  20. Peggy Kompalla: In drei Minuten bis zur Innenstadt. In: Lausitzer Rundschau. 21. November 2018, abgerufen am 21. November 2018.
  21. Peggy Kompalla: Neue Wege um den Bahnhof. In: Lausitzer Rundschau. 28. August 2018, abgerufen am 13. September 2018.
  22. Peggy Kompalla: Der Anfang für den Bahnhofs-Umbau. In: Lausitzer Rundschau. 21. Juli 2014, abgerufen am 17. Februar 2016.
  23. 40 zusätzliche Stellplätze für den P+R Parkplatz. Meldung auf der Webseite zum Bahnhofsumbau. 23. Juni 2016, abgerufen am 26. Juni 2016.
  24. Peggy Kompalla: Stadt Cottbus verzichtet auf weitere Parkplätze am Bahnhof. In: Lausitzer Rundschau. 10. Oktober 2016, abgerufen am 10. Oktober 2016.
  25. Peggy Kompalla: Neue Pendler-Parkplätze in Cottbus. In: Lausitzer Rundschau. 17. Februar 2016, abgerufen am 17. Februar 2016.
  26. Übersicht geplanter Parkplätze. Grafik der Stadt Cottbus zu den bestehenden und geplanten Parkplätzen am Cottbuser Bahnhof. 17. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2016 (PDF; 3,28 MB).